Budget-Obergrenze ist toll! Dann kommt ein Sponsor, nennen wir ihn NichtDieStädtischeHockeyclub-Immobilien-Gesellschaft die im Besitz respektabler Personen ist, die nur zufällig im VIP-Club des städtischen Hockeyclubs sitzen und stellt den Spielern kostenlosen Wohnraum zur Verfügung! Yippidiyay, kein Problem, scheint im Budget des städtischen Hockeyclubs auch nicht auf, die Spieler freuen sich aber dennoch so sehr darüber, dass sie auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Good for me good for you!
Oder noch viel einfacher: Der städtische Hockeyclub bezahlt den Spielern ein zweites Gehalt, das nicht im offiziellen Budget aufscheint. Aber aber aber ... das wäre doch verboten!
Buh fucking huh, es gab (und gibt?) Clubs die versuch(t)en sogar den Staat, das Land, die GKK zu bescheissen. Warum also sollte man es nicht mit einer zahnlosen Liga versuchen, die überhaupt keine Kontrollorgane hat, die etwas ausrichten könnten?
Oder ein Konzern, der zufällig einen ziemlich erfolgreichen Hockeyclub besitzt, stellt zufällig ausgewählte Kanadier als Markenbotschafter an und die stehen nebenbei als ziemlich günstige Eishockey-Leiharbeiter ebendort auf dem Eis. Praktisch und mit dem Budget kommen wir da zweimal, dreimal, viermal aus!
Das sind doch Milchmädchenlösungen (Milchmädchen rechnen nicht nur!). Es wird immer Clubs geben, die reicher sind und mehr Erfolg haben. Die gehören dazu, weil sonst gibt es auch keine sympathischen Underdogs mehr wie letztes Jahr Znojmo, wie dieses Jahr Innsbruck die den großen bösen Bullen oder den reichen roten Jacken hie- und da überraschend ans Bein pinkeln.