Gäbe es nicht das für österreichische Spieler eher trostlose Hockey-Umfeld in Dornbirn, dann wäre N.Petrik schon lange kein EBEL-Spieler mehr. Ein Grobmotoriker und Antihackler ala Petrik überlebt in dieser Liga lediglich, weil Leute wie du regelmäßig zur Vergangenheitsglorifizierung neigen und somit objektive Fakten (d.h. Leistungsnachweise) hinten angestellt werden. Er wird euch einen
Scheissdrecknur bedingt weiterhelfen.
Inhaltlich darf ich dir bitte zustimmen , wenngleich ich mit der Ausdrucksweise nicht einverstanden bin bzw. man es netter oder sportlicher ausdrücken könnte und es verliert deswegen trotzdem nichts an Aussagekraft . ![]()
Sportlich zeigte schon letzte Saison die Kurve eindeutig nach unten und nachdem Mion kein Nackerpatzerl ist , wird es wohl eine Summe von mehreren kleinen Faktoren gewesen sein , die zu dieser Verpflichtung führten. man hatte eine mehr als schwierige Saison hinter sich , in der man trotz eines tollen Kaders weit hinter den Erwartungen blieb. die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt.
nun mussten Mion + Co die Reissleine ziehen bzw zumindest versuchen diesen drohenden Zuseherrückgang einzufangen. und hier hat man jetzt auf verschiedene Eckpfeiler gesetzt , die viele gerne auch als Villacher Tugenden bezeichnen .
man hat zum Beispiel das aufstrebende Torhütertalent nach Villach geholt, man hat junge einheimische Spieler verlängert,man hat kernige Burschen geholt, deren Spielweise dem Villacher Publikum gefallen, man hat einen durch aus interessanten Mann aus Übersee geholt, und man hat auch Netrik zurück an die Drau geholt.
und jetzt wird sich manch einer fragen warum. wie gesagt, dass er sportlich nicht der Messias sein wird, dürfte klar sein. er wird vlt noch punkten, je nachdem an welcher Seite er spielt, aber die eigentliche Beweggründe für die Rückholung sehe ich wo anders. erstens man hat wieder einen man of the town zurückgeholt, der dort zwar nicht nur Freunde hat aber dennoch irgendwie ein wneig beliebt ist. dann scheint man auch auf seine immer wieder zitierten Kabinentugenden zu bauen, einem Umstand, den ich persönlich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, den man aber immer wieder aus den Reihen des Vereines vernimmt. seine Spielanlage immer bis zum Letzten zu kämpfen kommt beim Publikum an. vlt plant man auch in weiterer Folge ihn im Verein als Spartenrainer einzubauen usw usw.
alles in allem sehe ich jetzt diesen Transfer nicht als das große Risiko ,weil er finanziell überschaubar sein wird, sondern einfach als Summe mehrerer Faktoren , mit denen man versuchte das Villacher Publikum wieder für sich zu gewinnen . nicht mehr und nicht weniger. und der sportliche Erfolg des Teams wird sicher nicht von der Performance von Netrik abhängen
Natürlich kann jetzt das Argument kommen, solche Faktoren haben im Profisport nichts verloren. aber besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und wie gesagt finanzielles Risiko gegen null tendierend