Ich denke, eine schrittweise Import-Reduktion, begonnen mit zumindest 12 pro Team (und dann von mir aus im 2-Jahres-Rhythmus um einen weniger), sollte das Ziel der EBEL sein. Weil seit Jahren das selbe bequeme Argument, dass die Legionäre billiger seien, als österr. Cracks, muss schön langsam mal aufhören zu ziehen.
Weil ansonsten werden sich auch die restlichen, den Nachwuchs-fördernden, Teams zwangsläufig überlegen müssen, ob sie das Geld nicht lieber in Imports stecken, als in die teure Ausbildung von Spielern. So hat z.B. ein Team wie der VSV mit seiner intern beschlossenen Import-Grenze auf Dauer nur Wettbewerbs-Nachteile gegenüber Dornbirn, Innsbruck und/oder Graz, die zum Teil 15 (!) Kontingentstellen besetzen.
Wenn die nächste, absehbare "Pensionierungswelle" bei österr. EBEL-Spielern anrollt - Koch, Harand, Setzinger, Lakos-Brüder, Trattnig usw., darf man sich jetzt schon fragen, wer denn diese Plätze einnehmen soll.