http://www.kleinezeitung.at/sport/eishocke…n-als-Touristen
Zu diesem Thema, heute in der KLZ.
Ob das wirkich alles so stimmt, Frage an den Fachmann!?
Quelle: KLZ
Quendler schreibt in dem zitierten Artikel:
"Der KAC oder besser gesagt dessen Spieler Matthew Neal musste im Vorjahr eine dubiose wenn auch gesetzeskonforme Erfahrung machen. Der Kanadier buchte seinen Flug nach Klagenfurt via Frankfurt. Dort betrat er auch das erste Mal EU-Boden. Bei der Grenzkontrolle rutschte ihm jedoch nichtsahnend heraus, dass er Eishockey-Profi sei und beim KAC einen Probevertrag erhalten hatte.
Die Dame bei der Einwanderungsbehörde verlangte plötzlich nach der Arbeitsbewilligung. Neal konnte keine vorweisen und wurde so kurzerhand in das nächste Flugzeug Richtung Kanada verfrachtet. Jegliche Interventionen seitens der Rotjacken bei der zuständigen Dame, bei Konsulaten oder sogar bei Botschaften waren vergeblich.
Paradox: Für eine entsprechende Arbeitsbewilligung hätte Neal jedoch zuvor in Klagenfurt persönlich vorstellig werden müssen. Mittlerweile ist es daher Usus geworden, dass Legionäre aus Nordamerika mit dem Vorwand Touristen zu sein, nach Österreich zu ihren Klubs reisen."
Und abschließend jammert Quendler: "Die heimischen Behörden sollen in diesem Zusammenhang deutlich mehr Kooperations-Bereitschaft signalisieren."
Wo, bitte schön, steht, dass ein Arbeitnehmer, der aus einem Drittland wie Kanada kommt und in Österreich arbeiten will, für Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen bei den zuständigen Stellen (Magistrat, Bezirkshauptmannschaft, AMS) "persönlich vorstellig" werden muss? Entweder kann die erforderlichen Anträge der (zukünftige) Arbeitgeber ohnedies selbst; oder nach Erteilung einer Vollmacht für den Arbeitnehmer stellen. Kein Legio muss als Tourist einreisen (und deswegen eine Verwaltungsstrafe zwischen 100 und 1.000 Euro riskieren), wenn die Arbeitgeber rechtzeitig die erforderlichen Schritte setzen.
Quendler hätte wegen der Odyssee Neals nicht "Bürokraten", die sich wegen Missbrauchs der Amtsgewalt strafbar machen, wenn sie sich nicht an die Gesetze halten, sondern die dafür zuständigen Mitarbeiter des KAC oder die Agentur von Neal vor den Vorhang bitten sollen.