ZitatAlles anzeigenZu Beginn konnte man auf noch einen Silberstreif am Fußball-Horizont hoffen, die zweite Hälfte hat den Österreichern dann deutlich die Grenzen aufgezeigt. Mit dem 1:4 gegen Kroatien ging auch das zweite Spiel der zweiten Amtszeit von Josef Hickersberger verloren.
Gleich die erste nennenswerte Aktion des WM-Starters in der 11. Minute hat die teilweise eklatante Abwehrschwäche des Nationalteams aufgezeigt: Prso konnte unbedrängt zur Mitte spielen, Ibertsberger attackierte den lauernden Klasnic nicht aggressiv genug – 1:0.
Ausgleich
Durch den frühen Rückstand ließen sich die Österreicher noch nicht aus der Ruhe bringen, als Belohnung gab es nur drei Minuten später den etwas kuriosen Ausgleichstreffer. Andreas Ivanschitz versuchte den weit vor dem Tor stehenden Keeper Pletikosa mit einer direkten Ecke zu überlisten. Der Kroate fing die Hereingabe zwar herunter, machte dabei allerdings einen Schritt zuviel zurück, der deutsche Referee Fandel entschied auf Tor.Dann kamen die Kroaten allerdings auf Touren, vor allem das Sturm-Duo Klasnic und Prso sorgten für permanente Gefahr im Strafraum. Zunächst konnte Ibertsberger nach einem Kopfball von Ivan Klasnic auf der Linie retten, doch in der 35. Minute hatte der Bremer seinen großen Auftritt, als er die österreichische Verteidigung – mit etwas Ballglück - austänzelte und Goalie Payer mit einem Haken ins Leere fahren ließ – 2:1.
Nach der Pause machten die Kroaten dort weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatten. In der 55. Minute zog Babic aus 18 Metern durch, Scharner fälschte den Ball ab – 3:1.
Im Anschluss ließ Kroatien Ball und Gegner laufen. Zwar erzielte Balaban durch einen Freistoß noch das 4:1, die letzte Konsequenz fehlte in der Schlussphase jedoch, so dass die Österreicher mit Ergebnis sogar noch gut bedient waren.
kurier.at
mMn eine vorführung,die seines gleichen sucht.....man hatte sogar noch glück,nicht höher verloren zu haben...
bei der ORF analyse nach dem spiel,wurde das positive rausgepickt,das es mMn nicht gegeben hat....