Ruhe in Frieden, Frau Horten!
Trotz des bedauerlichen Todes muss aber die Kritik an ihrer Person möglich sein.
MMn hat sie ja auch durch ihre hohen Spenden an die Kurz ÖVP Einfluss auf das Leben aller genommen. Sie hat sich in die Politik eingemischt, ist damit sowas wie eine Person öffentlichen Interesses und muss damit Kritik einstecken können.
Das fernbleiben beim Untersuchungsausschuss werte ich für mich einerseits als eine Geringschätzung des Parlaments und andererseits auch als ein Zeichen ihrer Macht und ihres Einflusses.
Das bejubeln lassen nach jedem Spiel und auch die letzte Siegesfeier mit dem knienden Koch lassen auch etwas über ihren starken Wunsch nach Anerkennung und Geltung erkennen.
Eine kritischere Auseinandersetzung mit dem Entstehen ihres Vermögens hätte ihr auch gut gestanden und die Problematik lässt sich auch nicht durch ein paar Spenden in der Höhe eines Bruchteils ihres Vermögens wegwischen. Auch die Tatsache, dass das schon lange bekannt ist ändert nichts daran, weil sie ja daraus kaum Handlungen abgeleitet hat.