Man kann es wahrscheinlich da wie dort schlechter oder weniger schlecht treffen.
Wenn man sich jedoch ansieht, unter welchen Bedingungen Lohnsklaven bei diversen Großbauvorhaben quer über den Globus hausen und arbeiten müssen, mit teilweise tausenden Toten, oder die Bedingungen rund um "Rohstoffrecyclingketten", die sich in zentralafrikanischen Staaten herausgebildet haben, wenn man sich z.B. den Arbeiterinnnenstrich in Hongkong ansieht, wo Tausende in Kartons unter Brücken und Passagen hausen, ist ein Vergleich vielleicht weniger abwegig, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Jetz wird natürlich sofort das Argument kommen, dass diese Zustände ja nicht gerade in den Paradedemokratien vorherrschen. Stimmt großteils. Vor der eigenen Haustüre hat man es dann ja doch lieber sauber, wenn es halbwegs geht. Aber nichts desto trotz sind das Entwicklungen, die großteils auf dem Kapitalismus wirtschaftsliberaler Demokratien fußen.
das fettgedruckte erklär mal einem MAGA Amy ![]()
ne, ich verstehe welche Teile du ansprichst, aber das sind einzelne Aspekte die nach unten ausreißen, auf Demokratien weltweit betrachtet gehts der Bevölkerung statistisch gesehen dadurch dennoch besser, als es zur Zeit von Kolonien/Sklaventum war, auch "dank" Kapitalismus
nichtsdestotrotz hat jede Demokratie auch ihre Schwächen, die es zu verbessern gilt, keine Frage.
Vieles davon hängt unter anderem auch mit Umsetzung von grundlegenden, demokratischen Werten zusammen, wie eben die hier schon mal belächelte kritische Presse, korrekt verwendete Meinungsfreiheit (faktenbasiert, sachlich) und Gewaltenteilung. Ob und wie sehr das aktuell in westlichen bzw. liberalen Demokratien umgesetzt wird, ist eine andere Diskussion.
Wobei man bei deinen genanten Beispielen noch definieren müsste, wieweit es da um Demokratien geht oder doch eher Autokratien (die natürlich aufgrund globalen Marktes gefördert werden von liberalen Demokratien weltweit)