Beiträge von VincenteCleruzio
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Gestern ORF 2 - Am Schauplatz: Ein Land , zwei Welten
Am Schauplatz: Ein Land, zwei Welten - Eine Reportage zwischen Intensivstation und Anti-Corona-Partei vom 28.10.2021 um 21:05 UhrDie vierte Coronawelle baut sich weiter auf, die Intensivmediziner blicken nervös auf die erneut steigenden Infektionszahlen. Nach wie vor sind in Österreich…tvthek.orf.at -
... Aber ich stimme zu. Es hätte nicht der Arzt veröffentlichen sollen, sondern die Ehefrau oder die Kinder des Betroffenen. Das würde wohl mehr helfen, nachzudenken. So beschäftigt man sich mit dem Überbringer der Nachrichten.
Mit dem Übringer der Botschaft (= unprofessionell, fehlt die nötige Distanz; twittert wahrscheinlich während der Arbeitszeit, statt zu arbeiten und in der Freizeit zu twittern etc etc) beschäftigt sich, wer seine Botschaft (die er inzwischen gelöscht hat, weil im Netz Todesdrohunen gegen Kickl aufgetaucht sind) nicht hören will: Nämlich dass sich ein - von wem oder was auch immer - in die Irre geleiteter Sechzigjähriger nicht impfen hat lassen und diesen Irrtum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem Leben bezahlt hat.
Wer, wenn nicht "Ärzte an der Front" wie er, die sich seit gut eineinhalb Jahren auf den Covid-Stationen - normale wie Intensivsationen - Tag für Tag bemühen, Patienten zu helfen und deren Leben zu retten, wäre besser geeignet, diesem über Covid-19 verbreiteten, lebensgefährlichen Unsinn entgegen zu treten - er tut das von Anfang an - und über konkrete "reale" Auswirkungen des Schwurbelirrsinns zu berichten, die zB durch die Schutzimpfungen leicht vermeidbar wären?
Die nahen Angehörigen des Verstorbenen?
Sie könnten a. nur über ein singuläres Ereignis berichten, meist auch ohne das nicht unwesentliche medizinische Insiderwissen.
Sie haben b. in der Regel auch nicht zB über 12.000 Follower auf Twitter, um die Botschaft möglichst vielen mitzuteilen.
Und c. tun sie es alleine aus Pietät nicht. Und auch nicht um die Identität des Verstorbenen zu outen ("Gestern ist unser Vater nach langem Kampf in der Intensivstation an Covid-19 verstorben. Er hat leider auf die falschen Leute gehört und sich deshalb nicht impfen lassen.").
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Der Virengrundlagenforscher Friedemann Weber am 26.10. auf Twitter (@friedemann1) in einem lesenwerten Thread zum Thema, warum Ungeimpfte nicht auf die "sicheren Totimpfstoffe" warten sollen:
Tot- vs Lebendimpfstoff, was ist das eigentlich und in welche Kategorie gehören die mRNAs?
Wie so vieles hat diese Unterscheidung Tot- vs. Lebendvakzine historische Wurzeln. 1/13
Der Pockenimpfstoff von Edward Jenner (Ende 18. Jh.) bestand aus "lebenden" Kuhpockenviren - diese lösten nicht die gefürchteten Pocken aus, waren aber nahe genug verwandt, um eine schützende Immunantwort zu induzieren 2/13
Ähnlich besteht z.B. der Masernimpfstoff aus abgeschwächten ("attenuierten") Masernviren, die so mutiert sind, dass sie zwar noch Zellen infizieren und sich weiter vermehren können, aber zu schwach sind um sich im Körper zu verbreiten (ausser bei Immundefizienz) 4/13
Klassische Totimpfstoffe hingegen bestehen aus chemisch (chemisch!) inaktivierten Viruspartikeln, oder sogar nur einzelnen Virusproteinen. Infektionen oder gar Vermehrung sind nicht mehr möglich. Bsp: Grippeimpfstoff 5/13
Totimpfstoffe sind sehr sicher und einfach herzustellen. Nachteil: man muss der Immunantwort auf die Sprünge helfen, denn anders als die Lebendimpfstoffe, die noch "zucken", spricht das Immunsystem nicht direkt darauf an. Deshalb benötigt man Adjuvanzien als Zusatzstoffe. 6/13
Aber auch mit Adjuvanzien als Immunaktivatoren ist die Immunantwort gegen Totimpfstoffe vergleichsweise lau, weswegen man sie mehrfach geben muss. Mit jeder Auffrischung wird die Immunantwort dann besser. 7/13
Weiterer Nachteil ist, dass ein typischer Totimpfstoff nur eine Antikörperantwort auslöst, d.h. es gibt keine zytotoxischen T-Zellen (CTLs). CTLs sind der "bewaffnete Arm" der Immunabwehr. Sie erkennen infizierte Körperzellen und töten sie ab. So gibts auch keine neuen Viren. 8/13
Ein Lebendimpfstoff hingegen braucht kein extra Adjuvanz, das kann er selber. Als sich vermehrendes Virus aktiviert er nämlich von sich aus das Immunsystem, inklusive CTLs. 9/13
Und was ist jetzt mit den mRNAs? Eigentlich vereinen sie die besten Eigenschaften von Tot- und Lebendimpfstoffen. Sie vermehren sich nicht, produzieren aber Virusprotein in der Zelle. Dementsprechend gut ist die Immunantwort und besteht sowohl aus Antikörpern als auch CTLs. 11/13
Ich denke die historischen Kategorien Tot- vs Lebendimpfstoff beschreiben die modernen Impfstoffe eher unzureichend. Das gilt nicht nur für die mRNAs, sondern auch für die Adenovirus-Vektorimpfstoffe. Diese können die Zellen zwar infizieren, aber sie vermehren sich nicht 12/13
Für mich sind mRNA- und Vektorimpfstoffe deshalb "halbtot". Eigentlich eine akademische Diskussion, aber es sind ja noch Leute ungeimpft, weil sie auf den "sicheren Totimpfstoff" warten. Tut das nicht! die empfohlenen Impfstoffe sind super, sicher und vor allem: verfügbar 13/13
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Und das besagte Posting trägt genau zur Verbreitung solcher Gerüchte bei.
Aber Diskussionen mit blinden Fanatikern haben keinen Sinn. Nicht mit den Einen, nicht mit den Anderen.
Für so geistig minderbemittelt bzw schmerzbefreit hältst Du also die Leser solcher Postings hier im Forum.
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Wenn ein Oberarzt es nötig hat, das Betteln eines im Sterben liegenden derart auf Social-Media auszuschlachten, richtet sich das von selbst. Habe nicht vor näher zu erläutern, was daran das Unsägliche ist. Mittlerweile sind Dinge akzeptabel geworden...
Adios
Der Patient, als er noch auf der Normalstation einen auf dicke Hose machen konnte, hat den Oberarzt mit seinen auch noch auf der Normalstation geposteten Facebookeinträgen konfrontiert mit all dem auch von Kickl diesen Montag in seiner Pressekonferenz erneut verbreiteten lebensgefährlichen Unsinn bis hin zum Pferdeentwurmungsmittel und dem latest Hit, dass die Geimpften jetzt schuld sind an der eben mit voller Wucht auflaufenden 4. Welle.
Das müssen sich Ärzte, die auf den Covidstationen arbeiten, derzeit genau so anhören wie Vorwürfe von Angehörigen, dass sie den Vater, den Ehemann usw, der den wochenlangen Kampf gegen den Tod auf der Intensivstation eben verloren hat, deshalb schlecht behandelt hätten, weil sich der Vater, der Ehemann nicht habe impfen lassen.
Zu Deiner "Sadismusdiagnose" mir gegenüber sage ich besser nichts Konkretes. Es wäre alles klag- und strafbar, "Du ...!"
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@Andreas_Hartjes auf twitter gestern: "Seit langem waren an unserer Impfstraße wieder alle Termine gebucht, mehr als die Hälfte davon Erstimpfungen. Kein niederschwelliges Angebot, keine Werbung war so effektiv wie #3G am Arbeitsplatz."
@docjosiahboone auf twitter gestern: "Aufnahme vor 1Mo wegen #COVID19. Seine Facebook-Seite: "Team Kickl", Sprüche gg Impfung. Noch von der Normalstation aus Anti-Maßnahmen-Posts.
Dann ICU, Panik, ums Leben betteln. COVID-Lunge, Organversagen.
Vor ein paar Tagen starb er. Mit 64.
Opfer des Vertrauens in Kickl."
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wundert mich gar nicht dass er sich den ainedter als anwalt genommen hat. ein echt cleverer typ. hat den grasser ein gutes jahrzehnt im freien gehalten und ob der wirklich sitzt, ist noch lange nicht raus. wird bei grasser wohl auf zwei jahre unbedingt mit anschließender fussfessel hinauslaufen.
Du meinst echt, dass die über Grasser verhängte Strafe der ersten Instanz von 8 Jahren auf 1 Jahr (= die Mindeststrafe) herabgesetzt und vollständig bedingt nachgesehen wird?
Oder auf zwei Jahre unbedingt, wovon das erste Jahr wegen der Aussicht auf bedingte Entlassung zur Hälfte der Strafe im elektronischen Hausarrest (Fußfessel) zuhause verbüßt wird, weil "generalpräventive" Gründe nicht entgegensprechen trotz der aktuellen Verfahren gegen einen AltAltBundeskanzler und seine Boygroup auch wegen Untreue zu Lasten der Republik geführt wird, für die Grasser und sein Boygroupmitglied Meischi verurteilt worden sind?
Wird auch nicht von 8 Jahren auf 3 Jahre unbedingt herabgesetzt, wovon das dritte Jahr wegen der bedingten Entlassung nach 2/3, wo nur noch die Spezialprävention zu prüfen ist, mit der Fußfessel verbüßt werden könnte, was, by the way, der Anstaltsleiter entscheidet und nicht ein Erst- oder Berufungsgericht.
Ausgeschlossen.
Meine Prognose: Aus den 8 Jahren werden bei Grasser 7 Jahre in der Instanz, davon 44 Monate im Tschumpus und anschließend 12 Monate mit der Fußfessel im Hausarrest (= kein Fortgehen am Abend, Wochenenden und Nichtarbeitstage 1 Stunde/Tag Auslauf).
PS: Was macht eigentlich die Vorsitzende des Schöffengerichts, das Grasser am 4. 12. 2020 verurteilt hat, so den ganzen Tag? Frage für einen Freund, der die Ausfertigung des Urteils hier im Forum noch im Frühling 2021 erwartet hatte.
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Heute konstituierende Sitzung des deutschen Bundestags nach der Wahl im September.
Im Plenarsaal gilt 3-G.
23 Abgeordnete konnten/wollten keines der G vorweisen und wurden deshalb auf die Zuschauertribüne verbannt (#Deppenloge), von wo aus sie freilich reden und abstimmen durften.
Welcher Partei sie alle angehören, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden.
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Lukas B, die Zweite: 6:3.
Der Tiroler Weg, die Dritte.
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And Dostie, what a beauty: 5:3
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Und der Bär zum 4:3. Ja, hoi!
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Jan L., 3:2. Foin, foin, foin.
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Paulweber, sehr gut gemacht: 2:2
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Wobei ich mit sowas vorsichtig wäre, letztes Jahr las man auch mal, dass ein Organisator der Demos auf Intensiv lag und es war dann nur eine Ente. Wenn er es öffentlich so angekündigt hat, dürfte es aber strafrechtlich sicher Konsequenzen geben und das imho auch zurecht! Der Herr VincenteCleruzio kann dies sicher mit Fakten stützen
Sorry, ich verstehe die Frage nicht.
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Erneut Ausreisekontrollen für Braunau ab Dienstag
"Denn Braunau hat mit 52,1 Prozent vollständig Geimpften die schlechteste Durchimpfungsrate in Oberösterreich. Dadurch werden Ausreisekontrollen schon ab einer gemittelten 7-Tage-Inzidenz von 400 fällig [derzeitige 7-Tage-Inzidenz 573]. Alle Parameter sind also erfüllt und dass Ausreisekontrollen kommen, ist seit Montag entschieden: Ab Dienstag 0.00 Uhr gelten wieder Ausreisekontrollen für den Bezirk. Diese Maßnahme gilt, bis die 7-Tages-Inzidenz wieder unter 300 sinkt. Sollte die Impfquote im Bezirk auf 55 Prozent der Gesamtbevölkerung steigen, können die Ausreisekontrollen schon bei Unterschreiten eines Grenzwertes von 400 wieder beendet werden."
Zum dritten Mal Ausreisekontrollen verpasst zu erhalten, auch eine Leistung.
Schlage vor, dem Bezirk Braunau dafür die "Martin Stloukal Trophy 2021/22" ehrenhalber zu verleihen.
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Mir war nicht bewusst das du entscheidest was Nebensächlichkeiten sind und was nicht.
Ich fand es interessant wer wie „durchgekommen“ ist bei unterschiedlichen Maßnahmen um den Virus Einhalt zu gebieten.
Ja, das finde ich auch interessant.
Aber dazu braucht man die - weil von so vielen und von Land zu Land auch unterschiedlich gewichteten "Bewertungsspielräumen" geprägt* und daher insbesondere für einen Ländervergleich wenig geeignet - ziemlich willkürlichen "Übersterblichkeitsschätzungen" nicht, wenn man ohnedies relativ genaue Zahlen hat, nämlich Tote pro 100.000 Wohnbevölkerung ("realtiv" deshalb, weil alleine die Zahl der Wohnbevölkerung angesichts der von Land zu Land unterschiedlich hohen Zahl nicht als "Wohnbevölkerung" registrierter Menschen das Ergebnis eines solchen Vergleichs ziemlich verzerren kann).
* Aber das problematisiert der von Dir zitierte Artikel des MDR ohnedies.
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... „Das Ergebnis der Studie zeigt: In Schweden betrug die Übersterblichkeit im Jahr 2020 drei Prozent, in Spanien waren es 14,8 Prozent und in Deutschland gab es sogar eine leichte Untersterblichkeit von 2,4 Prozent“
Schon interessant wie es von Land zu Land unterschiedlich ist.
Was an dieser "Übersterblichkeitsdiskussion" interessant sein soll, bei der mehrere schwer bestimmbare Faktoren "bewertet" werden müssen, um "feststellen" zu können, ob die Zahl der Toten "noch" innerhalb oder "schon" außerhalb der aus "mehreren" vergangenen Jahren "hochgerechneten" "Bandbreiten" liegen und dann damit auch noch einen Ländervergleich anzustellen, bei dem herauskommt, dass unterschiedliche Methoden/Bewertungen der Faktoren angestellt werden, erschließt sich mir nicht wirklich.
Eine nebensächliche Diskussion der Extraklasse, die anfangs insbesondere von empathielosen Corona-Leugnern (und hochrangigen Gesundheitsbeamten zur Beruhigung des eigenen [schlechten?] Gewissens) geführt worden ist, um die Gefahr als "normal" kleinzureden.
Vor allem auch, wo wir - wenn es schon sein muss - für jedes Land bessere Vergleichszahlen haben, nämlich Zahl der Toten pro 100.000 Wohnbevölkerung, um herauszufinden, wo es gelungen ist, die Zahl der Toten gering zu halten. Und wo nicht.
Kurzum: rather useless information mit hohem Ablenkungs- und Vernebelungsfaktor.
Jeder Covid-19 Tote ist einer zu viel. Zu viel ist auch jeder Aufenthalt im Krankenhaus und insbesondere in einer Intensivstation angesichts des ausgepowerten Krankenhauspersonals und der Notwendigkeit, Operationen zu verschieben. Darum sollte sich die Diskussion drehen und wie wir das verhindern können (Impfen!). Und nicht: "Sterben ist normal, solange die Zahl der Toten, Covid-19 inklusive, innerhalb der wie auch immer errechneten "Bandbreite" liegt, ist alles paletti (gewesen)".
Übrigens: In den nächsten Tagen wird die Zahl der registrierten weltweit an/mit Covid-19- Verstorbenen 5 Millionen übersteigen. Dunkelziffer unbekannt.
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Aus IBK gits keinen Livestream?
Doch. Puls 24 überträgt live.
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Eine Studie über die Frage: Wie viele Jugendliche (bis einschließlich 20 Jahre alt) haben eine Corona-Infektion durchgemacht, ohne es zu bemerken = Dunkelziffer.
„Man geht auf Basis dieser Daten von einer gesamten Durchseuchung von 17,3 % der Kinder bis 12 Jahre und 24,4 % der Jugendlichen bis 20 Jahre aus, was einer Dunkelziffer von rund 100 % entspricht. Eine österreichweite Durchseuchung durch Erkrankung wird demzufolge noch lange dauern.“ (Quelle: Protokoll corona Kommission)
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Hab mir gestern Stich #3 geholt weil beruflich eben nicht unwichtig und die Antikörper auch sehr niedrig. Hatte irgendwo was von Kreuzimpfung aufgeschnappt, aber es war zum dritten Mal Pfitzer.
ich habe gestern bei der 3. Impfung nach 2 x Pfizer um den Switch zu Moderna gebeten, problemlos erhalten, Impfstoff scheint mehr als genug vorhanden zu sein. Die Nachfrage auch hier in Innsbruck gering.
Die Impfärztin hat mir erzählt, dass sie in der Impfkabine schon wiederholt von "Impflingen" auf das Übelste beschimpft worden sei, weil "die Ärzte schuld" seien, dass die Leute impfen gehen sollen/müssen. Es ist zum Verzweifeln.
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