Bezüglich Thema Schule meine Gedanken wie das zustande kommt.
Ziel des Lockdown ist es, einen gewissen Anteil der Kontakte (sagen wir einmal 60%) einzuschränken, damit die Fallzahlen relativ rasch wieder sinken. 30% wäre zu wenig, es würde sich zu langsam ändern, 100% geht nicht.
Und jetzt ist die Frage, wo ich meine verbliebenen 40% der Kontakte zulasse.
Hier geht es dann darum, den Schaden möglichst gering zu halten, die Wirkung zu maximieren und besonders betroffene zu Schützen.
Gerade bei kleine Kinder ist die Schule sehr wichtig (hatten wir schon einmal)
- soziale Kontakte
- Gefahr des noch weiter abgehängt werden für Kinder aus sozial schwachen Familien.
- Thema Gewalt in Familien
- Selbständiges lernen noch schwer möglich, dadurch hohe Belastung für Eltern
Da sich kleine Kinder anscheinend auch noch schwerer anstecken ist die Entscheidung daher für mich voll nachvollziehbar!
Auch Arztbesuch, Einkauf, Arbeit wo kein Homeoffice möglich usw. ist erforderlich.
Weniger wichtiges fällt dann weg, wie Freizeitsport in Gruppen, Gesangsverein, Stammtisch, Nachtlokale, Märkte, Sportveranstaltungen etc.
Und für die Zeit nach dem zweiten Lockdown sollte sich (frei nach Karl Kraus) jeder überlegen was er beitragen kann, damit uns der dritte erspart bleibt, und nicht, wieso gerade er nichts machen braucht.