Jetzt bin ich noch gespannt, wie die Bestimmungen in Südtirol in 3 Wochen aussehen werden. Und zwar ob man wirklich nur mehr in Bozen (quasi-)Geisterspiele haben wird (im Moment maximal 200 Zuschauer vorgesehen) oder ob die italienischen Behörden sich endlich trauen den langsamen Weg zurück in die Normalität zu wagen.
Beiträge von Oachwolf
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Letztes Jahr hab ich mir schon mehrere HCP-Spiele auf Sprade angeschaut. Ich schaffe es nämlich nur bis November und dann wieder ab April ins Brunecker-Stadion zu fahren (dafür bin ich im Winter öfters im Olimpico in Cortina, wo die Spiele 30 Minuten später anfangen
). Also war es für Leute wie mich eine Super-Lösung. Live-Kommentar wäre natürlich noch top, aber ich verstehe schon, dass es mit den niedrigen Zuschauerzahlen außer Frage steht.Wie auch immer, ich hoffe die Livestream-Bemühungen werden weiter gehen. Ein Liga-Abo wäre wunderbar, da würde ich mir gerne auch mehrere Auswärtsspeile anschauen.
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Bezüglich Livestreams: ich glaube am Ende werden die Verordnungen entscheiden, ob man sich in diese Richtung bewegen wird oder nicht. Dürfen Zuschauer wieder in die Hallen wird wohl nix draus. Dürfen sie nicht (oder nur sehr wenige), dann wird es die einzige Möglichkeit heuer Eishockey zu schauen und für die Clubs ein paar Euro zu kassieren, also wird man schon was erfinden. Qualität und Tv-Rechte hin oder her.
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Es geht auch mit besserer Qualität:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Also ich sage es noch einmal: wenn einige Alps-Vereine es geschafft haben, wird es für die ICE wohl nicht so schwierig sein. Man muss es halt auch wollen.
Und wenn es heuer wirklich keine Alternative geben sollte, werden auch viele Fans mitmachen (natürlich nicht alle und auch nicht die meisten), Qualität und Preis hin oder her
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Ich glaube das sich die Meisten hier eine Streaminglösung zu einfach vorstellen. So leicht lässt sich das nunmal nicht implementieren. Auch mehr Übertragungen von Sky und Puls wirds beim "Quotenhit" Eishockey wohl kaum spielen..
Ganz einfach ist es sicher nicht, aber wenn die meisten Alps-Clubs es geschafft haben, wird es wohl für die Ice Hockey League nicht unmöglich sein, ein passables Livestream auf die Beine zu bringen.
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Im Laufe des Septembers folgt eine neue Verordnung, also cool bleiben..
Ja, ich hoffe nur, dass diese neue Verordnung diese 200 nicht gleich auf 0 reduziert. Wenn man die letzten Nachrichten und die letzten Reaktionen (manchmal auch Überreaktionen) der italienischen Politik sieht, ist das alles nicht ganz unrealistisch. Aber naja, in 30 Tagen kann sich vieles ändern.
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Hab es schon im AlpsHL-Thread geteilt, aber ist auch hier relevant, wegen Bozen:
Im Moment sieht die Zukunft der italienischen (und Südtiroler) Teams ziemlich düster aus: die letzte Verordnung sieht maximal 200 Zuschauer bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen vor.
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Im Moment sieht die Zukunft der italienischen (und Südtiroler) Teams ziemlich düster aus: die letzte Verordnung sieht maximal 200 Zuschauer bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen vor.
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Zum Thema Zuschauerzahlen würde ich mir nicht so viele Sorgen macen und diese konkrete Zahlen und frühe Maßnahmen nicht so ernst nehmen. Die basieren sich nämlich auf der jetzigen Lage in Österreich, Ungarn, Slowenien, Südtirol, usw. Wer weiß wie es in 1-2-3 Monaten ausschaut? Meiner Meinung nach gibt es nur wenige Szeniaren:
Szenario A: die Infektionszahlen bleiben weiterhin sehr gering und zwar über den ganzen Sommer lang, nach den ganzen Grenzöffnungen und der touristischen Sommersaison. Bei diesem Szenario werden wir im Herbst überall fast normale Bedingungen erleben: vielleicht ein paar Plätze weniger, aber that's it. Alles andere fast wie gewohnt. Es würde nämlich sinnlos sein.
Szenario B: einige Wochen oder sogar Monate (z.B. August) nach den Grenzöffnungen und Lockerungen in der Gastronomie, im Tourismus und bei den Veranstaltungen beginnen wieder die Infektionszahlen (oder schlimmer: die Hospitalisierungsraten) mehr oder weniger rasant zu steigen, dann ist Schluss mit 50%, 75%, Sitz- oder Stehplätze. Da bleiben nur mehr Geisterspiele oder Saisonabbruch übrig.
Ich bin mir nicht sicher ob es ein Szenario C überhaupt gibt.
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Die meisten Alps-Vereine baten schon heuer Livestreams an. In einer ex-EBEL müsste es eigentlich relativ einfacher sein. Klar, die optimale Lösung ist es nicht, aber was ist noch im Moment optimal?
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wird häufiges testen der ausländischen Vereine kaum bezahlbar sein.
Nicht nur ausländische Vereine sollen getestet werden

Wie man vom Fußball weiß, sieht es im Moment so aus, dass nur wöchentliche Tests bei allen Vereinen (Spieler, Arbeiter, freiwillige Helfer) einen normalen Sportbetrieb ermöglichen können. Das ist natürlich praktisch unmöglich, auch in der Milliardären-Welt Fußball.
Das gilt aber für die aktuelle Lage. Wenn Ende des Sommers z.B. die Infiziertenzahlen praktisch bei 0 stehen oder Medikamente oder sogar Impfstoffe verfügbar sein würden, dann wären die Voraussetzungen wieder ganz andere.
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Ich denke auch nicht, dass es je so weit kommen wird. Und wohlgemerkt, der Fusionsvorschlag kam vom Fassatal, nicht umgekehrt. Aber die Diskussionen waren auf jeden Fall auch in Gröden da und es wurden verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen: totale Fusion und Gründung des HC Dolomites (das mal in Wolkenstein, mal in Canazei spielen sollte), Fusion der Vereine aber Beibehaltung der Teamnamen in verschiedenen Klassen (z.B. Gherdeina weiter in der AHL und in einigen Jugendsektoren, die Fassa Falcons in den anderen). Es kann aber auch sein, dass der fassanische Vorschlag in Gröden als Weckruf gebraucht wurde, um den eigenen Leuten zu sagen: "Wenn niemand kommt und im Verein weiter arbeitet und hilft, dann könnte dieser verschwinden oder sogar nach Fassa ziehen!"
Wie gesagt, auch meiner Meinung nach wird es zum Glück nichts draus werden, hauptsächlich weil kein Grödner sowas will und hoffentlich auch nicht braucht. Aber auch weil es logistisch und in Fan-Hinsicht für beide kaum Sinn hätte (kein Mensch aus St. Ulrich würde 1 Stunde nach Canazei fahren, um sich "sein" HC Dolomites anzuschauen, und auch nicht umgekehrt, so wie kein Papa und keine Mama ihr Kind so weit weg zum Training fahren würden).
Covid-19 kann natürlich vieles ändern. Aber auch im schlimmsten Fall wird man meiner Meinung nach eher zurück schrauben und IHL (oder sonst wo) spielen als fusionieren.
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Ich hab hier und da gelesen, dass Teams wie Gröden, Fassa und Cortina (also die drei ladinischen Teams) von der Krise besonders getroffen sein werden. Kann sein, aber wollte kurz einige Infos hinschmeißen, die vielleicht jemandem interessieren könnten:
- SPONSOREN: es stimmt, dass die Sponsoren in Gröden und Fassa hauptsächlich vom Tourismus kommen und/oder kleine lokale Betriebe sind. Besonders in Gröden, es reicht nur ein Blick auf ihre Webseite hinzuschmeißen: jede Menge Skihütten, Bars, Restaurants. In diesem Sinn wird es sicher hart in meinen zwei Nachbartälern. In Cortina ist die Lage ein bisschen anders. Hier sind die meisten Sponsoren aus der Industrie, auch kommen die meisten nicht von der direkten Umgebung. In diesem Sinn ist die Hafro Cortina kaum vom Tourismus abhängig, oder mindestens nicht so direkt wie Gröden und die Falcons
- FINANZIELLE UND VEREINSLAGE: auch hier stimmen zum Teil die Gerüchte. Fassa ist seit Jahren in finanzieller Not und Gherdeina geht es auch nicht besonders gut. Darüber hat man in den letzten Jahren und Monaten in der Usc di Ladins und anderen lokalen Zeitungen ziemlich viel gelesen. Z.B. hohe Verschuldung in Fassa und kaum Interesse am Verein in Gröden (letztes Jahr konnte man z.B. nur im letzten Augenblich ein Vorstand bilden). Es stimmt auch, dass man sehr lange über eine mögliche Fusion diskutiert hat. Und die Sache ist immer noch nicht 100% vom Tisch. Wenn ich wieder etwas finde (leider habe ich die alten Zeitungen nicht mehr) poste ich es sehr gerne. In Cortina ist es hingegen in den letzten Jahre relativ ruhig in dieser Hinsicht.
- ZUSCHAUERZAHLEN: alle ladinische Teams leiden seit Jahren ziemlich stark in dieser Hinsicht. Auch hier aber werden wieder die zwei Trentino-Südtiroler Teams wahrscheinlich mehr einbüßen müssen als die Ampezzaner. In Cortina sind die Zuschauerzahlen die ganze Saison lang sehr schwach, trotz der Super-Halle die sie dort haben und der heurigen tollen Mannschaft. Die Cortina-Gäste sind numerisch kaum ein Faktor was Eishockey betrifft (reiche milanesi, romani und internationale Tagesgäste). In Gröden und Fassa, hingegen, steigen die Zahlen deutlich mit den Gästen. Hängt vielleicht auch davon ab, dass es z.B. Gröden viele deutsche Gäste hat.
Sicher könnten wir ähnliche Diskussione über andere Teams machen, auch österreichische.
Im Endeffekt stimmt es aber, dass einige Teams für die (leider noch kommende) Krise besser als andere aufgestellt sind, aber es wird leider alle direkt und indirekt treffen. Weil nur so z.B. eine Alps ohne 3-4 italienische Teams auch für die anderen italienischen Teams (und für den italienischen Verband) plötzlich um ein vielfaches uninteressanter wäre. Es hängt also nicht alles von den Österreichern ab. Also bleiben wir ruhig und lassen wir uns überraschen. Im Moment weiß NIEMAND wie es mit NICHTS weiter gehen wird. Optimistisch bin ich zwar nicht, aber hoffen kann man trotzdem.