Ich denke die Kombination aus professionellem Vorstand und moderner einheimischer Trainergeneration (rund um Pewal, Lukas, Pinter usw.) könnte durchaus Erfolg bringen. Es muss halt über mehrere Saisonen Vertrauen in das Konzept gesetzt werden, sonst sind solche Überlegungen sowieso für die Fisch.
tolle Meldung
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Nun da sind wir bei einem interessanten Thema .Österreichische Trainer. Is ja eigentlich noch „utopischer“ als österreichische Goalie . aber warum?
Mir fallen auf der Stelle 5-6 Trainer ein, denen ich die Übernahme eines ICE Teams zutraue. Das sind topausgebildete Burschen, am neuesten Stand der Erkenntnisse inallen Bereichen und in diversen Bereichen, einigen in der Liga vlt sogar überlegen . Sei dies beginnend bei Ernährung, Regeneration über Trainingsaufbau , Skilldevelopment, taktische Schulungen bis hin zu den neuesten Trends wie HI udgl.
Da wird es, und das getraue ich mich zu sagen, den ein oder anderen in der Liga sogar geben, der gewisse Begriffe nur vom Hörensagen kennt. Wenngleich man in unserer Ligen eh schon sagen kann, dass hier schön langsam vermehrt auch auf jüngere Trainer gesetzt wird, wenngleich Einheimische noch Mangelware sind .
Aber warum ist dies so? in der Realität ist eine Summe von Faktoren, die zwar auf die meisten Vereine zutreffen, deren Gewichtung jedoch von Verein zu Verein verschieden gelagert ist. Ein immer wieder zu hörendes Argument ist der kurzfristige Erfolg. Ein Argument, welches ich einfach nicht gelten lassen kann . und zwar deswegen weil dann müsste bei einer Trainerentlassung eines ausländischen Coaches eigentlich ein einheimischer zum Zug kommen. Ist dies der Fall? Maximal für 2 Spiele .
Die wahren Gründe sind der Druck von Fans Medien und Sponsoren, und hier wird es zutreffen, dass es von Verein und Standort in der Wertigkeit differieren mag.
Es gibt Sponsoren, die schauen nicht eine zweite/dritte Saison zu, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Ist natürlich ihr gutes Recht ; aber mit ein Grund, warum viele Vorstände eben sich scheuen einen einheimischen Trainer einzusetzen . nur gibt’s nicht eben auch genügend Trainerentlassungen von ausländischen Trainern?
Der nächste Faktor ist der Fan, wobei man hier ein wenig unterscheiden muss. Es gibt sehr wohl Fans die eine solche Entscheidung mittragen würden, zumindest am Anfang. Wenn es dann aber nicht läuft, fallen von dieser Fangruppierung sicherlich einmal mind. 50 Prozent weg. Auch hier bis zu einem gewissen Grad verständlich, wenn man diverse Abopreise anschaut.
Der wie erwähnt dritte Hemmschuh könnten die Medien sein. Hier gerät der Österreichertrainer eben schneller unter Druck, wie ja Beispiele auch in anderen Sportarten zeigen.
Bei diversen Vereinstagungen hörst immer wieder Lob, wenn die "neu ausgemusterten" Trainer verkündet werden und welche tolle Ausbildung diese genossen haben. Da wird geschwärmt , welche Neuigkeiten wie cognitives HI oder gruppenübergreifendes Monitoring sie erlernt haben (gewisse GM oder Obmänner kommen oft aus dem Staunen nicht heraus) und vieles mehr , nur ich sehe keinen ,der einen dieser Wunderburschen einstellt.
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Ich gebe schon zu in Wirklichkeit könnten es sich zwei Vereine/ GM angesichts der oben dargestellten Punkte auf einen einheimischen Trainer zu setzen. Ein dritter Verein/GM eventuell mit Abstrichen. Der Rest muss eben leider den oben angeführten Punkten Rechnung tragen und setzt dann lieber auf einen aus Übersee.
Ich persönlich finde es schade, kann besser gesagt muss aber damit leben, wenn dieses tolle know how zumindest im Nachwuchs Früchte trägt.und die ein oder andere Anerkennung der Ausbildung wird ja zumindest im Ausland honoriert mit einer Anstellung