Krone von heute:
Ex-Meistercrack Marcel Witting kehrt für die Play-offs zum KAC zurück. Und wurde bereits in Klagenfurt mit Trainer Kirk Furey gesichtet. Der Stürmer verfügt über einen Trumpf, der zuletzt gefehlt hatte. Deshalb wäre der Transfer am Ende um ein Haar geplatzt.
Der Abschied von den Rotjacken kam für Marcel Witting im Sommer 2024 überraschend, war schmerzhaft. Nach zwei Meistertiteln (und 362 Pflichtspielen), stand der Stürmer plötzlich auf dem Abstellgleis. Doch der gebürtige Tiroler brach deshalb nicht mit dem KAC – es gab kein Nachtreten, keine Schmutzwäsche.
Überraschendes Angebot
Jetzt kehrt der 30-Jährige, wie „Krone“-Leser bereits wussten, als Play-off-Verstärkung nach Klagenfurt zurück. So überraschend wie damals sein Ende beim KAC kam, erfolgte nach dem vorzeitigen Saison-Aus der Innsbrucker nun dieses Angebot seines Ex-Arbeitgebers. „Ich hätte nicht damit gerechnet. Für mich war sofort klar, dass ich beim KAC weiterspielen möchte. Einfach super, dass sich das ergeben hat.“ Möglich wurde der späte Transfer nur aufgrund der Ausnahme-Regelung der Liga für verletzte Spieler wegen Olympia.
Beinahe geplatzt
In einem Gespräch mit Trainer Kirk Furey wurde klar festgehalten, was man sich von Wittings Rückholaktion erhofft. „Ich soll zeigen, wofür ich in den Play-offs bekannt bin: Ich werde den Gegner zur Weißglut treiben. Ungut sein, kratzen, beißen, Schüsse blocken – das ist mein Ding.“ Und dazu erhalten die Rotjacken mehr Kadertiefe. Furey: „Wir haben zehn Tage Zeit, um ihn zu integrieren. Witting kennt das Team, passt sicher gut bei uns rein.“
Beinahe wäre der Deal allerdings geplatzt: Plötzlich standen Ablöseforderungen im Raum. Am Ende kam es doch zur Einigung. Bereits am Montag ist Witting beim KAC eingetroffen, wird die Rückennummer 74 tragen.