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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 10. Mai 2015 um 16:19
    Zitat von Malone


    Btw: Der Mann heißt übrigens Thompson, nicht Thomson.


    Danke. Und die anderen fünf in der diskutierten ARD/WDR-Doku genannten RED-Bull-Werbeträger, die ihr Leben auch für die RED-Bull Werbung riskiert und verloren haben, heißen wie?

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 10. Mai 2015 um 12:58
    Zitat von nordiques!

    ... Und Vincente, ich finde auch, dass die meisten RB-Aktionen purer Schwachsinn zu Werbezwecken sind, was aber noch nicht per se das alles zu einem 'das muss weg' macht. Und so weit ich weiß, schickt (oder gar zwingt) Red Bull seine Stuntmänner und -frauen nicht fahrlässig in die Abläufe, sondern bereitet diese Stunts schon sehr gut und nach bestem Gewissen vor. Darin unterscheiden sie sich auch nicht von Deinen Beispielen der Autohersteller etc. Trotzdem geht halt leider immer wieder was schief, genauso wie weltweit jährlich noch immer an die 1,2 Mio Menschen in den viel sicherer gewordenen Autos sterben müssen. Die Frage ist, wer darüber entscheiden soll, welche Unterhaltungen und Freizeitbeschäftigungen erlaubt und genehm sind und welche nicht? Was machst dann z.B. mit den ganzen abgestürzten Bergsteigern und verschütteten Tourengehern ..?

    Abgesehen davon, dass ein Verbot der lebensgefährlichen und manchmal tödlichen Stunts zur Herstellung von (Werbe)Filmen rechtlich kaum argumentierbar und noch schwerer exekutierbar wäre - Verbote habe ich nicht gefordert, aber eine einschlägige Dissertation einer RB-Mitarbeiterin zur zivil- und strafrechtlichen Verantwortung der Veranstaltung RB-typischer Events betreut -, unmoralisch und unethisch darf man dieses lebensverachtende Treiben zur Befriedigung der Schaulust und dessen kommerzielle Verwertung zum Verkauf eines Energydrinks hoffentlich noch finden.

    Wer den riskanten (Erst?)"Proximity-Flight" des Eli Thomson durch die eine Felsscharte, an der er dann zerschellt ist, um mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung durch Red Bull einen Red Bull-Werbefilm herzustellen, bei dem die "Dosis" an Gefährlichkeit weiter gesteigert werden muss, weil den Gaffern sonst langweilig wird - Ziel beim "Proximity-Flying" ist es, einer Felskante, einer Brücke usw möglichst nahe zu kommen und sich nicht von solch massiven Hindernissen möglichst fern zu halten, was Wingsuit-Flyer sonst tun, weil ihre Fluganzüge nur in sehr eingeschränktem Maß Richtungskorrekturen erlauben, so sie erforderlich wären durch unvorhergesehene Umstände wie eine simple Windböe, um nicht abzustürzen,

    wer also solch einen - trotz aller Vorsichtsmaßnahmen - extrem lebensgefährlichen (Erst?)Flug durch die eine Felsscharte auf eine Stufe stellt mit einer Autofahrt, einer Flugreise oder einer Bahnfahrt auch hinsichtlich der Verantwortlichkeit der Autoerzeuger, Flugreiseveranstalter und zB der ÖBB für all die Verkehrstoten (tödliche Unfälle pro Kilometer zurückgelegter Strecke bei [Proximity]Wingsuit-Fliying versus Autofahren, Flugreisen und Bahnfahrten schon berücksichtigt?), dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen.

    Bin während der letzten sechs Wochen zT mehrmals wöchentlich mit Zügen der ÖBB von Innsbruck durchs Gebirge knapp an Felsen, Wildbächen und steilen Abhängen vorbei nach Feldkirch und zurück gefahren. Wenn ich gewusst hätte, dass diese Fahrten in dieselbe Kategorie wie der letztlich tödliche Proximity Flight des Eli Thomson fallen, hätte ich vorher in der Marketingabteilung in Fuschl zwecks Herstellung eines Werbefilms und eines finanziellen Zuschusses zu den Fahrtkosten angefragt, wo doch meine Fahrten nach Feldkirch und zurück so gut in ihr Werbekonzept passen, weil ich so ein wilder Hund bin (im Speisewagen der ÖBB).

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 10. Mai 2015 um 12:09
    Zitat von hockey

    dann sollten sich die Juristen einen anderen Winkelzug ausdenken, denn inhaltlich (Anerkennung der 2,6 Mrd. als Eigenkapital) hat sich nichts geaendert.

    Das Argument, dass das 2,6-Milliardendarlehen in Wahrheit von der Mutter (BayLB) in die Tochter (Hype Alpe Adria) in der Krise eingelegter "Eigenkapitalersatz" gewesen und daher nicht zurückzuzahlen sei, scheint das Amtsgericht München nicht überzeugt zu haben.

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 18:36

    @marksoft eben groß im Bild, ihm stand auch die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 18:22
    Zitat von SNIPER #74

    Jetz gebens uns den todesstoss im pp

    Nein!

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 18:13

    “Jetzt sind die Letten so richtig aufgewacht. Jetzt ist die Müdigkeit der Letten deutlich zu sehen.“ So der Schlafforscher Dr. Berger.

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 18:09

    Was unsere auch nicht können im Vergleich zu den Topnationen: Diese extrem präzisen harten Handgelenksschüsse, mit denen die kleinsten Lücken im Tor ausgenutzt werden.

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 17:50
    Zitat von seeleopard

    Tore zählen .... Drücken kannst auf der Toilette ... oder Nudeln!

    Nudeln?

  • 09. 05. 2015. Österreich - Lettland

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 17:32
    Zitat von RoterBulle84

    Wir scheitern vermutlich wieder an unserer eigenen Dummheit :banghead:

    An oder wegen?

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 16:33
    Zitat von WiPe

    wie siehts mit Rally Dakar zb da sterben auch fast jährlich Menschen und die Hersteller werben trotzdem mit den Siegen bei dieser Veranstaltung?
    Schirennsport und Skispringen sollen in dem Zusammenhang nicht unerwähnt sein
    Alles "extremsportarten" die sogar staatlich gefördert werden


    Ganz Deiner Meinung (bis auf, dass die Rally Paris - Dakar von welchem Staat gefördert wird?), Formel 1 detto, obwohl die Autos seit dem Lauda-Unfall deutlich sicherer gebaut worden sind. Ich schau mir all das auch gar nicht an.

    Schispringen und auch Schifahren sind hinsichtlich der Gefährlichkeit aber schon eine Stufe darunter anzusiedeln. Oder?

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 16:05
    Zitat von Vaclav Nedomansky


    ... Sicherheitssysteme hin, Sicherheitsysteme her, der Blutzoll auf der Straße bleibt annähend gleich hoch. Mal rückläufig, dann wieder ansteigend ...


    So, so! (kann man sich täuschen)

    In Ö:

    1961: 1.640 Verkehrstote bei 1,3 Millionen in Österreich zugelassenen Autos
    1965: 1.829 Verkehrstote bei 1,8 Millionen Autos
    1970: 2.507 Verkehrstote bei 2,2 Millionen Autos
    1975: 2.467 Verkehrstote bei 2,8 Millionen Autos
    1980: 1.951 Verkehrstote bei 3,4 Millionen Autos
    1985: 1.524 Verkehrstote bei 3,8 Millionen Autos
    1990: 1.558 Verkehrstote bei 4,2 Millionen Autos
    1995: 1.210 Verkehrstote bei 4,9 Millionen Autos
    2000: 976 Verkehrstote bei 5.6 Millionen Autos
    2005: 768 Verkehrstote bei 5,6 Millionen Autos
    2010: 552 Verkehrstote bei 6,1 Millionen Autos
    2013: 455 Verkehrstote bei 6,4 Millionen Autos
    und
    2014 war das bisher todesärmste Jahr seit Aufzeichnungen mit 430 Verkehrstoten:

    430 im Jahre 2014 versus zB 2.507 Verkehrstoten im Jahr 1970 ist also der "annähernd" gleich "hohe Blutzoll auf der Straße". Nix "Mal rückläufig, dann wieder ansteigend", kontinuierlich fallend in den letzten Jahrzehnten (nicht nur dank sicherer Autos, sondern auch dank der immer besseren Rettungssysteme wie ausreichend Hubschrauber und Notärzte).

    @Almerer: Kein Schmäh, den ersten Toten, den ich als Kind gesehen habe, war ein Hüter, der auf der Nachbaralm vom Blitz erschlagen worden ist.

    Da war ich dann schon ziemlich froh, dass die "Fleidingalm" im Aspromontegebirge, auf die mich meine Eltern während der Sommerschulferien verbannt haben, bereits einen Blitzableiter eingebaut gehabt hat. Mir wäre auch nicht aufgefallen, dass dieser Blitzableiter, mit dem wohl eine der letzten Almgefahren gebannt worden ist, "zur systematischen Verdummung" des Senn und der sonstigen Almerer geführt hätte.

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 14:13
    Zitat von Vaclav Nedomansky


    ... Red Bull hat den Tod des Piloten ja nicht inszeniert, angeordnet oder vermarktet.

    Die Firma hat einen Profi für einen Job engagiert - ob der Job jetzt sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man vielleicht diskutieren. Ich denke aber, der Mann wird schon ähnliche Aufträge ausgeführt haben und war sich des Risikos bewusst..


    Red Bull hat einen Werbefilm gedreht mit einem Drehbuch, das den Proximity-Flug des seit Jahren von RED Bull gesponserten Wingsuit-Fliegers Thomson durch die besagte Felsscharte vorgesehen hat. Den Flug hat Red Bull zum Zweck der Herstellung eines Werbefilms inszeniert.

    Vermarktet hat RED BULL diesen tödlichen Unfall (und die anderen) - ich hab ja schon gefragt "aus welchen Gründen auch immer" - natürlich nicht, weil ein zerschmetterter Körper so gar nicht in die "gefährliche, aber flotte und heile Gaudi-Red-Bull-Werbewelt" passt, reale Tote würden diese Werbewelt stören (die zeigt uns die ARD).

    Zitat von Vaclav Nedomansky


    Ein tragischer Arbeitsunfall eines Stuntpiloten, ähnlich dem jetzt fiktiven Tod deines Handelsvertreters, der für seine Firma unterwegs in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Jetzt könnte man auch die Firma beschuldigen, die ihn zu dem Verkaufstermin geschickt hat. Wird niemand tun....


    Ich wollte schon @snake1 schreiben, ob er nur "schwarz/weiß" sehen kann, habe es dann unterlassen.

    Jetzt muss ich Dich jetzt dasselbe fragen.

    Kennst Du (außer RED BULL) ein Unternehmen, das zB Dampfgarer vertreibt und das seine Handelsvertreter mit Videokameras in den Firmenautos zu Kunden schickt und ihnen nahelegt, doch immer auf dem (ehemaligen) unbeschrankten Bahnübergang in Rotholz bei Jenbach möglichst knapp vor einem herannahenden und von einer fauchenden Dampflok gezogenen Zug der Zillertaleisenbahn durchzufahren, und dann, wenn solch ein "Stunt" gelungen ist, das Video zu den ähnlichen anderen Videos auf die Website des Unternehmens stellt und dazu schreiben lässt: "Wir machen unseren Vertretern Dampf, damit unsere Kunden rechtzeitig dampfgaren können!"?

    Oder, wenn solch ein Stunt nicht gelungen ist (wie meinem Firmpaten, er hat aber, versehen mit der letzten Ölung, den Zusammenstoß mit der Zillertaleisenbahn überlebt), auf Anfrage der ARD, die davon und von den anderen "Stunts" der Handelsvertreter auf dem Bahnübergang bei Rotholz erfahren hat und die die "Werbestrategie" dieses Unternehmens hinterfragt, durch einen Pressesprecher mitteilen lässt:

    "Wir werden unseren Mitarbeiter XY ewig als engagierten Handelsvertreter in Erinnerung behalten und freuen uns, dass wir ihm einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen konnten, an dem er seine Träume von Nahtoderfahrungen mit der Zillertaleisenbahn verwirklichen konnte".

    Zum Rest: In all den von Dir genannten Beispielen wird das Gegenteil gemacht, nämlich insbesondere die Gefahren, so gut es geht, zu bannen: Sicherheitssysteme bei Eisenbahnen und Fluglinien, im Straßenverkehr usw. Kein Autorhersteller kann es sich mehr leisten, Autos wie in den zB Fünzigerjahren herzustellen, in denen D. Matschitz ganz augenscheinlich stecken geblieben ist, alle Autohersteller versuchen (freiwillig oder durch Rechtsordnungen gezwungen) die Autos so sicher wie möglich zu machen (wenn ich meinen ersten Renault 4 mit meinem PWK jetzt vergleiche, da liegen, was Sicherheit anbelangt, Sicherheitswelten dazwischen).

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 13:17

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  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 11:57
    Zitat von Malone

    @Vincente: Und wo bleibt dann der große Aufschrei gegenüber der Filmindustrie, wenn diverse namenlose Stuntmen ihr Leben lassen, damit sich diverse Filmstars nicht ihre Frisur ruinieren? Wo der Aufschrei gegenüber diversen Flugshows bei denen Jets verunglückt sind?

    Show must go on gibt es überall, auch ohne den roten Bullen.

    Gegen die “Flugshow“ an einem 1. Mai im Zillertal beim Benzinbruder Kinigader, bei der auf dem Rückflug nach Soizburg ein Red-Bull Pilot mit dem kleinsten Jet weltweit in den Asphalt einer Zillertaler Strasse gebissen und Anwohner gefährdet hat, habe ich sogar schon in diesem Forum aufgeschrien.

    Wenn es nach mir ginge, würde ich Flugshows schon aus Umweltgründen (insbesondere Lärm, habe ein paar Jahre in der Nähe eines Flughafens gewohnt) verbieten. Die Show in der Steiermark, weg damit, ist eh auch schon eine Red Bull Veranstaltung.

    Völlig richtig, lebensgefährliche Stunts in der Filmindustrie jenseitig und heute dank Computeranimation überflüssig.

    Die “Show“ mit Toten zwecks Volksbelustigung muss nicht weitergehen. Und jeder, auch der, der durch Gaffen dazu beiträgt, sollte sich die Frage stellen, ob es das eine Menschenleben wert war. Das war auch eine Botschaft der ARD-Doku.

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 11:24
    Zitat von Vaclav Nedomansky


    Das 'Kiesmachen', wie du es nennst, kann man auch unternehmerischen Erfolg nennen, und ist jetzt nun wirklich nicht ehrenrührig - da fallen Steuern für die Allgemeinheit und Arbeitsplätze an, die viele Familie ernähren...

    Für mich handeln Unternehmer, die bewusst die Todesgefahr für einige ihrer Mitarbeiter suchen (oder an deren Suche danach partizipieren) und deren Leben leichtfertig aufs Spiel setzen und ihren Tod aus Geschäftsgründen akzeptieren (und in ihren fröhlichen Werbefilmchen deren zerschmetterte Körper aus unerfindlichen Gründen nicht zeigen = “Die dunkle Seite von Red Bull“), unmoralisch und unethisch.

    Ist halt meine Meinung.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 09:12

    http://derstandard.at/2000015513054/…lliardenzahlung

    In erster Instanz hat die HETA vor dem Amtsgericht München (Gerichtsstand dort war vereinbart) verloren: Sie muss den 2,6 Milliardenkredit, den die Bayrische Landesbank ihrer Tochter Hype Alpe Adria gewährt hat, an die Bayrische Landesbank zurückzahlen. Hypo-Sondergesetz und Zahlungsmoratorium der HETA sind nicht anwendbar, weil für den Kredit die Anwendung deutschen Rechts vereinbart worden war.

    Und die europäische Bankenabwicklungsrichtlinie, auf der das Hypo-Sondergesetz sowie das der HETA von der FMA auferlegte Moratorium beruhen, gilt nur fürBanken, die HETA ist aber keine Bank.

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 9. Mai 2015 um 00:49
    Zitat von Vaclav Nedomansky

    Unfälle passieren auch abseits von Red Bull - täglich auf der Straße, in der Luftfahrt, Schifffahrt, Eisenbahn - jeder Fall für sich tragisch genug - nur werden diese Fälle zwar als Randnotiz in den Medien vermeldet - je nach Spektakularität, trotzdem leben wir davon recht unberührt, sofern wir nichts vom Leid der Angehörigen erfahren... wir blenden die Gefahr aus und benützen weiter unsere Fortbewegungsmittel....


    Du kannst doch nicht einen zB tödlichen Verkehrsunfall eines Handelsvertreters bei seiner Arbeit, der trotz vorsichtigem Fahren passieren kann, vergleichen mit dem nur zum Zweck der Werbung für Red Bull inszenierten Flug möglichst knapp an einem Felsen vorbei, bei dem das Todesrisiko bewusst gesucht und herausgefordert wird zur Befriedigung der Schaulust.

    Man kann verantwortungsvoll mit seinem Leben und dem Leben anderer umgehen; und man kann wie Eli Thomson auf sein und das Leben seiner Frau und seiner noch nicht einmal zwei Jahre alten Tochter und seines werdenden Sohns ganz bewusst sche ißen. Und Red Bull könnte auf solch einen lebensverachtenden Dreck zwecks Werbung locker verzichten. Tut es aber nicht, sondern fördert ihn noch mit Schotter, um noch und immer noch mehr Kies zu machen.

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 8. Mai 2015 um 22:11

    Wir haben diese Dokumentation (http://www1.wdr.de/mediathek/vide…erleiht100.html) schon einmal durchgekaut hier im Forum, ich finde den Thread nicht mehr.

    In dieser Dokumentation geht es um Todesfälle von Red-Bull-Akteuren (ist in der Formel 1 ein Red-Bull-Fahrer bereits gestorben, der in dieser Dokumentation verschwiegen worden wäre?).

    Alleine die Schilderung des Todes des Mitglieds der “Red Bull Air Force“ ab Minute 22 Sekunde 40, Eli Thomson, der bei Dreharbeiten für ein Red-Bull-Werbe-Filmchen in einer Felsscharte zerschellt und eine im 8. Monat schwangere Ehefrau und eine 21 Monate alte Tochter zurücklässt, macht diese Dokumentation sehenswert.

    Menschenverachtender Zynismus der Red-Bull-Marketingleute wird in dieser Dokumentation vor den Vorhang gebeten. So wie es sich für einen öffentlichrechtlichen Fernsehsender gehört, der nicht auf die Werbemilliarden von Red Bull angewiesen ist.

    Edith sagt: In dieser Dokumentation werden reale Todesfälle im Zusammenhang mit Red-Bull-Werbeaktivitäten gezeigt. Es verfehlt daher das Thema, wenn argumentiert wird, die Akteure wären vielleicht auch sonst bei ihren gefährlichen Tätigkeiten gestorben, hätten so aber immerhin von Red Bull Schotter erhalten.

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 8. Mai 2015 um 18:02
    Zitat von Vaclav Nedomansky

    Sicher gut recherchiert, aber sehr polemisch interpretiert, würde ich sagen.

    Ok, und wo ist die Polemik zu finden?

  • Red Bull Kritikthread part2

    • VincenteCleruzio
    • 8. Mai 2015 um 16:55
    Zitat von makarov24


    Dass der Film mehr tendenziöse Polemik als gut recherchierte seriöse Dokumentation, kann man auch sagen.


    Dann sag' mal ganz konkret (Beispiele), was an dieser Dokumentation nicht gut recherchiert ist.

  • Die übrigen WM Spiele

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2015 um 18:16

    Verdient hätten sich beide Mannschaften Negativpunkte für dieses Spiel bisher.

  • Eishockey-WM 2015 Österreich-Schweden

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2015 um 14:20
    Zitat von AlexP


    Der ORF ist ein Dilettantenverein sonder gleichen. Jeder andere Sender schafft es, ein vernünftiges Bild und klaren Ton zu liefern, der ORF grundelt qualitativ in den 1990ern herum. Die Tonaussetzer machen mich wahnsinnig...

    Bild in HD. Und wo steht, dass die Tonaussetzer auf die Kappe des ORF gegangen sind?

  • Kapitalismus - Was er kann und was er nicht kann

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2015 um 13:32

    Ja, eh. Dabei ist dieser Vergleich ohnedies zugunsten der Finanzkapitalisten gefärbt, weil Äpfel (Boni der Finanzmanager) mit Birnen (Gehalt der Mindestlohnarbeiter) verglichen worden ist.

    Man hätte die Summe der Boni der New Yorker Finanzmanager mit der Summe der Boni aller amerikanischen Mindestlohnarbeiter vergleichen sollen.

  • Kapitalismus - Was er kann und was er nicht kann

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2015 um 12:07

    NYT: "It turns out that the Wall Street bonus pool in 2014 was roughly twice the total annual earnings of all Americans working full time at the federal minimum wage.

    You read that right: Just the annual bonuses for just the sliver of Americans who work just in finance just in New York City dwarfed the combined year-round earnings of all Americans earning the federal minimum wage."

  • Sternstunden des Boulevards

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2015 um 11:43

    [Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/CEEYhOmWAAEGUZS.jpg:large]

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