Für Dennis war Wimbeldon trotzdem ein größerer Erfolg, als es aussieht. Das Erreichen der Hauptbewerbs bringt ein nettes Startgeld. Das hilft Spielern außerhalb der Top 100 auch ungemein dabei, ihr Leben und Umfeld als Tennisprofi zu finanzieren.
Da musste er heuer ungemein darum kämpfen. Eine Woche vor der Quali-Runde haben wenige Punkte auf die direkte Qualifikation gefehlt. Danach hatte er Matchball im Finale des Challengers - Sieg hätte wild card bedeutet - leider nicht verwertet. Dann musste er sich drei Runden durch die Quali-Mühle spielen, was er erstaunlich souverän geschafft hat.
Ich seh seine Situation jetzt gar nicht mal so schlecht. Nach Wimbeldon wird er um Platz 120 liegen. Er har jetzt kaum Punkte zu verteidigen. Platz 104 würde genügen, um sich direkt für das nächste Grabd Slam in New York (und das nächste fette Startgeld) zu qualifizieren. Ich drück im da die Daumen. Er kann es schaffen. Im ATP-race liegt er schon unter den Top 100.