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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 11:42
    Zitat von Jabberwocky

    ...

    Wurden eigentlich die JKU-Studenten von den letzten beiden Party's

    (die letzte war erst am Samstag!)

    schon von der Universität geworfen?

    Als Angehöriger der Generation "Jugend forscht" habe ich mir die Rechtsgrundlagen angeschaut, aufgrund derer der Rektor der JKU Linz Studierende vom Studium ausschließen kann.

    In Frage käme § 68 Abs 1 Ziffer 8 Universitätsgesetz 2002, nach dem die Zulassung zum ordentlichen Studium erlischt, wenn die oder der Studierende

    "aufgrund einer Handlung oder von Handlungen, die eine dauerhafte oder schwer wiegende Gefährdung anderer Universitätsangehöriger oder Dritter im Rahmen des Studiums darstellt oder darstellen, vom Rektorat durch Bescheid vom Studium ausgeschlossen wird, wobei Näheres in der Satzung zu regeln ist."

    In den einschlägigen Satzungsteilen der JKU Linz habe ich kein "Näheres" gefunden.

    Andere Universitätsangehörige wie die Studierenden, die an diesen Parties teilgenommen haben, (konkret) gefährden kann nur, wer selbst Virenträger ist.

    Solange der Rektor dafür keinen sicheren Beweis hat, wer Virenträger gewesen ist, kann er Ausschlussbescheide vergessen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 20:17
    Zitat von Cathy Miller

    ... Kleine Randbemerkung zum Thema Solidarität: Kuba und Venezuela haben Hilfslieferungen und Ärzteteams nach Italien geschickt. Ziemlich beeindruckende Geste von zwei äußerst bedrängen Ländern mit sozialistischen Regierungen.

    Auch in der EU Solidarität: Luxemburg nimmt intensivpflichtige Patienten aus Ostfrankreich auf.

    Edith sagt: auch das Saarland und Rheinland-Pfalz helfen Frankreich.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 16:43

    Cool. Eine der erfolgreichsten Strategien ist, möglichst viele zu testen, um dann die Virenträger zu isolieren und zu behandeln (in Korea war das die Wende).

    Das Problem dabei sind derzeit bei uns vor allem die Labors, die nur eine gewisse Zahl von Proben testen und auswerten können.

    Daher Pooltesting


    "Die Idee ist ganz simpel: Anstatt jede einzelne Probe zu analysieren, fasst man sie in Pools zusammen, zum Beispiel jeweils 25 Proben. Aus 25 zufällig zusammengefassten Proben wird ein Teil der Substanz entnommen (nur ein Teil, damit die Probe nachher noch einmal analysiert werden kann) und in einen gemeinsamen Topf ("Pool") geworfen. Dann wird dieser Pool analysiert. Der entscheidende Punkt: Wenn der Test negativ ausfällt, dann ist das Testergebnis, dass alle 25 Personen negativ sind. Man kann sich also dem nächsten Pool zuwenden. Wenn der Test positiv ausfällt, dann müssen die 25 Proben jeweils einzeln analysiert werden.

    Hier ein kleines Rechenbeispiel, welch enormen Effizienzgewinn man mit dieser einfachen Methode erreichen kann. Gehen wir davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer positiven Probe kleiner als ein Prozent ist (was zurzeit in Österreich bei flächendeckenden Tests der Fall wäre). Die Wahrscheinlichkeit, einen Pool von 25 Proben als positiv zu identifizieren, ist dann kleiner als 25 Prozent. Das heißt, mindestens drei Viertel der Proben werden schon im ersten Schritt als negativ aussortiert. Danach muss dann ein Viertel der Proben noch einmal einzeln analysiert werden, was ja ohne diese Methode ohnehin passiert wäre. Unterm Strich reduziert man die Anzahl der Tests damit auf etwa ein Viertel, ohne die Aussagequalität des Ergebnisses zu verschlechtern."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:57
    Zitat von pupo

    Ich vergaß den Ironie Smiley,sorry....

    Nichtsdestotrotz kann es durchaus sein das China profitieren kann,falls man es noch sagen darf:prost:

    Setz den Aluhut trotzdem auf. Du brauchst ihn. Wirklich! Ohne jede Ironie.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:43
    Zitat von pupo

    Man kann weiterspinnen und sich Fragen wer der Profiteur von einer Wirtschaftskrise sein könnte....

    Aluhut aufsetzen, aber flott! Das ist ein Befehl!

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:15

    Artikel von Ärzten der Papa Giovanni XXIII Klinik in Bergamo im New England Journal of Medicine, einer der führenden medizinischen Fachzeitschriften - https://catalyst.nejm.org/doi/full/10.1056/CAT.20.0080

    Google-Übersetzung:



    ARTICLE

    Im Epizentrum der Covid-19 Pandemie- und humanitären Krisen in Italien: Perspektivenwechsel bei Vorbereitung und Milderung

    In einem Bergamo-Krankenhaus, das von der Covid-19-Pandemie stark belastet ist, denken erschöpfte Ärzte darüber nach, wie sie sich auf den nächsten Ausbruch vorbereiten können.

    Zusammenfassung

    Bei einer Pandemie ist die patientenzentrierte Versorgung unzureichend und muss durch eine gemeinschaftszentrierte Versorgung ersetzt werden. Lösungen für Covid-19 sind für die gesamte Bevölkerung erforderlich, nicht nur für Krankenhäuser. Die Katastrophe, die sich in der reichen Lombardei abspielt, könnte überall passieren. Ärzte in einem Krankenhaus im Epizentrum fordern einen langfristigen Plan für die nächste Pandemie.

    Wir arbeiten im Papa Giovanni XXIII Hospital in Bergamo, einer brandneuen Einrichtung mit 48 Intensivbetten. Obwohl dies eine relativ kleine Stadt ist, ist dies das Epizentrum der italienischen Epidemie, die derzeit 4.305 Fälle auflistet – mehr als Mailand oder irgendwo sonst im Land (Abbildung 1). Die Lombardei ist eine der reichsten und am dichtesten besiedelten Regionen Europas und heute die am stärksten betroffene. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete am 18. März 74.346 laborbestätigte Fälle in Europa , davon 35.713 in Italien.

    Unser eigenes Krankenhaus ist stark kontaminiert, und wir sind weit über den Wendepunkt hinaus: 300 von 900 Betten sind von Covid-19-Patienten belegt. Vollständig 70% der Intensivbetten in unserem Krankenhaus sind für schwer kranke Covid-19-Patienten mit einer vernünftigen Überlebenschance reserviert. Die Situation hier ist trostlos, da wir weit unter unserem normalen Pflegestandard arbeiten. Die Wartezeiten für ein Intensivbett sind stundenlang. Ältere Patienten werden nicht reanimiert und sterben allein ohne angemessene palliative Versorgung, während die Familie telefonisch benachrichtigt wird, oft von einem gut gemeinten, erschöpften und emotional erschöpften Arzt ohne vorherigen Kontakt.

    Aber die Situation in der Umgebung ist noch schlimmer. Die meisten Krankenhäuser sind überfüllt und stehen kurz vor dem Zusammenbruch, während Medikamente, mechanische Beatmungsgeräte, Sauerstoff und persönliche Schutzausrüstung nicht verfügbar sind. Die Patienten lagen auf Bodenmatratzen. Das Gesundheitssystem tut sich schwer, regelmäßige Dienstleistungen zu erbringen – sogar Schwangerschaftspflege und Kinderlieferung –, während Friedhöfe überfordert sind, was zu einem weiteren Problem der öffentlichen Gesundheit führen wird. In Krankenhäusern sind das Medizinische Und das Hilfspersonal allein und versuchen, das System funktionsfähig zu halten. Außerhalb der Krankenhäuser werden die Gemeinden vernachlässigt, Impfprogramme sind in Bereitschaft, und die Situation in den Gefängnissen wird explosiv, ohne dass es zu sozialer Absenz kommt. Wir befinden uns seit dem 10. März in Quarantäne. Leider scheint die Außenwelt nicht zu wissen, dass dieser Ausbruch in Bergamo außer Kontrolle gerät.

    Westliche Gesundheitssysteme wurden um das Konzept der patientenzentrierten Versorgungherum aufgebaut, aber eine Epidemie erfordert einen Perspektivwechsel hin zu einem Konzept der gemeindezentrierten Versorgung. Was wir schmerzlich lernen, ist, dass wir Experten für öffentliche Gesundheit und Epidemien brauchen, aber dies war nicht der Schwerpunkt der Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und Krankenhausebene. Uns fehlt es an Fachwissen über seuchende Bedingungen, die uns dazu verleiten, besondere Maßnahmen zu ergreifen, um epidemiologisch negative Verhaltensweisen zu reduzieren.

    Zum Beispiel lernen wir, dass Krankenhäuser die wichtigsten Covid-19-Träger sein könnten, da sie schnell von infizierten Patienten bevölkert werden, was die Übertragung auf nicht infizierte Patienten erleichtert. Die Patienten werden durch unser regionales Systemtransportiert, 1, das auch zur Ausbreitung der Krankheit beiträgt, da ihre Krankenwagen und das Personal schnell zu Vektoren werden. Gesundheitspersonal sind asymptomatische Träger oder krank ohne Überwachung; einige könnten sterben, auch junge Menschen, was den Stress der erdenden Menschen an der Front erhöht.

    Diese Katastrophe konnte nur durch den massiven Einsatz von Outreach-Diensten abgewendet werden. Pandemielösungensind für die gesamte Bevölkerung erforderlich,nicht nur für Krankenhäuser. Häusliche Pflege und mobile Kliniken vermeiden unnötige Bewegungen und entlasten Druck aus Krankenhäusern. 2 Frühe Sauerstofftherapie, Pulsoximeter und Ernährung können leicht kranken und rekonvaleszenten Patienten in die Häuser gebracht werden, indem ein breites Überwachungssystem mit ausreichender Isolierung eingerichtet und innovative telemedizinische Instrumente genutzt werden. Dieser Ansatz würde den Krankenhausaufenthalt auf ein fokussiertes Ziel der Schwere der Erkrankung beschränken, wodurch die Ansteckung verringert würde, Patienten und medizinisches Personal geschützt und der Verbrauch von Schutzausrüstung minimiert würde. In Krankenhäusern sollte dem Schutz des medizinischen Personals Priorität einräumen. Bei den Protokollen sollte kein Kompromiss gemacht werden; Ausrüstung vorhanden sein muss. Maßnahmen zur Infektionsverhütung müssen massiv umgesetzt werden, an allen Standorten und auch an Fahrzeugen. Wir brauchen spezielle Covid-19-Krankenhauspavillons und Betreiber, die von virenfreien Gebieten getrennt sind.

    Dieser Ausbruch ist mehr als ein Phänomen der Intensivpflege, sondern eine Krise der öffentlichen Gesundheit und der humanitären Hilfe. 3 Es sind Sozialwissenschaftler, Epidemiologen, Logistikexperten, Psychologen und Sozialarbeiter. Wir brauchen dringend humanitäre Organisationen, die die Bedeutung des lokalen Engagements anerkennen. Die WHO hat ihre tiefe Besorgnis über die Ausbreitung und Schwere der Pandemie und über die alarmierenden Untätigkeitsraten zum Ausdruck gesagt. Es sind jedoch mutige Maßnahmen erforderlich, um die Infektion zu verlangsamen. Die Abriegelung steht an erster Stelle: Die soziale Dedrinierung reduzierte die Übertragung in China um etwa 60 %. Ein weiterer Höhepunkt wird jedoch wahrscheinlich eintreten, wenn restriktive Maßnahmen gelockert werden, um größere wirtschaftliche Auswirkungen zu vermeiden. 4 Wir brauchen dringend einen gemeinsamen Bezugspunkt, um diesen Ausbruch zu verstehen und zu bekämpfen. Wir brauchen einen langfristigen Plan für die nächste Pandemie.

    Das Coronavirus ist das Ebola der Reichen und erfordert koordinierte transnationale Anstrengungen. Es ist nicht besonders tödlich, aber es ist sehr ansteckend. Je mehr die Medizin und die Zentralisierung der Gesellschaft, desto weiter verbreitet das Virus. Diese Katastrophe, die sich in der reichen Lombardei abspielt, könnte überall passieren.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 11:15
    Zitat von Spezza19

    Post #2.726 hat ein Video von Herrn Lesch verlinkt. Da ist auch klar der hinweis, dass man letzten Endes "nur" die Zahlen vergleichen muss, wieviele Leute sterben normalerweise pro tag/woche/monat und wieviele sind das aktuell. ...

    Lesch macht das anhand der Stadt Bergamo (120.000 Einw = Innsbruck) deutlich: Dort sterben im langjährigen Schnitt 10 Menschen pro Tag. Seit vollem Ausbruch der COVID-19- Erkrankungen sind dort 20 pro Tag gestorben.

    Eine Zahl, die sich, wenn es so weiter geht wie in den letzten Tagen, noch deutlich erhöhen wird.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 09:26
    Zitat von TsaTsa

    Sauerstoff könnte knapp werden

    https://www.20min.ch/schweiz/news/s…werden-26578453

    Könnte. Oder auch nicht. Bla, bla, bla.

    Wieder so nichtssagender Schrott.

    Sei so rücksichtsvoll und lass diese Produkte der unseriösen Panik-Boulvardpresse in der Schweiz. Davon hätten wir in Ö ohnedies bis zum Abwinken genug. Erfreulicherweise wird der aber nicht in dieses Forum eingeschleppt.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 21. März 2020 um 14:18

    Beste Demo über richtiges Händewaschen in Zeiten von Corona:

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  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 20. März 2020 um 14:11
    Zitat von Cathy Miller

    @ Vincente

    Die Wiedereinführung einer Strafbestimmung gegen Gerüchte, die keinem abgegangen ist, um Spinner vor den Einzelrichter zu stellen (der vermutlich nach dem Ende der Wirksamkeit der heute vom NR zu beschließenden Änderungen sehr viel wesentlich wichtigeres zu tun hat), sollte aber auf der Prioritätenliste gaaaaaaanz weit unten stehen....

    Kati, steht derzeit sicher eh gaaaaaaanz unten auf der untersten Prioritätenliste, aber ich weiß, dass es reale Überlegungen im BMJ gibt.

    Passt vielleicht dazu, Fake-News zu erkennen, setzt aber schon gewisse Intelligenz des Empfängers von Informationen voraus (erinnere mich mit Schaudern an eine Unterhaltung bei einem Abendessen im Urlaub in einer kleinen Pension in Griechenland mit einer Impfgegnerin, die die profitgeile Verschwörung der Pharmaindustrie in den "Mehrfachimpfungen" (gleichzeitige Immunisierung gegen mehrere Krankheiten wie Masern, Mumps und Röteln durch eine einzige Injektion des Kindes) dadurch "durchschaut" hat, dass ja niemand diese Krankheiten gleichzeitig bekommt. Da war ich mit meinem Latein dem Urlaubsfrieden zuliebe dann am Ende, auch wenn es mich innerlich fast zerrissen hat beim Unterdrücken dessen, was ich dieser Frau vor versammelter Tischgesellschaft gerne ins Gesicht geschleudert hätte).

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  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 20. März 2020 um 11:44
    Zitat von Gordfather

    Leute, was kann man gegen solch fake news verbreiter tun? Lest euch den kranken scheiss mal durch, auch ihre anderen Postings... In Zeiten wie diesen gehören solche Menschen weggesperrt, finde ich!

    Was sagt der Kalabrier dazu?

    https://m.facebook.com/story.php?stor…100001877737330

    Heftig, Gord, heftig.

    Mit Wirkung 1.1.2016 ist die Strafbestimmung unten abgeschafft worden. Es hat in 20 Jahren zuvor keine einzige Anklage deswegen gegeben, wurde daher als überflüssig angesehen. Keine Anklage vermutlich auch deswegen, weil die Verbreitung eines Gerüchts nur dann strafbar war, wenn der Verbreiter gewusst hat, dass das Gerücht falsch ist. Die Beschuldigtenverantwortung, ich bin geistig so minderbemittelt, dass ich geglaubt habe, dass es zB Chemtrails wirklich oder womöglich doch gibt, ist im Einzelfall nur schwer so zu widerlegen, dass beim Gericht sämtliche Zweifel ausgeräumt sind ("im Zweifel für den Angeklagten"). Aber es wird eh schon diskutiert, ob man nicht wieder einen ähnlichen Straftatbestand einführen soll, mit geringeren Anforderungen an die Strafbarkeit (heikle Sache, wo und wie die Grenze zwischen strafwürdigem und harmlosen Gerüchteverbreiten zu ziehen).

    Andererseits: Dass Strafrecht auch Wunder bewirken kann, hat das Strafverfahren gegen die (drohenden, nötigenden, sehr lästigen) Maulhelden-Reichsbürger in Graz gezeigt, das mit saftigen Freiheitsstrafen geendet hat. Seither, wird von Richtern, Staatsanwälten und Behördenleitern berichtet, die unter diesen ZeitgenossInnen besonders gelitten haben, ist "Schweigen im Walde".


    "Verbreitung falscher, beunruhigender Gerüchte

    § 276.

    (1) Wer ein Gerücht, von dem er weiß (§ 5 Abs. 3), daß es falsch ist, und das geeignet ist, einen großen Personenkreis zu beunruhigen und dadurch die öffentliche Ordnung zu gefährden, absichtlich verbreitet, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

    (2) Hat die Tat

    1.

    eine schwere oder längere Zeit anhaltende Störung des öffentlichen Lebens,

    2.

    eine schwere Schädigung des Wirtschaftslebens oder

    3.

    den Tod eines Menschen oder die schwere Körperverletzung (§ 84 Abs. 1) einer größeren Zahl von Menschen zur Folge oder sind durch die Tat viele Menschen in Not versetzt worden,

    so ist der Täter mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

    (3) Hat die Tat aber den Tod einer größeren Zahl von Menschen nach sich gezogen, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 23:04

    Jetzt scheint das Chaos auszubrechen. Mir ist eine andere Zustelladresse genannt worden.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 21:31
    Zitat von Wodde77

    Gefühlssache, mehr nicht.

    Ich sag auch nicht das alles gelogen ist, nur das man halt vorsichtig sein sollte - wie bei allen Infos aus totalitären Regimen halt.

    Stimbt. Bei uns in Nordkalabrien haben laut Landeshauptmann, seinem Stellvertreter, dem Gesundheitslandesrat, dem Leiter der lokalen Caritas und dem ÖSV-Schröcksnagel alle Behörden alles völlig richtig gemacht.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 19:27

    Die Mutter, die ihrer 11jährigen insulinpflichtigen Tochter zum Geburtstag einen einwöchigen Urlaub in einer Bettenburg in Hurghada Ägypten geschenkt hat, ist trotz zahlreicher Warnungen letzten Freitag tatsächlich dorthin geflogen.

    Wegen Coronafällen im Hotel muss sie jetzt mit ihrer Tochter dort für 14 Tage in Quarantäne. Und wenn sie dann - hoffentlich - einen Flug nach Österreich ergattert und heimkommt, dann wieder für 14 Tage in Quarantäne.

    Soviel zum Thema Vernunft. Einer Mutter.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 18:47
    Zitat von Malone

    So funktioniert Mensch aber oft nicht. ...

    Keine Frage (siehe Todesstrafe etc). Wenn aber nur ein paar zu vorsichtigerem Verhalten motiviert werden, ist das auch schon ein (kleiner) Geländegewinn.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 17:47
    Zitat von Tine

    Du hast mich nicht verstanden - offensichtlich weiß man ja überhaupt nicht, ob es zu Folgeschäden kommt. Und deshalb ist es derzeit ein unseriöses Ratespiel mit Panikpotenzial, darauf hinzuweisen.

    Na, ja, wenn vier Wochen nach der relativ milden Lungenentzündung "besorgniserregende Veränderungen des Lungengewebes" festzustellen sind, dann ist das schon eine Information, die vor allem die Jüngeren zur Vorsicht gemahnen sollte, das Motto "mir kann ja eh nichts passieren" nicht weiterhin zu leben.

    Solch eine Information dem interessierten Publikum vorzuenthalten, wäre für einen Arzt und Epidemieologen (und Gesundheitspolitiker) wie Lauterbach ziemlich unethisch und verantwortungslos. Das Schlimmste, was er damit bewirkt, wenn sich seine Besorgnis letztlich als unbegründet herausgestellt haben wird, wäre, dass sich junge Menschen vorsichtiger verhalten (und damit weniger Ältere und Risikopatienten gefährdet) haben.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 17:00
    Zitat von pupo

    VincenteCleruzio der Lauterbach der jedes dritte Krankenhaus schließen wollte?

    Keine Ahnung, verfolge die Politik in D seit ewigen Zeiten nicht mehr. Er ist ja auch Gesundheitsökonom und von denen haben ja viele, auch hier in Ö hohe Kapazitäten negativ kritisiert und dabei womöglich eine Pandemie diesen Ausmaßes, wie die jetzt, nicht auf ihrer Rechnung gehabt.

    Das Bonmot: "Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen", hat schon was für sich, auch und gerade in der (Gesundheits)Ökonomie.

    Ich würde mich an Deiner Stelle mehr darüber freuen, dass Deutschland eine - im internationalen Vergleich - sehr hohe Zahl an Intensivbetten hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 15:23

    Gestern gute Runde bei Maischberger auf ARD (https://www.daserste.de/information/ta…-video-260.html)

    Ab 14:30 Uhr der Gesundheitssprecher der SPD und Epidemiologe, Lauterbach: Auch Jüngere und Nichtrisikopatienten entwickeln im Falle einer Infektion zu rund 20 bis 35 Prozent Lungenentzündungen, die nicht auf Intensivstationen inklusive Beatmung behandelt werden müssen.

    Bei diesen Patienten sieht man nach 4 Wochen besorgniserregende Veränderungen des Lungengewebes, von denen man bis jetzt nicht weiß, ob sie wieder ausheilen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 13:34
    Zitat von Freidenker

    ... An den Auswirkungen wirst du aber nichts ändern, du wirst sie zeitlich verschieben, sonst aber auch nichts. Und ja, dieses Virus wird nicht so harmlos sein wie die Grippe, da bin ich bei dir, treffen wird es aber ohne wenn und aber immer die Risikogruppen. Jetzt oder später - und nur darum ging es mir...

    Jetzt oder später?

    In der Lombardei hat es Mitglieder der Risikogruppe deshalb "jetzt" getroffen, weil die Infektionskurve so rasch angestiegen ist, dass für viele keine Intensivbetten mit den Beatmungsgeräten mehr zur Verfügung gestanden sind und dass sie deshalb - unterversorgt - sterben mussten.

    Wäre die Kurve langsamer angestiegen, dann hätten sie die aktuelle Infektion dank zur Verfügung stehender Intensivbetten mit Beatmungsgeräten überlebt.

    Und wären - so wie letztlich wir alle - später gestorben. Tage, Wochen, Monate, Jahre später. Und das im Regelfall auch nicht elendiglich und alleine auf einer Isolierstation, sondern im Beisein ihrer Lieben.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 12:01
    Zitat von Lorenzo72

    … Wenn jetzt der Chef der EZB (ich glaub der wars) meint, jetzt bleiben halt nur die Gesunden übrig, es ist eine Gesundung der Wirtschaft, dann könnt ich ihm eine reinhaun!!!!!

    Wie bereits geklärt, hat diese Sprüche nicht die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, geklopft, sondern der "Gouverneur der österreichischen Nationalbank", Robert Holzmann.

    Und dafür hat er - historisch einmalig - von der EZB bereits folgende "Tetschn" erhalten:

    "18 March 2020

    With regards to comments made by Governor Holzmann, the ECB states:

    The Governing Council was unanimous in its analysis that in addition to the measures it decided on 12 March 2020, the ECB will continue to monitor closely the consequences for the economy of the spreading coronavirus and that the ECB stands ready to adjust all of its measures, as appropriate, should this be needed to safeguard liquidity conditions in the banking system and to ensure the smooth transmission of its monetary policy in all jurisdictions."

    Edith: Jetzt rudert der Gouverneur gerade live auf Oe1 kräftig zurück und schätzt die Lage "gaaaaaaanz" anders ein als vor zwei Tagen im Interview im STANDARD.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 01:40
    Zitat von Wodde77

    Ist afaik auch bei uns im Gespräch.

    A1 hat Daten von sich aus angeboten.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 19. März 2020 um 00:53
    Zitat von Hansi79

    A Blick übern Brenner tat ned schoden.

    Jo, eh.

    Eben aus dem Munde des Niki aus Innschbrugg auf Oe1 in den Nachrichten um 0:00 Uhr gehört: Italien greift auf Daten der Mobilfunkbetreiber zurück (Bewegungsprofile der Mobiltelefonbenützer), um die verhängten Ausgangssperren zu überwachen, Die Auswertung hat ergeben, dass sich in der Lombardei 40 % der Menschen nicht an die vor Wochen verhängten Ausgangssperren halten und sich frei bewegen. 45.000 sind deswegen bereits angezeigt worden,

    Es geht anscheinend wirklich nur mit immer noch mehr Grundrechtseingriffen und Strafen, um den strunzdummen Rücksichtslosen wenn schon nicht zur Vernunft, so doch wenigstens zu vorsichtigerem Verhalten zu verhelfen

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 18. März 2020 um 15:52

    Versteht´s Ihr, warum meine Nachbarn seit einer halben Stunde versuchen, mit mir ins Gespräch zu kommen, nur weil ich versuche, meinen Quarantäneblues wegzumusizieren?

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  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 18. März 2020 um 15:31
    Zitat von gm99

    Nach einem heutigen Bericht der Kleinen Zeitung hat der Mann einen Zweitwohnsitz und sich dort aufgehalten.

    Dann nach traditionell formaler Auslegung der Verwaltungsstraftatbestände nur eine Verwaltungsübertretung nach dem Epidemiegesetz, weil er die behördlich festgelegte Quarantänewohnung unerlaubt verlassen hat.

    Auf welchem Weg aber ist er in seine Zweitwohnung gekommen? Und was ist mit all den anderen, die wegen nachgewiesener Infektion in bestimmte Wohnungen abgesondert worden sind und nicht in diesen Wohnungen angetroffen worden sind?

    Die vorsätzliche/fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten nach den §§ 179 StGB sind "abstrakte Gefährdungsdelikte", es genügt für die Strafbarkeit die theoretisch mögliche Übertragung des Virus auf andere Menschen, zB indem man sich unter Menschen außerhalb der Quarantänewohnung begibt, in ein Lebensmittelgeschäft einkaufen geht zB wie der Typ jetzt eben, der mit dem Handy in der Linken laut sprechend (und Tröpfen zerstäubend) sich über Äpfel, Birnen, Blumenkohl, Salat usw beugt, um mit seiner Rechten sämtliche Tomaten auf ihren Härtegrad zu testen.

    Konkret gefährdet durch das Virus oder gar übertragen muss das Virus nicht werden, um sich wegen dieser Tatbestände strafbar zu machen. Anzeigepflichtig ist die Infektion mit dem Coronavirus kraft Verordnung seit Ende Jänner 2020.

    Die Sachverhalte sollte die Kripo dank der Vorarbeiten der Gesundheitsbehörden bei ihren Kontrollen der Quarantäneanordnungen unschwer aufklären können und dann soll die StA Klagenfurt entscheiden, was Sache ist.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 18. März 2020 um 14:43
    Zitat von orli

    Bitte das Forum auf dem laufenden halten.

    "Sachverhaltsmitteilung" an Staatsanwaltschaft Klagenfurt (Heuplatz 3) bereits auf dem Postweg. Werde KLEINE ZEITUNG davon informieren.

    Markus Wilhelm von die tiwag.org, wie er leibt und lebt, und der im Gegensatz zu den kalabrischen Hofberichterstattern so den Tiroler Behörden auf die Sprünge geholfen hat:

    http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2020-03-17

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