immer wieder ernüchternd wie dämlich sich die selbsternannten Manager und Führer des Landes anstellen. Ein Fressen für die Presse
Schaffen es eh, regelmäßig in den Medien vorzukommen, diese wenig begabten Mitarbeiter:innen im Gesundheitsministerium.
Gestern auf ORF 2, beim "Bürgeranwalt", sind sie wieder einmal am Nasenring vorgeführt worden.
Ein Kärnter erleidet eine SARS-CoV-2-Infektion, wird für 18 Tage abgesondert, der wiederholt angekündigte PCR-Test bei ihm zuhause wird nie durchgeführt.
So wie für Genesene empfohlen, holt er sich nur eine Dosis Pfizer und Co.
Bei Einführung des eu-konformen "Grünen Passes" muss er feststellen, dass er keinen erhält.
Auf schriftliche Nachfrage im Gesundheitsministerium erhält er die Auskunft, die europarechtliche Vorgabe erfordere als Nachweis der Genesung einen PCR-Test, ein solcher sei für ihn aber im elektronischen Meldesystem EMS nicht eingetragen. Er solle sich doch einfach den 2. Shot holen, der wird dann in das EMS eingetragen und alles wird gut.
Der Kärntner Patientenanwalt widerspricht in der Sendung. Laut Website des für Deutschland zuständigen Robert-Koch-Instituts ist zum Nachweis der Genesung nicht nur ein PCR-Test über die Genesung zulässig, sondern auch andere Beweismittel. Die europarechtlichen Vorgaben sehen die Deutschen Gesundheitsbehörden offensichtlich nicht so eng wie die Österreichischen.
Der papierlte, gewissenhafte Mann hat sich den 2. Shot nicht geholt, weil er die Allgemeinheit nicht um den Wert einer sinnlos verbrauchten Dosis schädigen wollte.
Und der in die Sendung eingeladene Arzt gibt ihm aus medizinischen Gründen Recht, weil er vermutlich genug Abwehrkräfte in sich trägt, die beim 2. Shot sehr heftig reagieren könnten.
So wird der Mann, der sich gewissenhaft an alle Vorgaben gehalten hat, jetzt wegen 3-G-am-Arbeitsplatz regelmäßig testen gehen müssen.
Worüber man in der Sendung nicht Klarheit schaffen konnte, ob dieses Problem Tausende, Zehntausende oder hundertausd Menschen in Österreich betrifft.
PS: Das Gesundheitsministerium ist der Einladung, eine(n) Vertreter*in diese Sendung zu schicken, die wenigstens die zuletzt gestellte Frage beantworten hätte können, nicht gefolgt. Vermutlich sind dort zur Zeit alle auf Urlaub.