Beiträge von VincenteCleruzio
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Goal der Wochen 9:
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Eines muss man dem Kickl und seinen Covidexperten schon lassen: So viele entwurmte Menschen hat es vermutlich noch nie in Ö gegeben.
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1-G am Arbeitsplatz in Victoria (AUS) wirkt. Thiem (AUT) hat seine Impfskepsis überwunden und sich impfen lassen.
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Der Arzt Marc Hanefeld twittert:
1. Schwedische Untersuchung anhand von Registern, Lancet-Preprint. Der Studienzeitraum erfasst eine (schwache) #Delta-Welle. Impf-Effektivität sinkt bis 6 Monate nach 2 Impfungen deutlich, nach 7 Monaten kein Schutz vor Ansteckung mehr nachweisbar!
2. Für schwere Verläufe (Hospitalisation und Tod) Effektivität zunächst bei 89%, aber nach 7 Monaten nur noch bei 43%. Schließt man Personen >80J aus, verbleibt eine Effektivität von 80% über wenigstens 9 Monate (konsistent mit Studien aus Ländern mit jüngerer Bevölkerung).
3. Besonders betroffen von dem nachlassenden Schutz: Ältere, Immunsupprimierte, Vorerkrankte, und Männer(!). Am schlechtesten schneidet #AstraZeneca ab, wobei das heterologe Impfschema mit mRNA wiederum besser ist.
4. Sicher ist: Eine dritte ("Booster"-) Impfung besonders für Risiko-Gruppen ist angebracht. Nicht beantwortet werden kann, ob ein Standard-Impfschema (Tag 0-1 Monat-6 Monate) dieses Nachlassen verhindert.
Eine dritte Impfdosis wird bei vielen Impfstoffen eingesetzt und führt zu langfristig robuster Immunität. Die COVID-19 mRNA #Booster sind extrem wirksam. Der Schutz steigt um ca. Faktor 20 an."
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aber man nimmt es billigend in Kauf - damit ist es zumindest fahrlässig, ist auch nicht viel besser

Wer das Risiko einer Tatbildverwirklichung (Körperverletzung, Tötung, Infektion eines anderen mit dem SARS-CoV2) ernstlich für möglich hält und sich damit abfindet (= weniger als billigend in Kauf nimmt), handelt vorsätzlich (§ 5 Abs 1 1. Fall StGB).
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Nur weil man sich nicht impfen lässt, gefährdet man andere nicht vorsätzlich...
Mehr als nötig "gefährdet" (nicht infiziert) jemand, der sich nicht impfen lässt, andere aber schon. Und zwar vorsätzlich.
Die Vergleiche des Alkohol-, Tabak- und des Konsums von zuviel Fett, Zucker usw mit Covid-19 derzeit hinken insofern, als all diese ungesunden Lebensweisen zwar auch unnötig Behandlungskosten verursachen, dass sie aber unser Gesundheitssystem nicht überfordern, weil es im Laufe der Zeit daran angepasst werden konnte.
Das ist bei Covid-19 derzeit anders, weil es in solchen Wellen kommt, die vor allem die Intensivstationen derart überlasten, dass auch Nicht-Covid-Patienten zum Handkuss kommen können.
Dazu ein sehr gutes Interview mit dem AKH-Infektiologie-Vorstand Heinz Burgmann in der Kronen-Zeitung heute, der wegen dieser akuten Überlastungsgefahr der Politik rät, über eine "temporäre Impfpflicht diesen Winter" nachzudenken. "Wir sind in einer Naturkathastrophe mit allen Konsequenzen und Auswirkungen. Eine Belastung, die keiner wollte. Und es wäre jetzt an der Zeit, sie zu beenden".
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immer wieder ernüchternd wie dämlich sich die selbsternannten Manager und Führer des Landes anstellen. Ein Fressen für die Presse

Schaffen es eh, regelmäßig in den Medien vorzukommen, diese wenig begabten Mitarbeiter:innen im Gesundheitsministerium.
Genesenenstatus im "Grünen Pass" verwehrt - Bürgeranwalt vom 30.10.2021 um 17:59 UhrSo wie Helmut F. aus Spittal an der Drau geht es vielen genesenen Österreichern. Obwohl sie die Covid-19-Erkrankung überstanden, teilweise sogar die dritte…tvthek.orf.atGestern auf ORF 2, beim "Bürgeranwalt", sind sie wieder einmal am Nasenring vorgeführt worden.
Ein Kärnter erleidet eine SARS-CoV-2-Infektion, wird für 18 Tage abgesondert, der wiederholt angekündigte PCR-Test bei ihm zuhause wird nie durchgeführt.
So wie für Genesene empfohlen, holt er sich nur eine Dosis Pfizer und Co.
Bei Einführung des eu-konformen "Grünen Passes" muss er feststellen, dass er keinen erhält.
Auf schriftliche Nachfrage im Gesundheitsministerium erhält er die Auskunft, die europarechtliche Vorgabe erfordere als Nachweis der Genesung einen PCR-Test, ein solcher sei für ihn aber im elektronischen Meldesystem EMS nicht eingetragen. Er solle sich doch einfach den 2. Shot holen, der wird dann in das EMS eingetragen und alles wird gut.
Der Kärntner Patientenanwalt widerspricht in der Sendung. Laut Website des für Deutschland zuständigen Robert-Koch-Instituts ist zum Nachweis der Genesung nicht nur ein PCR-Test über die Genesung zulässig, sondern auch andere Beweismittel. Die europarechtlichen Vorgaben sehen die Deutschen Gesundheitsbehörden offensichtlich nicht so eng wie die Österreichischen.
Der papierlte, gewissenhafte Mann hat sich den 2. Shot nicht geholt, weil er die Allgemeinheit nicht um den Wert einer sinnlos verbrauchten Dosis schädigen wollte.
Und der in die Sendung eingeladene Arzt gibt ihm aus medizinischen Gründen Recht, weil er vermutlich genug Abwehrkräfte in sich trägt, die beim 2. Shot sehr heftig reagieren könnten.
So wird der Mann, der sich gewissenhaft an alle Vorgaben gehalten hat, jetzt wegen 3-G-am-Arbeitsplatz regelmäßig testen gehen müssen.
Worüber man in der Sendung nicht Klarheit schaffen konnte, ob dieses Problem Tausende, Zehntausende oder hundertausd Menschen in Österreich betrifft.
PS: Das Gesundheitsministerium ist der Einladung, eine(n) Vertreter*in diese Sendung zu schicken, die wenigstens die zuletzt gestellte Frage beantworten hätte können, nicht gefolgt. Vermutlich sind dort zur Zeit alle auf Urlaub.
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"Urlaubszeit im Coronaampel-Gremium: "Die Diskussion über die geplante Kampagne (Booster-Impfungen) wurde wegen des Urlaubs der zuständigen Vertreterin des Sozialministeriums um eine Woche verschoben."
Perfektes Timing. THE LANCET publiziert gestern umfassende israelische Studie, die die hohe Wirksamkeit der Booster-Impfungen belegt; und in Ö muss die Diskussion in der Ampeldiskussion über die geplante Werbekampagne pro Boosterimpfung wegen des Urlaubs der Abgesandten des Sozial- und Gesundheitsministeriums, für die es anscheinend keine Vertreterin gibt, um eine Woche verschoben werden
Nua ned hudln! Des Virus laft uns scho nid davon!
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Gegen Graz neun Tore schießen und dann noch schwitzen, DAS musst zusammenbringen!
Das Schwitzen hat, wenn man's genau nimmt, knapp vor dem 9 Tor stattgefunden, nach dem EN vom Johnny hat kein VSVler mehr g'schwitzt.
Auf beiden Seiten einige Tore, die Goalies in Form nicht bekommen, Verteidigungsfehler hin oder her. Insgesamt der VSV heute auf dieser Position besser besetzt als die 99ers.
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Eine nationale (theoretische) 100% Impfquote wird auch vor weiteren Übertragungen, Ausbrüchen, Mutationen nicht schützen.
Die Hygiene- und Abstandsregeln, sowie die Maskenpflicht (FFP2) in Inneräumen sind neben der Impfung bzw. zusätzlich zur Impfung die wichtigsten Werkzeuge um Infektionen zu verhindern. Die Testungen sind das Werkzeug um Infektionen frühzeitig zu erkennen und Übertragungen zu minimieren.
Auch da kein Widerspruch. Eine möglichst hohe Durchimpfungsquote ist in dem ganzen Maßnahmenbündel zur Bekämpfung der Pandemie aber, vielleicht können wir uns darauf einigen, die wichtigste Komponente.
PS: Habe gerade aus Wien einen Anruf erhalten, spätestens morgen, weil letzter Tag, die Gratis-Nasenbohrer-Tests aus der Apotheke zu holen. Wird umgehend erledigt.
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... Ein Pluspunkt in der aktuellen Lage hier in Ö sind die bis März 2022 kostenlosen PCR-Tests, die auch mittlwerweile sehr viele doppelt- und 3fach Geimpften weiterhin nutzen. Wie hinlänglich bekannt und mittlerweile einfach nicht mehr auszublenden, wird das Virus auch mit voller Immunisierung munter weiter getragen....
Wissen wir und ist (von mir) auch nie "ausgeblendet" worden.
Was aber auch hinlänglich bekannt ist - und das ist ja mein Punkt -, dass die - auch von vollständig Geimpften weiterverbreiteten Viren - bei Ungeimpften weitaus größere Schäden anrichten als bei vollständig Geimpften.
Und wie viele der vollständig Geimpften sich zB am Arbeitsplatz bis Ende März 2022 zusätzlichen PCR-Gratistests unterziehen, um die Sache noch sicherer zu machen - Du sprichst von derzeit "sehr viele(n)" -, das werden wir sehen. Ich habe da so meine Zweifel, dass das "sehr viele" sein werden, was den Arbeitsplatz anbelangt.
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VincenteCleruzio hör auf mit deinem Schwarz/Weiß denken! Es gibt hier sehr viele Grautöne dazwischen.
1. Juli: Italien 57 % vollständig geimpft, Österreich 53 %
Schon im Juli Ankündigung Regierung Draghi, dass ab 15. Oktober 3-G am Arbeitsplatz gelten wird und dass die PCR-Tests für das 3. G aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.
Österreich kündigt auch im Laufe des Sommers 3-G am Arbeitsplatz ab 15. Oktober an.
Gesundheitsministerium stellt Anfang Oktober fest, dass dazu eigentlich die gesetzliche Grundlage fehlt, das wird dann Anfang Oktober im Nationalrat nachgeholt, SPÖ stimmt dagegen, droht, dass sie auch im Bundesrat dagegen stimmen und damit das Inkrafttreten des Gesetzes und damit 3-G am Arbeitsplatz um zwei Monate aufhalten wird. Es sei denn, dass die PCR-Tests für das dritte G gratis sind. Das wird erreicht, 3-G am Arbeitsplatz tritt in Wahrheit am 15. November in Kraft, bis dahin dürfen FFP-2-Masken die Tests ersetzen.
Wie wir inzwischen wissen, hat sich der größere Teil der bis heute Ungeimpften aus Sorge um Gefährlichkeit der zugelassenen Impfstoffe nicht impfen lassen (zu schnell zugelassen, keine ausreichenden "Langzeiterfahrungen"). Viele von ihnen werden diese Sorgen weiter pflegen und sich - die Tests sind ja bis Ende März 2022 gratis - zumindest bis dahin nicht impfen lassen.
Und was hat die im Juli klar angekündigte und ebenso klar umgesetzte 3-G-Regel am Arbeitsplatz ab 15. Oktober ohne Gratistests in Italien im Gegensatz zu Österreich bewirkt?
28. Oktober: Italien 77 % vollständig geimpft, Österreich 65 %.
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... das Wort eines reflektierten Angehörigen aus dieser Blase zählt unter Umständen doch mehr als ein unnahbarer Arzt von außerhalb...
Kein Widerspruch. Nur welcher Angehörige wird in seiner Blase den Vorwurf riskieren, seinen Vater, Ehemann etc zu outen, der die Impfung wider alle Vernunft verweigert und dies mit dem Leben bezahlt hat.
@GunterNigl auf Twitter:
"Arbeite in Altenheim in Linz, am Mittwoch bekam ich und 6 weitere Koll. 3. Stich. 3 Koll hatten den 2. Stich im Juli, 8 von 17 ungeimpft. Ein tolles Arbeitsklima, Bewohner zu 95% 3 x geimpft. Impfplicht oder tägl. PCR-Test zum bezahlen, anders geht es NICHT"
Danke für nichts, SPÖ, dass ihr für das dritte G am Arbeitsplatz die kostenlosen PCR-Tests bis Ende März 2022 erkämpft und damit die Steigerung der Impfbereitsschaft sabotiert habt, die Italien mit 3-G am Arbeitsplatz ab 15. Oktober eindrucksvoll gelungen ist, auch weil dort für das dritte G in die eigene Tasche gegriffen werden muss (im Schnitt 180 Euro pro Monat).
Hätte freilich auch der türkis-grünen Schwachmatenregierung einfallen können. Aber da bräuchte es schon Politiker vom Format eines Draghi, der sogar die Lega-Leute in seiner Regierung überzeugen konnte. Der hat diesem ständigen Schielen auf die Stimmen der Impfskeptiker und -verweigerer konsequent widerstanden.