Kurz noch zum Frauen-Nationalteam - wenn ich mir Fußball anschau, muss der Eishockey-Entzug schon riesig sein. Ich verachte das widerliche Herumgekugle und Schwalben-ziehen. Frauenfußball war mir nicht einmal ansatzmäßig ein Begriff, gestern habe ich mir die Partie aber ab der Verlängerung gegeben und durchaus mitgefiebert.
Am Beispiel des Frauen-Fußballs sieht man, wie eminent wichtig ein erfolgreiches Nationalteam ist, um zusätzliche Fans auf den Sport aufmerksam zu machen. Das kann man zwar nicht 1:1 auf das Eishockey übertragen (weil die B-WM, wo wir meist brillieren, niemanden interessiert und auch die Medien nicht übermäßig davon berichten bzw. wir in der A-Gruppe immer in der Rolle der Prügelknaben sind, was auch keinen hinter dem Ofen hervor lockt). Dennoch sollte es ein Ansporn sein, wieder mehr auf einheimische Cracks zu setzen und damit das Nati zu stärken.