Beiträge von Poke Check
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Weil die Extraliga sportlich nicht gleich hoch eingeschätzt wird (zumindest vom Freimüller wenn ich mich recht erinnere) als die EBEL?
Eine Stufe über der slowakischen Extraliga wäre wohl etwas übertrieben. Eher auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die EBEL aufgrund der Legios.
Freimüller 2018: "Die besseren Teams der Liga weisen sicher gutes EBEL-Niveau auf, wie ja auch die CHL-Niederlagen von RB Salzburg, Black Wings Linz und KAC gegen Kosice und Banska Bystrica in den letzten Jahren bewiesen."
Freimüller 2019: "Die Spitzenteams wie Nitra oder Banska Bystrica würde ich in der EBEL durchaus auch als Teams für die Top-6 einstufen, vielleicht aber nicht als Titelkandidaten."
Von da her sportlich vielleicht ein minimaler Unterschied - ob das genügt, die EBEL (die in der Slowakei sicher kein großer Name ist) attraktiv zu machen, zumal Slovan traditionelle Rivalen wie Košice durch für sie unbeschriebene Blätter ersetzten würde.
Aber bei der Entwicklung, welche die slowakische Liga in der mittleren bis neueren Vergangenheit genommen hat, wäre es vielleicht generell mal sinnvoll, über eine Fusion der Extraliga und der EBEL nachzudenken.
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Wird heute schwierig mit nur 9 Stürmer - aber lassen wir uns (hoffentlich) positiv überraschen
Paulweber auch verletzt?
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Ein interessantes Wochenende für den HC Innsbruck steht an. Gegen Linz (5 Punkte vor dem HCI) hat man auswärts eine gute Bilanz, da sollten heute Punkte drin sein, zumal es bei den Black Wings zur Zeit alles andere als rund läuft und es für einen Trainereffekt wohl noch zu früh ist.
Weitere Begegnungen an diesem Spieltag:
Fehervar (7 Punkte vor dem HCI) mit einem schwierigen Spiel in Klagenfurt.
Dornbirn (4 Punkte vor dem HCI) und Znaim (1 Punkt vor dem HCI) im direkten Duell. Einer wird Punkte lassen.
Übermorgen dann Innsbruck gegen Znaim und Dornbirn gegen Fehervar.
Keine schlechte Chance für Innsbruck, Boden gut zu machen.
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laut der NEUE von heute arbeiten neben der VEU auch Bratislava, Budapest und ein italienisches Team am Einstieg in die EBEL.
Ich frage mich ja, warum die EBEL für Slovan Bratislava attraktiver sein sollte als die slowakische Extraliga.

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Was veranlasst einen GM eines NHL Teams, in Linz Trainer zu werden?
Die ehrliche Antwort ist wohl, dass er sonst nirgends mehr einen Job bekommt.
Als GM von Florida hat er gemeint, es besser zu können als der recht erfolgreiche Coach. Also hat er ihn auf unschöne Art abserviert und sich selbst zum Trainer gemacht. Ergebnis: mit Florida ist es abwärts gegangen, während der geschasste Coach sein nächstes Team, die Vegas Golden Knights, ins Endspiel um den Stanley Cup geführt hat. Seither ist Rowe in Nordamerika unten durch. Und Gerüchten zufolge hat über ein Jahr lang vergeblich versucht, in Europa einen Job zu finden.
Muss aber natürlich nicht heißen, dass er auf EBEL-Level nicht erfolgreich coachen kann. Man darf gespannt sein.
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Speziell der Berger hat doch sowieso wenig Ahnung von Eishockey. Ob der dann in Salzburg vor Ort, in Wien oder in Buxdehude sitzt, ist für die Qualität des Kommentierens in meinen Augen völlig egal

Das ist allerdings wirklich ein Argument!
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Ich brauch mich nicht rechtfertigen
Brauchst du nicht und es setzt dich auch niemand auf eine Anklagebank. Aber was ist dann der Sinn eines Forums, wenn nicht sich gegenseitig in zivilisierter Weise Rede und Antwort zu stehen, wenn man mal unterschiedlich Meinungen hat?

mir kommt es vor, dass viele Leute der jüngeren Generation einfach verwöhnt sind, weil immer alles verfügbar ist, aber immer wird etwas gefunden, das sche... e ist.
Kann man natürlich so sehen. Die andere Sichtweise ist: warum sollten mit den größeren Möglichkeiten nicht auch die Ansprüche steigen?
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Ok, aber in welcher Situation hätte es denn einen Mehrwert gehabt, wenn direkt aus der Halle kommentiert worden wäre?
Bei Salzburg - München? Ich hab das Spiel nicht gesehen, deswegen kann ich zu der Partie nichts Konkretes sagen. Aber allgemein gesprochen: Potentiell in jeder Situation. Vor dem Bildschirm siehst du nur den Ausschnitt, den die Kamera gerade einfängt. Bei einem schnellen Spiel wie Eishockey verpasst man da viel eher etwas Relevantes. Sehr viel von dem was dort passiert, wo der Puck gerade nicht ist, bleibt unsichtbar. Wer steht wo und wer bewegt sich wo hin abseits der Scheibe?
Gegenfrage: Welchen Mehrwert bietet dir ein Kommentator, der gar nicht selbst in der Halle ist, gegenüber dem reinen Kamerabild ohne Kommentar?
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Die Frage, welchen Unterschied es macht, ob die Kommentatoren in Wien vor dem Bildschirm sitzen oder in Salzburg in der Halle ist jetzt aber ein Witz, oder? Was für einen Mehrwert hat für mich als Zuschauer denn bitte ein Kommentator, wenn er nicht mehr sieht als ich? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ich bin selbst in der Halle - dann brauche ich keinen Kommentator, weil ich selbst das ganze Eis (oder zumindest 90%) sehen kann. Oder ich bin nicht selbst der Halle - dann will ich jemanden, der vor Ort ist und es kann.
Auf die Idee muss man erst mal kommen, in dem Fall von "Sudern" zu reden. Im Fußball würde sich das niemand trauen, aus der Ferne ein Spiel kommentieren zu lassen. Aber im Eishockey meint man es machen zu können - obwohl jeder weiß, dass der Unterschied zwischen Stadion und TV-Bildschirm im Hockey größer ist als im Fußball.
Einfach nur dilettantisch vom ORF.
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Also in Wien skandiert bei den Spielen der Vienna Capitals kein Mensch für den WEV. Die Zuseher vergessen rascher, als man glaubt.
Die VEU ist quasi vom Höhepunkt ihres sportlichen Erfolgs direkt in den Abgrund gestürzt. Als amtierender Serienmeister und Euroliga-Champion in die Zahlungsunfähigkeit. Dass die Fans der VEU da eher nachtrauern und andere Emotionen mit dem Namen verbinden als im Fall des WEV, der davor jahrelang eher vor sich hingedümpelt ist, sollte einleuchten.
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Schönen Vormittag aus Feldkirch,
nur um der Wahrheit die Ehre zu geben: Im Zusammenhang mit dem Feldkircher Eishockey habe ich drei Konkurse und einen Ausgleich miterlebt.
Ungeachtet dessen hat das (fast) nichts mehr mit der heutigen Konstellation zu tun. Ich denke, jeder, der dem Feldkircher Eishockey halbwegs positiv gegenübersteht, wünscht und HOFFT, dass alles durchdacht, geplant, langfristig machbar, seriös und auch legal ist. Viele von uns sind als Feldkircher Eishockeyfans wirklich gebrannte Kinder und als solche durch viele Hochs und ebenso grausame Tiefs gegangen.
Wir Fans können am allerwenigsten dafür, was sich seit den 80er Jahren unter diversen Vereinsname und -führungen abgespielt hat. Das darf man durchaus bedenken, wenn man mit Häme oder Neid oder Polemik die Fans anderer Vereine eindeckt, deren Führung versagt hat.
In diesem Sinne warten wir mal den Februar ab, ob die angekündigten Millionen in der Montfortstadt einlangen. Ob in LKWs, Koffern oder Dosen ist mir dann letztlich egal, sofern alles legal ist ;-).
Volle Zustimmung.
Von meiner Seite gibt es keinen Neid. Nur: Wenn man in Feldkirch gerne die Kontinuität zu originalen VEU betont, dann kann man sich halt nicht nur auf die vergangen Erfolge berufen, sondern man hat dann konsequenterweise auch die vergangenen Pleiten im Gepäck. Ganz oder gar nicht.
Ungeachtet dessen wünsche ich der neuen VEU viel Glück in der EBEL. Auf einen weiteren Schiffbruch kann ich genau so verzichten wie du es als Feldkirch-Fan kannst.
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Wie oft ist eigentlich eine Innsbrucker Mannschaft in Konkurs gegangen?
Über die Historie bin ich weniger im Bilde als im Falle von Feldkirch.
Glaub der HC Innsbruck hatte in seiner relativ kurzen Geschichte noch kein Konkursverfahren. 2009 hat noch man rechtzeitig die Reißleine gezogen.
Der Innsbrucker EV? Vielleicht eines am Ende?
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Zwei.
Bis weit gehst du da zurück? 2000?
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Meiner Meinung nach wird man die ersten beiden Saisonen sportlich definitiv absolutes Leergeld zahlen.
Wenn in Feldkirch mit "Leergeld" kalkuliert wird, ist die nächste Bruchlandung schon vorprogrammiert.

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das ist nicht Persöhnlich gemeint Poke Check.....
Ich wollte nur klarstellen, dass ich hier keineswegs eine Feldkircher Fan-Sicht vertrete. Die VEU hat aus naheliegenden Gründen den bekannteren und größeren Namen, von da her wäre es nicht undenkbar, dass der eine oder andere Sponsor das Lager wechseln könnte. Aber zu wünschen ist es dem DEC nicht!
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ich glaube kaum das da einer nach Feldkirch Wechseln würde...
Wenn es so ist, dann gut für Dornbirn.

kanns zwar nicht beurteilen, aber wie kommt man auf sowas?
Schau mal die Reaktionen z.B. der Kärntner Fans an, wenn von einem Wiedereinstieg von Feldkirch die Rede ist. Oder wieviele Treffer bei Google du erhältst, wenn du VEU Feldkirch eingibst und danach Dornbirn Bulldogs. Das ist ja kein Affront gegen Dornbirn, der Verein spielt eben erst seit ein paar Jahren in der höchsten Spielklasse. Logisch, dass der Name weniger groß und bekannt ist als jener der VEU mit ihrer Vergangenheit.
kannst du mir erklären was an der VEU groß ist?....genau diese VEU die im vol.at am meisten über Dornbirn her zieht weil die angebliche Legiotruppe wieder verloren hat? schon mal nachgedacht das genau diese GROßE VEU zu ihren besten Zeiten (Euroliga Titel) 16 - ja sechzehn Legios in ihren Reihen hatten und danach Pleite gingen? aber das ist ja normal und ok oder? aber über uns jammern...
Du scheinst mich irgendwie mit einem VEU-Fan zu verwechseln. Ich bin der letzte, der die Kehrseiten der VEU-Geschichten schönredet oder ignoriert. Lies mal bitte, was ich auf den letzten Seiten über die Vergangenheit von Feldkirch geschrieben habe.
Was an der VEU im Vergleich mit dem DEC aber unbestreitbar größer ist, das ist die Bekanntheit. Außer eingeschworenen DEC- und EHC-Fans kriegen in Vorarlberg halt fast alle Eishockey-Fans weiche Knie und nostalgische Anwandlungen, wenn der Name VEU fällt. Siehe z.B. Berichterstattung anlässlich des Euroliga-Jubiläums letztes Jahr.
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Leute, immer und immer wieder Lese ich das wenn die VEU das Geld zusammen bekommt, dann überlegts doch mal: wenn die sich nicht sicher wären das nötige Geld zusammen zu bekommen, meints ihr wirklich sie hätten einen Beitrittsantrag für die EBEL gestellt?
Wenn das alles immer so vernünftig ablaufen würde, dann hätte es in Feldkirch gar nicht erst drei oder vier Crashes gegeben im Verlauf der Jahrzehnte. Die Vergangenheit zeigt, dass leichtfertige Entscheidungen da eben nicht die Ausnahme sind.
Aber ich wünsche Feldkirch alles Gute. Vielleicht machen sie es diesmal besser. Third time's the charm. (Oder ist es der vierte Anlauf? Irgendwann habe ich den Überblick verloren.)
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Frage: warum sollten bei einem VEU-Einstieg in die EBEL manche Sponsoren Dornbirn verlassen und nach Feldkirch wechseln?...
Weil "VEU Feldkirch" ein größerer Name ist als "Dornbirn Bulldogs" und "Dornbirner EC" . Dementsprechend wäre die Publicity vielleicht ein bisschen größer, wenn man als Sponsor mit Feldkirch assoziiert wird.
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Und am TV Kuchen werden die Stücke auch kleiner.
Nur, wenn der Kuchen gleich groß bleibt. In Wirklichkeit sollte er aber größer werden, wenn ein neuer Verein mit Fanbase dazukommt, die Spiele ihrer Mannschaft im TV verfolgt. Sonst würde es ja bedeuten: Je weniger österreichische Vereine in der EBEL, desto besser; Viererliga = vier riesige Kuchenstücke.
Was die anderen Bedenken angeht:
Möglich, dass der VEU (oder in Zukunft wieder die VEU) den Dornbirnern den einen oder anderen Sponsor abnimmt. Aber die gesteigerte mediale Aufmerksamkeit im Ländle durch die Rivalität und die Derbys sollte eigentlich dafür sorgen, dass diese Ausfälle durch neue Sponsoren ersetzt werden können.
Bei den Zuschauerzahlen ist die Frage, ob zwei bis drei Vorarlberg-Derbys in der Messehalle den Abgang wettmachen, der entsteht, wenn bei den übrigen 24-25 Heimspielen in der Saison immer einige Fans ausbleiben, die lieber in Feldkirch EBEL schauen. Zumal die Besucherzahlen in Dornbirn schon jetzt wenig berauschend sind. Aber wenn von Seite des DEC da keine Bedenken bestehen, dann gut. Vielleicht sorgt die größere Publicity für das Eishockey in Vorarlberg ja dafür, dass Dornbirn neue Fans gewinnen kann.
Zur Finanzierung kann man als Außenstehender natürlich schwer etwas sagen. Schön, wenn Feldkirch Geldgeber findet, die einen EBEL-Einstieg finanzieren. Nur, wenn von VEU-Seite (Verein und Fans) so gern die Kontinuität zur alten VEU suggeriert wird, dann darf man schon auch festhalten: die Geschichte der VEU in der höchsten österreichischen Spielklasse ist eine Geschichte der wirtschaftlichen Pleiten. Verantwortungslose Finanzgebahrung, gebrochene Verspechen, Schwarzgeldzahlungen über Liechtenstein, mehrere Insolvenzverfahren und am Ende Liquidierung des Vereins und Strafurteile gegen die Verantwortlichen - das ist die Realität. Feldkirch hat es sich leider verdient, dass man Angaben von Vereinsseite zu den Finanzen mit Skepsis betrachtet.
Last but not least: ein zusätzlicher österreichischer Verein in der EBEL wird dazu beitragen, dass die Preise für österreichische Spieler steigen. Und wenn die EBEL gar ein langfristiges Entwicklungsziel (weniger Transferkarten-Spieler) opfern sollte, um Feldkirch den Einstieg zu erleichtern, dann könnte man als Eishockeyfan nur den Kopf schütteln.
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Ist eigentlich leicht zu verstehen, das Budget für heuer ist ausgereizt.
Was man sich aber schon fragt: warum man im Dezember Koper verabschiedet hat und nicht Stach.
Bei Koper ist es offensiv natürlich nicht zusammengelaufen, aber er hat zumindest im Penalty Killing seinen Wert gehabt und bei Even Strength defensiv nichts anbrennen lassen. Klar muss man den nicht verlängern, aber in der laufenden Saison ist ja wohl die Defensive die Hauptbaustelle beim HCI. Also warum beraubt man sich eines defensiv soliden Angreifers und behält dafür einen Verteidiger, der nur noch ein Schatten seiner selbst ist? Nur, um dann drei Wochen später besagten Verteidiger ebenfalls zu verabschieden. Resultat: Man steht mit 11 Angreifern und 6 Verteidigern da.
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Und alles bezahlt von der Gebietskrankenkassa! Das waren noch Zeiten!
Die Vorarlberger GKK erwirtschaftet halt immer Überschüsse, da werden sie doch im Ländle auch selbst entscheiden dürfen, wofür sie das Geld ausgeben.

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In Wirklichkeit ist es auch gar nicht die VEU als "Vorarlberger Eishockey Union" sonder der VEU (Verein Eishockey Union Feldkirch).
Stimmt!
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Kleine Anmerkungen zum "1927 gegründeten Klub aus dem Ländle": dieser Klub (ursprünglich EHC Feldkirch, 1974-2000 Vorarlberger Eislauf Union) existiert in Wirklichkeit nicht mehr. Nach dem Konkurs ist der Verein aufgelöst worden. Dass sich der neue Verein EHC Feldkirch 2000 dann später in "Vorarlberger Eishockey Union" umbenannt hat, um die Abkürzung VEU verwenden zu können, und das altbekannte Logo reaktiviert hat - das ist zwar menschlich verständlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um zwei verschiedene Klubs handelt - auch wenn man das in Feldkirch lieber ignoriert.
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Laut EBEL-Website wartet Innsbruck heute mit einer taktischen Revolution auf: die erste Linie mit nur vier Feldspielern!
Nachdem dieser Fehler auf der EBEL-Seite immer noch nicht behoben ist: Die tatsächlichen Linien waren Wachter - Spurgeon - Lammers, Yogan - Clark - Lavoie und Paulweber - Lamoureux - Bär/Antonitsch. Šedivý hat gefehlt. Stach auch diesmal nicht auf dem Eis. (Edit: Ich habe ihn zumindest nicht gesehen. Aber anscheinend hatte er zwei Shifts.)
Zum Spiel: Graz heute eine Nummer zu groß für Innsbruck. Die Haie sind gegen einen starken Gegner schwungvoll gestartet, aber die zweieinhalb Minuten Unterzahl (11.-13. Minute) und das anschließende Gegentor bei 4 gegen 4 (14. Minute) haben ihnen den Wind etwas aus den Segeln genommen. Dazu noch das Spiel mit drei Linien gegen vier vollwertige Linien der Grazer (deren vierte Linie heute mit zwei Toren!). Folge: ab dem zweiten Drittel waren die Gäste immer mehr am Drücker.
Innsbruck mit Problemen im Spielaufbau - sicher auch wegen der guten Arbeit des Gegners in der neutralen Zone, aber die Linienzusammenstellung wirft auch Fragen auf: Was hat es gebracht, Lavoie wieder auf den Flügel zu Clark und Yogan zu ziehen? Und auf der anderen Seite Lamoureux mit so viel Eiszeit mit zwei Youngstern allein zu lassen? (Bei allem Respekt vor dem Kampfgeist von Paulweber und Bär.) Wäre es nicht sinnvoller gewesen, das eingespielten Duo Lamoureux+Lavoie mit einem der jungen Einheimischen aufs Eis zu schicken?
Graz jedenfalls die bessere Mannschaft und je länger das Spiel gedauert hat, desto deutlicher ist das geworden. Auch wenn die offizielle Schuss-Statistik (HCI 19, G99 21) es nicht so ganz widerspiegelt: Gračnar hatte wieder Schwerarbeit zu verrichten. Was man Innsbruck zu gute halten kann: bei zwei Lattentreffern war auch Pech dabei. Aber bezeichnend für die Qualität der Grazer Mannschaft, dass sie gleich wieder mit einem Tor antworten konnte, nachdem den Haien gegen Ende doch noch der Anschlusstreffer geglückt ist.
Fazit: Verdiente 3 Punkte für die 99ers. Und auf Innsbrucker Seite der tadellose Daniel Wachter verdient Man of the Match.