Zwei dicke Fische fehlen Haien noch
Nach der Verpflichtung von Miha Zajc (SLO/22) brauchen die Innsbrucker Haie noch Verstärkung.
Von Alex Gruber
Innsbruck - Die Verpflichtung des großgewachsenen Laibach-Angreifers Miha Zajc (72 Punkte in 74 Spielen der Alps Hockey League) betrachtet HCI-Obmann Günther Hanschitz federführend als "Investition für die Zukunft": "Er wird im Sturm einen Importplatz besetzen, weil wir der Meinung sind, dass er großes Potenzial hat und positive Impulse setzen kann", lautet sein offizielles Statement über den Slowenen, der auch schon im Teamdress seiner Heimat Erfahrungen sammeln durfte.
Zwei Legionärsplätze sind nach sechs Neuverpflichtungen (Goalie C.J. Motte/USA, Verteidiger Jan Lattner/TCH und Tyler Cuma/AUT/CAN sowie Angreifer Jesper Thörnberg/SWE und Zajc) noch frei. Nach den Abgängen der Topscorer Andrew Clark und Andrew Yogan (Fehervar) besteht an vorderster Front noch Handlungsbedarf.
"Die oberste Prämisse ist, dass wir uns als Team defensiv besser aufstellen", betont Hanschitz, dass es nicht nur feine Hände, sondern eben auch die richtige Herangehensweise benötigt. Zumal die Bäume nach dem diesjährigen Verpassen der Play-offs aus finanzieller Sicht nicht in den Himmel wachsen.
Headcoach Rob Pallin, der in seiner Heimat Las Vegas weilt, ist auch in den USA eifrig darum bemüht, dass die Innsbrucker Haie wieder ein Team stellen, das um die Play-off-Teilnahme mitrittern kann. "Wir brauchen auch noch einen weiteren ligatauglichen Österreicher", äußert er nach der kommenden Legionärsbeschränkung (von 13 auf 11) einen Auftrag, den es in der laufenden Transferperiode zu erfüllen gilt. In dieser Hinsicht spielt er auch auf den Abgang von Teamspieler Philipp Lindner (wechselt nach Graz) an: "Wir haben nicht nur diesen jungen Spieler, sondern auch den Menschen verloren - einen, der als einer der Ersten beim Training in der Halle war und als einer der Letzten gegangen ist."
Quelle: TT von heute