Für mich ist ja "Great southern trendkill" von 1996 das Meisterwerk. Extrem, experimentell, aber in die eine, sowie in die andere Richtung. D.h., die harten Sachen sind härter, aber nie unnachvollziehbar und stets mit groove, dafür sind die "Schönheiten" trotz aller Düsternis schöner als je zuvor. Meiner Ansicht nach hat Dimebag auf diesem Album seine besten Riffs und vor allem Solis überhaupt geschrieben (siehe auch "Floods"). Ich stehe auch auf das Dunkle, das Destruktive an diesem Album, das vor allem an Phil Anselmo lag, der zu diesem Zeitpunkt in die finsterste Zeit seiner Karriere mit Heroin und Co. eintauchte.
So erreicht das trendkiller-Album eine Stimmung, für die die ganzen norwegischen Kirchen-Zündler mit ihren ach so bösen black metal bands gekillt hätten (was sie eh haben, nur geholfen hat es nichts). Für mich definitiv eines der prägendsten Alben meiner Jugend, auf das ich immer noch regelmäßig und gerne zurück greife.