Wir haben zwei Jahre dahingewurschtelt, gestritten und wenig gewonnen. Es geht jetzt darum, professionelle Strukturen aufzubauen – vom Fanshop bis zum VIP-Bereich." Black-Wings-Präsident Peter Nader hat vor, in der kommenden Woche gemeinsam mit der zweitklassigen Talenteschmiede Steel Wings endlich ein Gesamtkonzept samt handelnden Personen für das Linzer Eishockey-Großprojekt zu präsentieren. Die zweiwöchige Verzögerung – ursprünglich war von Ende Jänner die Rede – darf man den Protagonisten nicht übel nehmen, die Entscheidungen müssen wohl überlegt, Verträge unterschrieben sein.
Es wäre jedenfalls eine Überraschung, würden die Brüder Robert Lukas (sportlicher Leiter?) und Philipp Lukas (Cheftrainer?) – beide sind Black-Wings-Legenden und in der Gunst des Publikums weit oben – keine Schlüsselrollen einnehmen. "Es wird ein österreichisches Projekt", verriet Nader.
Ein Comeback von Ex-Manager Christian Perthaler schließt der 52-jährige Rechtsanwalt vorerst aus: "Das ist derzeit kein Thema. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird?" Rick Nasheim, aktuell Co-Trainer bei den Dornbirn Bulldogs, soll nur Außenseiterchancen auf eine Funktion haben.
"Ich will keine Wasserstandsmeldungen abgeben oder Namen kommentieren, wir befinden uns in finalen Gesprächen", sagte Nader, der weiterhin auf einen verlässlichen Partner bauen darf: Der potente Hauptsponsor Steinbach, ein Pool-Unternehmen mit Sitz in Schwertberg, bleibt an Bord. Wie sieht es mit neuen Geldgebern aus? "Es gibt noch keine Abschlüsse. Wir brauchen zuerst ein Produkt, das ich verkaufen kann."