Das wird noch richtig interessant.
Konkret will der ÖVP-Wirtschaftsbund
– unterstützt von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung –
angesichts von rund 200.000 Menschen, die in Quarantäne seien, eine „Teilarbeit“ für CoV-Infizierte.
Wenn es eine Teilarbeitspflicht gebe,
warnte Ruschka-Frank vor einem möglichen Missbrauch durch Arbeitgeber.
Diese könnten dann die Arbeitsleistung einfordern und gleichzeitig nach dem Epidemiegesetz den Ersatz der Entgeltfortzahlung durch den Bund beantragen.
Vor allem aber hält sie die Durchführung für wenig praktikabel:
Die Menschen würden im Zweifel Symptome vorgeben und sich telefonisch krankschreiben lassen,
womit eine Arbeitspflicht im Homeoffice de facto ohne Anwendung bliebe.
Der Übergang zwischen asymptomatisch und symptomatisch könne zudem fließend sein,
es werde nicht möglich sein,
dass ein Arzt Mitarbeiter laufend begutachtet, so Körber-Risak.