Wenn es die Liga in gleicher Form geben würde, wie steht Linz dazu?
Laut Aussendung haben sie für die neue AHL Saison genannt.
Wenn es die Liga in gleicher Form geben würde, wie steht Linz dazu?
Laut Aussendung haben sie für die neue AHL Saison genannt.
Eine solche "INL-ähnliche Liga" würde wohl nie im Leben an das Niveau der Alps herankommen. Wenn man bedenkt, dass Bregenzerwald die INL mehrmals gewonnen hat und in der Alps unter den Letzten ist, kann man sich denken was das für ein Qualitätsminus wär. Von der Attraktivität mit 4 Farmteams ganz zu schweigen. Am ehesten würde sich der ÖEHV so selbst in die Finger schneiden, weil sich die Slowenen mit den Italienern zusammen tun, das hohe Niveau größtenteils halten und vom Wegfall der schwächeren und unattraktiveren Teams profitieren.
Sportlich gesehen wäre der Wegfall der österreichischen Teams für die Teams aus ITA und SLO sehr positiv. Zudem weniger Reisekosten usw.
Wie wahrscheinlich ist es, dass es in Linz nächstes Jahr noch eni Farmteam für die AHL geben wird?
Fassa hat über 300.000 Euro Schulden
Warte immer noch auf eine bestätigte Quelle zu dieser Aussage. Nachdem es angeblich in x Zeitungen stand, sollte es ja kein Problem sein einen entsprechenden Link zu liefern
Danke.
Andernfalls interpretiere ich diese Aussage haltlos und frei erfunden.
ich behaupte mal, dass ich mitgekriegt hätte, dass es eine forderung nach einer lockerung der punkteregel gegeben hätte. hat es aber nicht.
Bei der aktuellen großen Ungewissheit kann das ja noch kommen, oder nicht? Alle, wirklich alle, Teams werden kürzer treten müssen. Gehe davon aus, dass die Punktegrenze künftig für immer mehr Teams kein Problem sein wird.
Glaube nie im Leben, dass der ÖEHV einfach so zwei Extrawürste in eine andere Liga ziehen lässt, nur weil sie sich das gerade einbilden. Solang die Alps lebt und die Italiener und Slowenen dabei sind wird sich auch der ÖEHV hinter die Alps stellen.
Gab es nicht ein langjähriges Abkommen zwischen den Verbänden? Hat das jetzt wegen Corona keine Gültigkeit mehr? Ich denke für eine Auflösung der Liga müssten wohl alle drei Verbände (und deren Vereine) zustimmen.
Wenn du von der Schulden in Fassa nichts weißt, guten Morgen. Stand in x Zeitungen in Canazei vor wenigen Wochen.
Link bitte?
Frag mal bei Pustertal und dann bei Meran wie sehr sie die Krise trifft. Dann weißt du wie das Verhältnis ist.
Meran hat 100.000€ Verlust aufgrund Corona kommuniziert. Wie hoch ist der Verlust bei Pustertal?
Fassa hat über 300.000 Euro Schulden und wird von seinen wenigen Sponsoren, die auch gewaltig draufzahlen, am Leben erhalten also erübrigt sich diese Kalkulation. Gröden und Cortina haben fast ausschließlich Sponsoren aus der Tourismusbranche und sind genau wie Fassa Kandidaten, der sich in Luft auflösen könnten. Die kleinen IHL Vereine trifft die Krise noch mehr. Meran hat mit den Playoffeinnahmen fix gerechnet und braucht diese um zu überleben.. jetzt fehlen ihnen überlebenswichtige Einnahmen. Den anderen IHL Vereinen geht es nicht anders. Eine Serie A kann und wird es unter diesen Umständen nicht geben.
Mag sein, dass Unternehmen aus diesen Sektoren wenig Einbußen haben. Aber wenn nicht gerade der Hauptsponsor aus diesen Bereich kommt bringt das relativ wenig.
Woher kommt die Schuldenhöhe von Fassa? Wurde das so offiziell vom Verein kommuniziert bzw. bestätigt?
Meran trifft Corona sicherlich relativ stark. Hatten eine starke Mannschaft und große Ambitionen. Wüsste aber nicht warum hier jetzt ein Unterschied zu Bozen, Ritten, Pustertal oder Asiago sein sollte. Die Beträge können unterschiedlich sein, das Verhältnis bleibt aber mehr oder weniger gleich. Meran hatte sicher auch bedeutet weniger Ausgaben (Mannschaft, Liga und Reise Spesen,...) als die AHL Teams.
Alperia sollte auch ein relativ krisensicheres Unternehmen sein
Bozen wird danken.
kommt siher überall gut an wenn firmen die leute kündigen oder auf kurzarbeit schicken bzw staatshilfen in ansprch nehmen und dann so was "sinnloses" wie Sponsoring einer (unbedeutenden) Liga machen
Genau und deshalb wird das Eishockey und auch alle anderen Sportarten kräftig kürzer treten müssen.
Finanziellen Anteile glätten? Das Budget eines IHL Vereins ist nicht mal annähernd halb so groß wie das eines italienischen Alps Vereins.
Letztes Jahr kann es diese Differenz gegeben haben. Morgen auch? Schon mal daran gedacht, dass der größere Verein vielleicht auch ein größeres finanzielles Loch in die neue Saison bringen kann und dieses erstmal muss versuchen irgendwie zu stopfen? Fürs leichtere Verständnis hier ein Vergleich: Fassa wird finanziell kalkuliert haben, dass nach der Regular Season für sie die Saison zu Ende sein wird, also ohne Playoff-Einnahmen. Kann mir nicht vorstellen, dass Teams die für die Playoffs "gesetzt" waren, das auch so gemacht haben. Fassa könnte es schaffen ohne Defizit in die neue Saison zu starten, bei anderen Teams bezweifle ich das, wenn ich mir deren Roster und nachträglich verpflichte Spieler anschaue.
Die Sponsoren, die bei uns nicht betroffen sind und jetzt das Geld nur so für den Sport locker machen können, als wäre nix gewesen, will ich kennen.
Schon mal an Unternehmen in folgenden Wirtschaftsbereichen gedacht? Hygieneartikel, Transportwesen, Lebensmittel,...
In Italien wird sich ohne slowenische Beteiligung keine Liga formieren können. Von den 7 italienischen Alps Teams ist ja nicht mal sicher ob die alle überleben und die Teams aus der IHL (Serie B) sind ja gefühlt 3 Klassen schlechter, auch finanziell liegen da ja Welten dazwischen. Da wird sich nie was formieren.
Ich denke Corona wird wie in anderen Sektoren die Machtverhältnisse und die finanziellen Anteile etwas glätten. Sehe ich nicht als problematisch.
Kann mir vorstellen, dass eine Vereinsgründung momentan mit relativ bescheidenen Geldmitteln möglich sein könnte und vielleicht ein größerer Verein mit verhältnismäßig größeren finanziellen Einbußen rechnen muss, als ein kleinerer. Nicht alle Sponsoren sind gleich betroffen.
Und dann nach dem zweiten Drittel 16 Ohnmächtige wegen mangelnder Luftzufuhr auf dem Eis ![]()
Und den Helm und die Ausrüstung dann erst wieder Zuhause ausziehen? ![]()
Wobei Eishockey, jeder mit Vollvisierhelmen, eigentlich dann keinen Körperkontakt zwischen den beiden Teams zulässt. Eine bessere Schutzmaske gibt es nicht.
Sorry, aber wie soll das funktionieren?
Einen realisierbaren Plan B für die einzelnen Verbände gab und gibt es auch jetzt nicht.
Die Voraussetzungen dürften sich durch Corona doch deutlich geändert haben. Sehe eine "low cost" Alternative (für ein Jahr) durchaus als realisierbar.
die AlpsHL wird's nicht mehr geben.
Bin gleicher Meinung. Alle Vereine, egal ob Österreich, Italien oder Slowenien, werden kürzer treten müssen und damit wird eine AHL in der bisherigen Form nicht mehr finanzierbar sein.
Wobei in diesem konkreten Fall nicht von einer höheren Liga gesprochen werden kann.
Korrekt. Wir kennen die Vertragsbedingungen aber auch nicht genau.
Mehrjahresverträge versprechen für beide Parteien Planungssicherheit. Gleichzeitig schließt ein Mehrjahresvertrag ja Ausstiegsmöglichkeiten, beispielsweise bei Angeboten aus einer höheren Liga, sofern für beide ok, nicht aus.
Da stellt sich mir wieder mal die Frage, was Verträge im Sport überhaupt wert sind.
Für was vereinbart man im Herbst einen 4-Jahres-Vertrag mit dem Trainer und kündigt an, dass er über diesen Zeitraum den Nachwuchs bundesligatauglich machen soll, wenn man den Kontrakt dann bei der erstbesten Gelegenheit wieder auflöst? Für mich nicht nachvollziehbar.
In 4 Jahren kann sich im Sport viel verändern...
ZitatEs scheint möglich, dass die Teams aus Südtirol und Italien aufgrund der Corona-Krise in der kommenden Saison nicht mehr mitspielen. „Nach Ostern wissen wir mehr“, sagt Franzen und blickt in die Zukunft: Der Trainingsauftakt des EC Kitzbühel ist für 3. August geplant.
Heute in der online Tiroler Tageszeitung.
Gilt nur für einen Teil.
Vermutlich die Spieler mit den größten Honoraren![]()
Daher glaube ich, dass auch ohne Corona irgendwann der große Knall in der AlpsHL gekommen wäre.
Jedes Jahr die gleichen Themen: Farmteams, zu professionell, zu teuer, zu viele Spiele...
Am Ende werden wird es für die meisten Vereine auch für die nächste Saison keine Alternative geben und alle werden, sofern irgendwie möglich, wiederum teilnehmen.
Die Slowenen und Italiener haben einen großen Vorteil was die Steuern bei den Spielergehältern angeht. Und wie Schelie schon erwähnt hat, ist der Kampf um Sponsoren in Vorarlberg sicher eine ganz andere Herausforderung wie in Südtirol. Aber das sind die örtlichen Gegebenheiten. Darum haben die Vorarlberger immer auf zusätzliche Derbys gepocht, da diese die Kassen verlässlich füllen. Verständlich das Gegenargument der Wettbewerbsverzerrung durch regionale Runden, aber wenn Mailand und Neumarkt ab Weihnachten mit einer Jugendmannschaft antreten ist das kein bisschen besser.
Kann es sein, dass den österreichischen Teams die Corona Krise etwas in die Karten spielt? Mag jetzt zwar komisch klingen. Wenn man einige Spieler jetzt aber in Kurzarbeit schicken kann, spart man sicher auch etwas Geld, das ohne Corona zu zahlen gewesen wäre.
Was die nächste Saison betrifft, werden alle Teams mit den Sponsorgeldern Probleme haben. Die Sponsoren (egal ob Großunternehmen oder der Bäcker um die Ecke) haben momentan weit größere Probleme und benötigen das Geld an anderer Stelle. Verständlich.
Wer sind die Profispieler der VEU, die zur Kurzarbeit angemeldet wurden?
VEU und Lustenau haben die Sinnhaftigkeit einer gemeinsamen Liga mit den Slowenen und Serie A Teams gestern in den lokalen Nachrichten stark hinterfragt. :hilfe:
Jetzt auf einmal?