Die Klage ist nach dem alten Epidemiegesetz aber gerechtfertigt, denn unter diesem fand die Schließung am 15./16.03. statt.
Rechtlich wahrscheinlich schon, zumindest bis es geändert wurde.
Trotzdem stößt mich irgendwas daran, wenn man auf der einen Seite das Maximum rechtlich vom Staat erkämpfen will und auf der anderen Seite nach neuen Entschädigungen ruft. Irgendwer muss das ja auch bezahlen.
Vergleicht man es zum Beispiel mit anderen Leuten, deren Existenzgrundlage weggefallen ist, wie den Arbeitslosen, dann steigen diese deutlich schlechter aus.
Arbeitslose kriegen eine 60% des Nettoeinkommens für 20-30 Wochen (mit vielen Sonderregeln).
Zumutbarkeitsbestimmungen wurden erst von der Vorgängerregierung verschärft, Einige Stunden tägliches Pendeln stellt keinen Hinderungsgrund dar. Auch Wohnortwechsel sind zumutbar.
Wieso sagt die Regierung nicht auch zu den Apresskibarbesitzern raus aus der sozialen Hängematte, mehr Egenverantwortung, auf geht's in neue Gefilde, zack-zack-zack. Und jetzt bitte nicht sagen, die schaffen Arbeitsplätze. Weil sie Klagen eh immer, dass es kein Personal gibt und müssen Saisonarbeiter aus dem Ausland beschäftigen (augrund des geringen Lohns).