Engstrand will laut Krone einen FixVertrag beim KAC.
Sind wir mal gespannt
“ Sein Ziel beim KAC? „Ich will mich für einen fixen Vertrag bei einem Klub empfehlen.“
Engstrand will laut Krone einen FixVertrag beim KAC.
Sind wir mal gespannt
“ Sein Ziel beim KAC? „Ich will mich für einen fixen Vertrag bei einem Klub empfehlen.“
Ad3 Jein. 4. Linie naja, viel kommt da nicht.
Und ja - Lam macht ein gutes Spiel.
Was soll denn kommen? Tore? Punkte?
Nein, dafür sind sie auch nicht da. Sie rackern, nehmen Zeit von der Uhr, zerstören das Spiel des Gegners. Und genau DAS haben sie heut sehr gut gemacht.
Für Hollywoodhockey, Punkte und Tore sind andere im Team zuständig.
Aufgescheuchter Hühnerhaufen ist das heut, mehr nicht.
KAC-Topscorer Jan Muršak (35) mischt die Rotjacken-Kabine auf. Die Umstellung aufgrund des Wechsels von Schweden sei groß gewesen. Und der Center kann, so gibt er zu, durchaus unangenehm werden.
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Martin Quendler Ressortleiter Sport Kärnten
3. Oktober 2023, 5:30 Uhr
Eine Arbeitsplatzbeschreibung gibt Orientierung für die Eingewöhnungsphase. Wie lautet die Aufgabenstellung? Was sind die Anforderungen sowie die Erwartungen? Für Legionäre, die in fremder Umgebung sofort ihren Job abliefern müssen, kein leichtes Unterfangen. Nicht so bei Jan Muršak. Der Slowene hat in Klagenfurt richtig eingeschlagen - im wahrsten Sinne des Wortes. Acht Scorerpunkte in sechs Partien gelten bereits als solide Basis. Wofür Muršak noch steht: Er schont weder sich, noch den Gegner. Und das verlangt er im Übrigen von jedem seiner Kollegen.
Der Wechsel zum KAC hatte für ihn jedoch größere Auswirkungen, als vielleicht vermutet: "Der Spielstil ist anders. Man hat natürlich ein bisschen mehr Zeit. Die schwedische Liga ist sicher eine der schnellsten und temporeichsten in Europa. Nicht einmal in Russland war die Spielweise so aggressiv und so schnell. Ich dachte, dass ich hier alles alleine umreißen kann. Dem ist aber nicht so", erzählt der 35-Jährige, der mit seiner Familie in Keutschach wohnt. "Dort erhalten meine beiden Hunde den nötigen Auslauf."
Muršak centert seit dem ersten Training die Flügelstürmer Matt Fraser und Kabinen-Nachbar Nick Petersen. In einigen Auftritten ist der unterschiedliche Zugang erkennbar: Petersen fühlt sich als Freigeist, Muršak hingegen spielt die Position taktisch disziplinierter. Bis dato blieb die Formation unangetastet. Ein wenig sei man noch auf der Suche nach der richtigen Chemie: "Ich habe noch nie mit solchen Spielertypen zusammengespielt, kannte sie auch nicht. Meine Spielweise war vor allem in Schweden sehr auf die Defensive gerichtet. Fälschlicherweise dachte ich anfangs, dass ich es hier relaxter angehen kann, um mehr Energie für die Offensive zu haben. Es ist ein Arbeitsprozess, auch mit den Linienkollegen", zeigt sich Muršak selbstkritisch.
Und exakt an diesem Punkt könnte irgendwann die Mentalität des Ex-NHL-Cracks ins Spiel kommen. Aus der KAC-Kabine ist zu hören, dass sich der kein Blatt vor den Mund nimmt, stets Klartext spricht. Auch, weil er sich dazu als Legionär verpflichtet fühlt. "Die Erwartungen des Klubs an mich sind hoch. Und auch meine. Wir Leute aus Ex-Jugoslawien - wir sind voller Emotionen, sind sehr direkt, lassen nichts unausgesprochen. Manche können das schnell in den falschen Hals bekommen. Mir geht es nicht darum, nicht alles negativ zu sehen, sondern mein Team zu verbessern. So harsch und hart ich sein kann - es stecken nur die besten Absichten dahinter", erklärt der Slowene und ergänzt schmunzelnd: "Noch halte ich mich zurück."
Es sind keine leeren Phrasen, die Muršak spricht. Der KAC-Stürmer betritt täglich als Erster die Kabine. Um 7.15 Uhr beginnt er, sein Trainingsprogramm abzuspulen. "Älter zu sein bedeutet nicht, dass es leichter wird", sagt er, dessen bester Freund Ex-Rotjacken-Verteidiger Mitja Robar ist. Dieser habe ihn vor Vertragsabschluss mit Informationen versorgt. Ob sie sich bewahrheitet haben? "Es gab einige Angebote aus besseren Ligen. Aber mit meiner Frau haben wir uns für Klagenfurt entschieden. Auch wegen der Nähe zur Heimat. Ich bin mit 16 Jahren von zu Hause weg."
Dass der Stürmer auch eine kurze Zündschnur haben kann, zeugt ein Instagram-Posting im Sommer. Unter ein Strandfoto schrieb er "Karriereende". Warum? "Weil mich dauernd die Leute geärgert haben, was ich machen werde. Viele haben das dann geglaubt (grinst). Ok, ich muss zugeben, das war nicht das Gescheiteste. Aber ich habe mich immer in Form gehalten, fühle mich fit."
Der Hunger auf Erfolg, der Ehrgeiz, die Ansprüche, das alles ist bei Muršak ungebrochen groß. Was sich seit 2012/13 geändert habe, als er in der NHL-Lockout-Phase bei Olimpija Ljubljana geigte (48 Punkte in 30 Spielen)? "Ich bin ein kompletterer Spieler geworden. Damals habe ich Flügel gespielt. Vielleicht bin ich nicht mehr so schnell wie früher, aber dafür smarter." Das will der Slowene auch gegen die Vienna Capitals (KAC weiterhin ohne Dahm, Jensen Aabo, Herburger, Obersteiner, Gomboc, Hochegger) wieder beweisen. Und damit ist er schon jetzt eine hochwertige Ergänzung und vielleicht Impulsgeber für andere, manchmal lethargisch wirkenden Rotjacken-Legionäre.
Bist deppert liegen die Nerven blank!
Im Derbythread zucken sie hüben wie drüben aus, der wohlbekannte User unschreiblich treibt wieder Spieler durchs Dorf, ein Backup wird trotz mieser defensiver Leistung schlecht gemacht, wieder ein andere kann anderen deren Meinung nicht akzeptieren.
Jep….Forum ist mittlerweile mühsam. Alleswisser, Besserwisser, Professoren, Land der 8 Mio. Trainer….andere Meinungen werden nicht akzeptiert.
Und das Wesentliche, die Freude am Sport und am Verein, wird vergessen.
Also, dass die Fans mit falschen Informationen versorgt werden, kann man nicht behaupten:
Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen die Stürmer Manuel Ganahl und Luka Gomboc, die nach Fouls in den beiden Testspielen am vergangenen Wochenende mit Oberkörperblessuren für zumindest die drei Partien in der laufenden Woche ausfallen werden.
Dieser Text stammt vom Preview vor der ersten Partie gegen Wolfsburg.
Ganahl hatte eine Schiene, Gomboc trug Gips am Unterarm (Shice, verraten
, L oder R halt).
Mit "ZUMINDEST" fährst immer gut
Vor allem von Gomboc siehts und hörst überhaupt nichts mehr.
Ich find zwar auch, dass da optisch schon einiges Gutes dabei war, aber nicht böse gemeint, vom 9. Platz aus brauchen wir uns jetzt auch nicht groß auf die Schulter klopfen, dass wir spielerisch besser waren.
Ich seh’s übrigens schon so, dass unser Spiel attraktiver ist, aber früher oder später sollten die Resultate auch mal passen. Weil berühmt sind 8 Punkte aus 6 Spielen wirklich nicht. Aber klar, etwas Zeit kann man natürlich noch geben.
Vor allem mit 22 Gegentoren letzter…..wie du sagst, so schön die neue Spielweise auch ist, wenn halt jede Partie 3-4 Tore frisst, und dann nicht mehr vorne rein gehen, hast auch nix davon.
OP hat noch nie nicht reagiert, wenn es notwendig war.
Finde es wäre jetzt notwendig weil: 👇
Ja und wen stellst als 2 Flügel neben 90 und 11 ? Van ee? Kraus? Hmmm….machts nicht besser.
Würde die 90 mit der 16 tauschen vielleicht würde 90 neben 11 auch passen und weniger abfallen als in line 1 wo er gar keinen Fuß aus Eis bekommt er bremst die line !!
Ja und wen stellst als 2 Flügel neben 90 und 11 ? Van ee? Kraus? Hmmm….machts nicht besser.
Die 3. Linie um Haudum muss jetzt wegen dem Hochegger-Ausfall ohnehin umgestellt werden.
Bei 5 on 5 war diese Linie bisher offensiv nicht produktiv und dazu defensiv höchst anfällig.
Schwinger (-6), Hochegger (-3) und Haudum (-3) leider mit sehr schlechten Werten nach gerade einmal 5 Spielen. Wozu Haudum scoringtechnisch in der Lage ist, sieht man im PP, wo er derzeit nach Belieben netzt.
Durch die ständigen Verletzungen sind die Optionen für Furey begrenzt, aber die Isolation von Haudum ist leider augenscheinlich. Wenn nach Herburger, Gomboc jetzt auch noch Hochegger wie zu erwarten wieder ewig ausfällt, muss man fast etwas machen. Sonst hamma wieder das Totspielen der vorderen Linien, wofür spätestens im Februar die Rechnung präsentiert wird.
Man wird über eine Nachverpflichtung nicht drum herum kommen, finde ich. Weil die Linie um Hupfu ist wohl gesetzt, da brauchst auch nix ändern, bei der Ersten läuft es mMn auch immer besser….und dann wirds ziemlich finster mit adäquaten (Mit-)Spielern für Haudum. kA wie man das jetzt lösen sollte ohne neuen Flügel.
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In der Eishockey-Liga rüsten die Klubs bereits nach, verpflichten arbeitslose Imports und setzen diese heimischen Spielern vor die Nase. Obwohl das seitens der Klub-Manager kürzlich noch ganz anders geklungen hatte.
Die Saison ist noch keine 14 Tage alt und das muntere Nachrüsten hat bereits eingesetzt. Nach zwei Wochen erinnert sich keiner der "General Manager" mehr daran, was noch vor wenigen Wochen oder sogar Tagen gepredigt wurde. Dass ein Umdenken eingesetzt habe, dass auf den eigenen Nachwuchs gesetzt werde. Das ist alles Schall und Rauch.
Ein paar Verletzungen und Wehwehchen gaben Anlass, den Transfermarkt zu beackern. Es wurden wieder Imports verpflichtet, und damit den eigenen Spieler (die nachweislich die Konstante im heimischen Eishockey bilden) wieder einmal vor den Kopf gestoßen.
Graz (Chris Dodero, Blaz Gregorc), Wien (Carsen Twarynski) und Klagenfurt (Christian Engstrand) - kurioserweise jene Klubs, deren Bosse (Bernd Vollmann, Franz Kalla, Oliver Pilloni) am längsten im Amt sitzen - haben panisch reagiert. Ausgerechnet bei den Rotjacken, einem Klub, der sein Nachwuchsprogramm zurecht stark inszeniert, knallt man dem jungen, talentierten Goalie-Duo (Florian Vorauer/Ralf Kropiunig) wieder einen Import vor die Nase. Von zusätzlichen Kosten, die Mittel könnten natürlich auch anders investiert werden, ganz zu schweigen.
Aus einem anderen Gesichtspunkt wirkt die Verpflichtung Christian Engstrands allerdings logisch: Der KAC ist ein Profi-Klub. Und als solches seinem zahlenden Publikum verpflichtet, die bestmögliche Mannschaft zu stellen. Der Transfer-Sommer hat Pilloni aus dem eigenen Lager enorme Kritik eingebracht. Und nun scheint Einser Dahm auch noch länger auszufallen. Vielleicht ist Vorauer (86 Prozent Fangquote), der in der ganzen Vorsaison nur am Parkplatz gestanden ist, sogar dankbar darüber, dass der ganze Druck nicht mehr einzig und allein auf ihn lastet. Von null auf 100 im Rampenlicht zu stehen, das muss man als Torhüter erst verdauen.
Die Außendarstellung? Alles andere als ideal. Noch am Donnerstag behauptete der Klub, es werde "day-to-day" über Dahms Einsatz entschieden. Zuletzt stand der Däne bei Trainings aber gar nicht mehr auf dem Eis. Zu hören ist, dass der mittlerweile 36-Jährige an Adduktoren-Problemen leiden soll. Und noch vor wenigen Tagen bekräftigte Pilloni, dass dieser Ausfall seinem Back-up Florian Vorauer sogar nützen könnte. Wie viel sind diese Worte rückblickend betrachtet wert? Zero.
Der Punkt ist: Wie glaubhaft sind die Verantwortlichen im heimischen Eishockey? In kürzester Zeit ändert sich alles, was zuvor pathetisch beschwört worden ist. Also bitte hört doch endlich damit auf, das zahlende Publikum zum Narren zu halten, Märchen zu erzählen und auf Kritik dünnhäutig zu reagieren.
Denn so etwas ist exakt das, was das österreichische Eishockey überhaupt nicht braucht.
Glaubst wir hätten keine Verletzungen wenn man den Fred schließt
Genau….und wenn man den Saisonfredl schließt ist die Saison vorbei 😆
Das sehe ich total anders, mich als leidenschaftlicher Fan interessiert es schon ob Key Player ausfallen oder wie lange, das ist sportlich einfach sehr relevant, dann ist es auch leichter gewisse Entscheidungen nachzuvollziehen wie in diesem Fall die Engstrand Verpflichtung als wenn man 2 Tage vorher schreibt Dahm ist day to day.
Eine gewisse Transparenz ist schon wichtig find ich, man muss ja nicht jedes Detail Preis geben als Verein, aber so offen falsch kommunizieren wie der KAC es tut, ich erinnere mich da z.B. an diverse Vertragssituationen etc geht mir einfach gegen den Strich.
Die Wahrheit ist zumutbar und damit fährt man einfach besser, für mich eine Grundregel generell im Leben.
Ist ja völlig i. O. wenn dies für dich wichtig ist. So hat halt jeder seine Wünsche/Forderungen/Prioritäten was den Verein betrifft.
Was nicht heißt das ich weniger Leidenschaft ggü dem Verein habe, bin selbst jahrelanger abobesitzer und nimm einige Kilometer in Kauf. Nur seh ich die Kommunikation bzgl. Verletzte eben nicht so eng. 😉
Lies mal den Vorbericht zum Spiel gegen Linz, da steht Dahm ist day to day. Da hat man wohl die Verpflichtung von Engstrand schon unter Dach und Fach gehabt und man wusste wohl das Dahm länger ausfällt. Nur ein Beispiel von vielen in letzter Zeit.
Ja verstehe schon…..
Nur, und das ist rein meine persönliche Meinung, ist es mir ziemlich blunzen wie der Verein seine Verletzten kommuniziert. Wenns verletzt sind, sinds verletzt und wenns wieder spielen, spielen‘s wieder. Was hab ich davon wenn der Verein sagt Dahm fällt einen Monat aus. Was ändert sich für mich dadurch? Richtig, nichts! Obs jetzt day to day heißt, 2 Wochen, 1 Monat….es ändert sich nichts an der Situation.
KAC ist ein wenig wie die Lügenpresse geworden. Day to day, man vertraut den jungen Spielern etc.....im Grunde genommen war das jetzt ein move der schon ok ist, am leichtesten ist halt eine Mannschaft beim Goalie Stabilität zu verleihen. Da wir die in der Verteidigung nicht haben und auch im Sturm eigentlich 2 qualitativ gute Spieler fehlen......diese Kaderplanung heuer ist nicht Fisch und nicht Fleisch.....
Wie hat Pilloni in einem Interview gemeint….(kann mich an den genauen Wortlaut nicht mehr erinnern) “Der Kader wird am Ende/im Laufe der Saison nicht so aussehen wie am Beginn“ …..oder so ähnlich.
Engstrand wird mit unserer Liga in Verbindung gebracht.
Könnte bei einem möglichen Langzeitausfall von Dahm durchaus Sinn machen? Oder nicht?
Meine Güte, jeder Schuss ein Gegentor
Beide male aufs Kurze….aber generell beide male schlecht verteidigt
Die heimische Eishockey-Liga hat nach nur wenigen Runden bereits einige Verletzungen zu beklagen. In der Vergangenheit war speziell der KAC davon betroffen. Und auch heuer reißt das Pech nicht ab.
Spätestens im Oktober lichten sich die Reihen. Dann starten in der ICE Hockey League die ersten "englischen Wochen" mit Spielen am Dienstag, Freitag und Samstag. Das führt bei den Eishockey-Profis zu einer außerordentlichen Belastung, es bleibt aufgrund langer Busreisen (teilweise acht Stunden) dazwischen kaum Zeit für Regeneration. In Summe gilt es 48 Regular Season-Spiele in lediglich 162 Tagen zu absolvieren. Das ist nicht nichts, das nagt an der Substanz. Nur ein kleiner Prozentsatz der Cracks, schafft es überhaupt, dieses Pensum abzuspulen.
Einer dieser "Eisernen" ist Manuel Ganahl. "Es gab eine Saison, da hatte ich inklusive Vorbereitung, Champions Hockey League, Liga-Betrieb, Nationalteam-Camps sowie Eishockey-WM über 90 Spiele in den Beinen", erzählt der Rotjacken-Stürmer, der obendrein als Aktivposten gilt, für die physische Komponente im Spiel sorgt. Doch eigentlich möchte er nicht zu viele Gedanken darüber verschwenden: "Ich will das nicht in meinem Kopf haben." Und schon gar nicht darüber reden. Wie viele seine Kollegen schwört er aus Eishockey-Aberglauben auf Negieren.
Allerdings existiert gerade bei den Rotjacken die Kehrseite der Medaille. Keine andere Kabine musste in den vergangenen zwei Jahren derart viele Ausfälle kompensieren. In Zahlen ausgedrückt: 2021/22 wurden von verletzten Stammspielern im Grunddurchgang 326 Partien verpasst. Ähnliches geschah auch in der Vorsaison mit 290 verpassten Spielen. In Villach hingegen blieb man vom Verletzungspech weitgehend verschont: 158 verpasste Spiele 21/22, und zuletzt sogar nur 107.
Die am häufigsten, in Mitleidenschaft gezogene Körperregionen: Schulter, Knie, Knochenbrüche (Hand/Fuß). Deutlich reduziert hat sich die Anzahl der Gehirnerschütterungen. Wenngleich diese wie im Fall von Johannes Bischofberger natürlich verheerende Auswirkungen besitzen (Saisonausfälle). Auch muskuläre Probleme sind aufgrund der immer professionelleren Vorbereitung deutlich reduziert worden.
Viele Ursachen werden im Eishockey-Jargon als "bad luck", als Pech bezeichnet: zur falschen Zeit am falschen Ort. Dennoch sorgte diese Häufung vor allem in Klagenfurt für viele Fragezeichen. Beim KAC wurde, so unterschiedlich die Verletzungen auch waren, dennoch ein Muster erkannt. "In der Vergangenheit hatten wir nach zwei freien Tagen am Mittwoch ein hartes Training. Es ist sportmedizinisch bewiesen, dass zwei Tage später - also am Freitags-Spieltag - eine erhöhte Müdigkeit festzustellen ist. Daraus resultieren kleinere Unachtsamkeiten und eben Verletzungen", sagt General Manager Oliver Pilloni.
Allerdings findet diese rätselhafte Misere beim KAC auch heuer eine Fortsetzung. Jesper Jensen Aabo (sollte spätestens nächste Woche zurückkehren) erwischte es wieder, davor verletzte sich Daniel Obersteiner. Auch bei Luka Gomboc, Goalie Sebastian Dahm und zuletzt Raphael Herburger fallen aus. Pilloni: "Da müssen wir durch. Ich bin zu lange dabei, um nach vier Partien nervös zu werden. Wir sehen es positiv: Vorauer erhält im Tor Spielpraxis, vielleicht wird das seine Karriere beeinflussen." Ungewohnt für den VSV: Ebenfalls sind einige Ausfälle zu beklagen. Für Kevin Hancock zeichnet sich jedoch noch diese Woche ein Comeback ab, Layne Viveiros wird ebenfalls demnächst zurückkehren. Nur bei Marco Richter hingegen könnte es, wie bei Herburger, länger dauern.
Nicht nur in Kärnten wird mit Argusaugen das Geschehen verfolgt. Kaum eine Runde vergeht ohne neue Verletzungen. Zuletzt war Linz, Feldkrich und vor allem Graz (musste bereits am Transfermarkt aktiv werden) betroffen. Im Büro der ICE Hockey League wird die Lage laufend beobachtet und versucht, Rückschlüsse auf die Verletzungen zu gewinnen. Eine Kombination aus mehreren Maßnahmen soll diese reduzieren: "Die bestmögliche Infrastruktur, etwa aus flexiblen Banden, eine schnelle und professionelle Akut-Versorgung sowie unser Return-to-play-Programm bei Gehirnerschütterungen", schildert Geschäftsführer Christian Feichtinger.
Der Vergleich mit anderen Sportarten zeigt, dass Eishockey-Spieler einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind. Österreichs Bundesliga-Fußballern bleiben 233 Tage Zeit, um 22 Spiele zu absolvieren. Den Handballern (HLA) stehen immerhin 225 Tage für ebenfalls 22 Grunddurchgangs-Runden zur Verfügung. Andererseits: In Deutschland, Schweden, Schweiz, Finnland müssen die Eishockey-Profis ein ähnlich intensives Programm abspulen. Und möglicherweise wird sich in so einer physisch beeinflussten Sportart ein gewisses Restrisiko nie wirklich ausschalten lassen.