Dann müsstest ja noch dazurechnen, dass die Raucher im Schnitt der Rentenkasse auch weniger kosten, weil sie ja früher sterben.
Aber es geht ja nicht darum. Die Impfung wirkt ja nicht zu 100%. Also kann ich, als Geimpfter, immer noch infiziert werden, wenn mein Sitznachbar im Flieger zu den Impfverweigerern gehört. Das wäre dann eben wie der Nichtraucher, der irgendwann Lungekrebs bekommt, weil sein Mitarbeiter auf dem Schreibtisch gegenüber am Tag 3 Schachteln wegpfeift. Naja, bei letzterem Beispiel sind da wohl alle dafür, dass der das Rauchen am Arbeitsplatz einstellen soll (und es ja auch zu Recht verboten ist). Welcher Gedankengang bringt dich also dazu, die Impfung zu verweigern, weil der Impfzwang deine Freiheitsrechte einschränken sollte?
Du sollst nicht's implizieren,
Vorurteile sind genau der Grund warum die aktuelle Situation schwieriger ist als diese sein müsste.
Ich rauche auch nicht und bin klar für den Nichtraucherschutz,
aber ehrlich gesagt geht es meiner Meinung nach ja ausschließlich um finanzielle Interessen weniger und nicht um die Bedürfnisse der Bevölkerung.
Der Schaden den Raucher verursachen wird doch bewusst wegen der Tabaklobby in Kauf genommen,
sonst hätte man ja auch den übermäßigen Alkohol und fast food Konsum verboten und wir würden alle nur mehr Radfahren.
(Melkkuh Autofahrer, Umweltschutz)
Nicht gesundheitlich indizierte Fettleibigkeit und Bewegungsmangel führen genauso zu Degeneration und langfristigen Schäden wie das tägliche vergiften durch Alkohol.
Aber solange sich damit gutes Geld verdienen lässt und sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern können,
wird's doch einfach geduldet.
Und typisch österreichisch darf das nachhaltige Bioschnitzel zubereitet von einem Sternekoch nur ein paar Cent kosten,
damit ich mir direkt im Anschluss mit einer teuren Zigarette auch noch die letzten Geschmacksknospen zuasphaltieren kann.
Also müssten eigentlich alle,
welche nicht selbstverschuldet das Gesundheitssystem in Anspruch nehmen eine eigene zusätzliche Steuer/Abgabe zahlen sollte dies nicht ohnehin durch eine Zusatzversicherung im vollen Umfang gedeckt sein.
Und da bist dann schon wieder bei dem was wir am besten können, Ausreden/Ausnahmen für vermeintlich privilegierte erfinden,
denn wir leben bereits jetzt mit einer Zweiklassenmedizin.
So gesehen müsstest die Bevölkerung vor ihr selbst schützen,
da bist wieder bei Eigenverantwortung und wie gut das funktioniert sehen wir ja gerade.