Das muss wirklich eine spannende Partie sein! Momentan: 3:3
Beiträge von KönigAllerClubs
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Anbei ein Foto vom neuen Videowürfel in der Klagenfurter Eishalle = Zeitungsausschnitt aus der heutigen Kronen Zeitung:
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Zitat
Original von markok
Corupe
Hvala Lepa. -
Zitat
Original von gm99
Für Villach Bousquet, Elick & Brown (alle drei vergaben)
Danke.
Hat jemand eine Ahnung wer für Olimpija neben Intranuovo noch geschossen hat? -
Wer hat die Penalties geschossen?
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Fotos von der gestrigen Partie in Ljubljana:
21.09.2007, HDD ZM Olimpija Ljubljana vs. EC KAC 6:2
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War ja schon bei einigen Auswärtsfahrten dabei und hab auch bereits so einiges miterlebt, aber das heute war wirklich unglaublich. Die Leute waren gut drauf, allerdings kann man wirklich nicht von "besoffen" sprechen, es wurde nicht gesungen, nicht gegrölt, niente. Es haben halt einige hinterm Busch gepißt. Das ganze war ca. 50-60m von der Grenze entfernt, beim Kompas-Shop um die Ecke.
WEDER Olimpija Ljubljana NOCH "die Slowenen" sind schuld: Ein übermotivierter Grenzbeamter, der noch einmal seine Profilierungsneurose am Loibl ausleben möchte, bevor im Jänner die Grenze fällt.
Sogar Herr Sekelj von Olimpija hat sich via Telefon für uns eingesetzt und versuchte uns ins Land einreissen zu lassen, leider vergebens.
Schade.
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„Verfügen über viel Potenzial“
Der KAC spielt heute (19.15) in Laibach, Mike Craig fällt verletzt aus.KLAGENFURT. Von der Vorbereitung haben die Rotjacken die Nase gestrichen voll, nun können sie den Auftakt heute in Laibach fast nicht mehr erwarten. Der Mannschaft ist es auch bewusst, dass sie keinen Fehlstart wie in den vergangenen zwei Saisonen produzieren darf. „Jeder von uns ist bis in die Haarspitzen motiviert“, ortet Heimkehrer Johannes Reichel eine positive Stimmung in der Truppe. „Es kann heuer eine gute Saison für uns werden. Wir haben viele gute Charaktere im Team und wir verfügen üben viel Potenzial. Gelingt uns ein guter Start, dann kann dies eine gewisse Dynamik in Richtung Fans ausrichten“, ist der Verteidiger überzeugt.
Nicht mit von der Partie ist heute Mike Craig, der noch immer an den Folgen eines Checks laboriert. „Ein Einsatz wäre zu riskant“, meint Vizepräsident Hellmuth Reichel. Den Platz in der ersten Linie neben David Schuller und Andrew Schneider wird Paul Schellander einnehmen.
Im Testspiel gegen Laibach siegte der KAC mit 3:0, zeigte da eine kompakte Leistung. „Der Spielstil der Slowenen liegt uns. Mit viel Eis laufen und aggressiven Spiel sollten wir zum Erfolg kommen“, so Joe Reichel.
ZUM MATCH
Beginn: 19.15 Uhr
Wo: Tivoli Eishalle in Laibach
Zufahrt: Nach dem Ende der Autobahn weiter Richtung Innenstadt. Nach ca. drei Kilometern auf der rechten Straßenseite
Adresse: Celovka 25, Laibach
Tickets: von fünf bis zehn Euro
Kleine Zeitung, 21.09.2007, Seite 74
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Olimpijas Freude auf die grenzenlose Eiszeit der Zukunft
Warum Politik uninteressant ist und Laibach vorne mitspielt, erklärt Obmann Matjaž Sekelj.
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Obmann von Olimpija Laibach: Matjaž Sekelj GEPAOlimpija Laibach gilt als slowenische Traditionsmannschaft, warum der Gang in die Erste Bank Eishockeyliga?
MATJAZ SEKELJ: Für uns war die Bewerbung um eine Aufnahme in die EBEL eine logische Sache, denn mit Jesenice spielt bereits unser prominentester Gegner in der österreichischen Liga mit. Ohne die Derbys gegen Jesenice sind wir wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Es ging also nicht nur um eine neue sportliche Herausforderung, sondern auch um die Zukunft von Eishockey in Laibach.
Wo sehen Sie die Mannschaft in der Tabelle?
SEKELJ: Wir haben viele Neuzugänge, es wird also etwas dauern, bis sich alle aneinander gewöhnt haben und die Resultate aussagekräftig sind. Ein Platz in den Play-offs muss am Ende aber herausschauen, das heißt wir wollen bei den oberen sechs Mannschaften mitspielen. Unser Ziel ist das Viertelfinale.
Wie schätzen Sie die Liga ein?
SEKELJ: Das Niveau ist sehr hoch, da werden wir uns ranhalten müssen. Wir haben natürlich auch den Weg Jesenices ein wenig mitverfolgt, das hilft bei der Einschätzung der Gegner. Keine Frage – Red Bull Salzburg wird der große Gejagte sein, an diesem Dream-Team führt in der Liga kein Weg vorbei.
Wie sieht es mit der Eishockeybegeisterung in Laibach aus?
SEKELJ: Das ist das Problem: In Laibach konkurrieren Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und eben Eishockey um die Zuschauer. Wir brauchen Siege, um die Leute in die Halle zu bekommen und rechnen am Anfang mit 2000 bis 2500 Zuschauern. Das slowenische Fernsehen hilft uns sehr – die Spiele im Grunddurchgang werden live übertragen.
Die Beziehungen zwischen Kärnten und Slowenien sind ja nicht immer ganz konfliktfrei – kann der Sport da als Brücke dienen?SEKELJ: Ganz sicher – der Sport ist doch viel wichtiger als Politik, die interessiert uns überhaupt nicht. Grenzen bedeuten doch heute in Europa nichts mehr – dafür ist doch unser Sport und die grenzüberschreitende Liga das beste Beispiel.
Noch ein Wort zu den Kärntner Vereinen – Ihr Club spielt ja heute gegen den KAC.
SEKELJ: Mit dem KAC verbindet uns eine schöne Erinnerung: Der Vorgängerverein von Olimpija richtete vor 80 Jahren gegen den KAC das erste Eishockeymatch Sloweniens aus. Wir freuen uns auf einen starken Gegner.
Und der VSV?
SEKELJ: Villach spielt das vielleicht cleverste Eishockey der Liga – die stehen hinten sehr kompakt und haben vorne treffsichere Scorer wie Gauthier und Bousquet.
INTERVIEW: STEFAN JÄGERKleine Zeitung, 21.09.2007, Seite 75
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Die Neue Eiszeit/4
Heute geht es wieder los.
Wir präsentieren alle Teams, alle Kader, alle Neuerungen.[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/20/images/41D922A3E0B5B434E4D7B9F520067337.jpg]
Auf der Suche nach Erfolgen
Der KAC ging nach zwei „Seuchenjahren“ wieder auf Shopping-Tour, holte neun Neue.
Wer 28 Mal Eishockeymeister war, wie der Klagenfurter AC, hat natürlich hohe sportliche Ansprüche. Da ist das Erreichen des Play-off praktisch das Minimum. Das hat der Rekordmeister in den letzten zwei Saisonen verfehlt. Ein Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Zwei solche „Seuchenjahre“ darf es in Klagenfurt nicht mehr geben.
Deshalb fiel das Großreinemachen entsprechend kräftig aus. Zwölf Spieler mussten ihre Koffer packen, neun kamen neu. Ausgesucht von Trainer Manny Viveiros, der im letzten Winter als Nachfolger des gefeuerten Kevin Primeau den Karren auch nicht mehr flott zu machen vermochte. Viveiros betonte, dass er bei der Auswahl der Spieler nicht nur Wert auf die Qualität, sondern auch auf den Charakter gelegt hätte. Deshalb hat er zum Beispiel auch Mike Craig geholt. Der zuletzt auf der Gehaltsliste der Vienna Capitals stehende Stürmer, ist zwar mit 36 Jahren nicht mehr der Jüngste, gilt aber auf dem Eis und in der Kabine als Führungspersönlichkeit
Das erste Saisonziel wurde mit dem fixen Erreichen des Play-off, also einem Platz unter den ersten sechs, nicht sonderlich hoch angesetzt. Danach wolle man aber nach Höherem streben. Die Eishockeybegeisterung in Klagenfurt ist übrigens ungebrochen: 3000 Dauerkarten wurden abgesetzt. HEINZ TRASCHITZGER
Unser Tipp: Platz 2 bis 4
KAC
Gegründet: 1924Erfolge: 28 x Meister (Rekord)
Trainer: Manny Viveiros (CAN/AUT)
Torhüter: 29 Andrew Verner, 23 Hannes Enzenhofer
Verteidiger: 7 Herbert Ratz, 8 Christoph Quantschnig, 13 Johannes Kirisits, 14 Johannes Reichel, 25 Kirk Furey (CAN), 27 Jeremy Rebek, 47 Jeff Torey (CAN)
Stürmer: 9 Chad Hinz (CAN), 10 Warren Norris (CAN), 12 Ben Thomson (CAN), 15 Paul Schellander, 16 Phillipe Horsky, 17 Gregor Hager, 19 Christian Ban, 20 Mike Craig (CAN), 45 David Schuller, 46 Christoph Ibounig, 54 Andrew Schneider (CAN), 57 Franz Wilfan, 61 Chris Harand[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/20/images/B87C9105976FA1E82CBA6C6040443D94.jpg]
Ändere niemals ein Siegerteam
Villach ließ vor dem heutigen Meisterschaftsstart in Salzburg aufhorchen – einerseits durch die praktisch unveränderte Mannschaft, andererseits durch die VSV-Spitze. Nicht nur aus finanziellen Gründen (Hauptsponsor „Pasut“ stieg aus) wehrten sich die Villacher gegen Transfer-Einkaufstouren: „Wir wollten bewusst unseren Finger erheben“, begründet Giuseppe Mion. Weil nach Ansicht des VSV-Managers „unser Eishockey in die falsche Richtung marschiert und Talenten durch zu viele Legionäre die Entwicklung verwehrt wird“.
Gerade ein „Austro“ unterstützt diesen Weg: Mike Stewart, eingebürgerter Kanadier und seit dem Abgang von Herbert Hohenberger (Innsbruck) neuer VSV-Kapitän, plädiert für verschärfte Legionärs-Richtlinien und verstärkten Einsatz von einheimischen Talenten. Kein Wunder – vor drei Jahren, als gleich vier hoch bezahlte NHL-Spieler das VSV-Trikot trugen (Moreau, Weinrich, Krog, Divis) schafften die Blauweißen nicht den Einzug ins Endspiel. In den restlichen neun Jahren klappte es ohne große Namen: neun Finalteilnahmen, drei Meistertitel. Vom Finale redet heuer niemand in Villach: „Es wird eine schwierige Meisterschaft für uns“, prophezeit Trainer Greg Holst. Die Konkurrenz hat mächtig zugelegt, die Blauweißen verpflichteten nur Gert Acker (25) von den Nürnberger Icetigers. Der gebürtige Salzburger kommt neben Thomas Raffl und Günther Lanzinger im dritten Angriff zum Einsatz, Langzeitstürmer Wolfgang Kromp ersetzt Herbert Hohenberger in der Verteidigung.
Das Zwei-Millionen-Eurobudget hat Villach ausfinanziert (3000 Abos sind verkauft), einige Verträge mittlerweile bis 2009 verlängert (u. a. Scoville, Stewart, Elick, Peintner). Zudem winken Dollars aus Übersee. Sollte VSV-Spross Michael Grabner einen Platz in der AHL (Manitoba) oder NHL (Vancouver) erhalten, wird Vancouver bis zu 80.000 Dollar überweisen. Klappt’s mit der NHL, müssen die Canucks die Summe kräftig erhöhen. Steve Tabellini, Vizepräsident der Canucks, war übrigens Villachs Superstar in der Saison 1987/88.
Wenn heute um 19 Uhr (live Premiere Austria) der Tanz am Eis beginnt, ist der VSV vollzählig, bei Salzburg fehlen Trattnig (Sperre) und Pewal (verletzt). HELMUT GRAM
Unser Tipp: Platz 2-4
VILLACHER SVGegründet: 1923
Erfolge: 6 x Meister (zuletzt 2006)
Trainer: Greg Holst (CAN/AUT)
Torhüter: 35 Gert Prohaska, 29 Bernhard Starkbaum
Verteidiger: 2 Darrel Scoville (CAN), 4 Mike Stewart, 18 Martin Oraze, 20
Mickey Elick (CAN), 22 Thomas Pfeffer, 27 Wolfgang Kromp, 36 David SlivnikStürmer: 5 Thomas Raffl, 8 Roland
Kaspitz, 12 Michael Raffl, 13 Benjamin Petrik, 14 Devin Edgerton (CAN), 17 Marc Brown (CAN), 21 Nikolas Petrik, 23 Gert Acker (GER/AUT), 24 Günther
Lanzinger, 25 Daniel Gauthier (CAN), 34 Markus Peintner, 50 Nico Toff, 54 Dany Bousquet (CAN)Vor dem Start noch zwei neue 99ers
Zuletzt zwei Mal in Folge zierten die Grazer das Tabellenende, das war für einen Erfolgsmenschen wie 99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg hart. Zu hart. Deshalb hat er das Budget noch einmal um 700.000 Euro auf rund drei Millionen erhöht, dazu viel eingekauft. Ob auch gut eingekauft wurde, wird sich noch weisen.
Jedenfalls wurde gestern als Überraschung vor dem Start die Verpflichtung von noch zwei weiteren Legionären bekannt gegeben – Mike Stuart (CAN, 27, zuletzt Peoria/AHL) und Jon Coleman (USA, 32, zuletzt Bozen). Die beiden sollen die verletzten Jiri Hala und Jamie Mattie ersetzen, die jeweils für die gesamte Saison ausfallen werden. Damit halten die 99ers bei elf Legionären und haben damit ligaweit die Spitzenposition in dieser Wertung von den Vienna Capitals übernommen.
Elf Importe steigern natürlich auch die Erwartungshaltung, obwohl man bei den Grazern keine Saisonziele nennen will. Nur besser als zuletzt sollte es eigentlich schon laufen, sonst muss man sich die Sinnfrage stellen. In der Abwehr wird man stabiler sein, zwei torgefährliche Linien gibt es auch – das Play-off sollte zumindest fix sein. ALEXANDER NIGGAS
Unser Tipp: Platz 4-8
GRAZ 99ers
Gegründet: 1999Erfolge: Nationalliga-Meister 2000
Trainer: Larry Sacharuk (CAN)
Torhüter: 31 Claus Dalpiaz, 27 Bernhard Bock, 30 Florian Goriupp
Verteidiger: 55 Jon Coleman (USA), 4 Mike Stuart (CAN), 70 Tommy Jakobsen, 32 Doug Nolan (USA), 6 Nick Martens (USA), 88 Mark Brunnegger, 84 Stefan Pittl, 14 Alexander Neubauer
Stürmer: 7 Kevin Kraxner, 10 Patrick Mössmer, 15 Daniel Schildorfer, 17 Tony Iob (CAN/ITA), 22 Robert Guillet (CAN), 25 Steve Washburn (CAN), 33 Ivo Jan (SLO), 37 Stefan Herzog, 49 Greg Day (CAN), 71 Harry Lange, 19 Andreas Kleinheinz (GER/AUT), 61 T.J. Caig (CAN), 87 Florian Dinhopel
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Kleine Zeitung, 20.09.2007, Seite 68-69
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france: hvala lepa!
See you there.
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Die neuen Dressen von HDD ZM Olimpija Ljubljana wurden heute präsentiert:
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[Blockierte Grafik: http://www.siol.net/Doc/Img/10111010709191430170-6-0-3-1.jpg] [Blockierte Grafik: http://www.revija-sport.si/pic/news/main/2258.01.jpg]
mehr Bilder: Hier
Zu meiner Verwunderung befindet sich das Logo der "Green Dragons - Ultras Olimpija Ljubljana" auf den Ärmeln!
Ein Idee für die Dressen der österreichischen EBEL-Vereine?Logo:
[Blockierte Grafik: http://www.nkolimpija.com/images/history/znak-gd.gif]Dress: hier ... vorletzte Reihe: Bild 1 & 2
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Von der Green Dragons - Ultras Olimpija Ljubljana - Hompage:
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... kann vielleicht jemand Slowenisch und eventuell hier posten was dort steht?
ZACETEK EBEL LIGE!!!!
HDD ZM OLIMPIJA - EC KAC ... und so weiter.
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Zitat
Original von iceman
ich frag mich immer wieder wo die billigen nachwuchsslowaken im kader der caps versteckt sind ...
Den Herrschaften Schmid, Kornhoff und co. kann man weder Vertrauen noch Glauben schenken.Dieses Thema ist das beste Beispiel.
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passend zum Thema:
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... war heute in der Kleinen Zeitung... siehe hier.
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ops...hab's offensichtlich statt in der Rubrik "Print Medien" in der Rubrik "TV/Radio" eröffnet. Sorry & Danke fürs verschieben!
Werde übrgens in diesem Thread nur Artikel der Kleinen Zeitung posten, die NICHT mit einzelnen Spielen zusammenhängen.
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Die Neue Eiszeit/3
Am Donnerstag geht es los.
Wir präsentieren alle Teams, alle Kader, alle Neuerungen.[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/19/images/4736DBA1802DF66FA8DACCDF94B752BB.jpg]
Bullen-Jagd ist angesagt
Wer wird Eishockeymeister? Da denken Experten nicht lange nach und prophezeien: „Salzburg“.
Die Eishockeysaison wird vor allem eine große Verfolgungsjagd, denn die Branche rätselt in erster Linie, wer den Roten Bullen, die morgen gegen den VSV die Liga eröffnen, am ehesten die Stirn bieten kann. Dass die Salzburger ihren heuer erstmals errungenen Titel verteidigen, gilt als gesichert. Sowohl bei den Mozartstädtern als auch bei der Konkurrenz. Doch spielen und gewinnen werden die Bullen schon müssen, um das Ziel zu erreichen. Wie gehabt, hat der Klub wieder viel Geld in Mannschaft und Trainer gesteckt.
Auffallend: Schweden spielen in der Post-Ära von Meistermacher Hardy Nilsson keine Rolle mehr. Nur einer, Verteidiger Artursson, ist aus der Meistermannschaft geblieben. Dafür wurden sechs neue Legionäre mit mehr oder weniger Erfahrung in der NHL verpflichtet, darunter die Verteidiger Brad Fast, Doug Lynch und Richard Jackman, der mit Anaheim Stanley Cup-Sieger war, sowie der Angreifer Josh Green von den Vancouver Canucks. Die Riege der österreichischen Klassespieler verstärkt Daniel Welser, der aus Schweden zurückkam. Nicht weniger hochkarätig ist die Trainercrew, der der Kanadier Pierre Page (zuletzt Eisbären Berlin) vorsteht und dem u.a. der frühere finnische Topstar Reijo Ruotsalainen assistiert. HEINZ TRASCHITZGER
Unser Tipp: Platz 1
RB SALZBURG
Gegründet: 1995 als EC Salzburg
Erfolge: Nationalliga-Meister 2003/04, Meister 2006/07
Trainer: Pierre Page (CAN)Torhüter: 50 Reinhard Divis,
33 Thomas InnerwinklerVerteidiger: 7 Doug Lynch (CAN), 55 Richard Jackman (CAN), 44 Brad Fast (CAN), 29 Greger Artursson (SWE),
47 Martin Ulrich, 17 Victor Lindgren,
10 Jakob Lainer, 56 Tino TeppertStürmer: 8 Grabher-Meier, 14 Josh Green (CAN), 38 Frank Banham (CAN), 51 Matthias Trattnig, 74 Dieter Kalt,
20 Daniel Welser, 9 Thomas Koch,
16 Patrick Harand, 36 Marco Pewal,
85 Philipp Pinter, 5 Matthias Schwab,
86 Martin Mairitsch[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/19/images/3FFD540FFA395505E6067511B9051ED1.jpg]
Beißen die Haie auch ohne Superhirn?
Die Tiroler haben nach der enttäuschenden letzten Saison ohne Play-off-Teilnahme ihre Mannschaft (wieder einmal) umgebaut. Superhirn Todd Elik ist nicht mehr an Bord, dafür wurden mit Jean-Philippe Pare und Craig Darby zwei agile Center geholt. Für Tore sollen vor allem Dagenais und der aus Jesenice geholte Razingar sorgen.
Komplett neu formiert wurde auch die Defensivabteilung, wobei der ebenfalls aus Jesenice geholte Kanadier Seamus Kotyk im Tor Urgestein Claus Dalpiaz ablöste. Kotyk ist sicher ein Spitzengoalie, der aber als verletzungsanfällig gilt und bisher nur selten eine volle Saison absolvieren konnte. Bleibt er fit, hat Innsbruck kein Problem – wenn nicht, wird es eng. Für die Abwehr kam VSV-Legende Herbert Hohenberger, der trotz seiner 38 Jahre noch immer ein Bollwerk ist, dazu der Kanadier Larocque und Armin Helfer – eine Stütze in Italiens Nationalteam.
In der Vorbereitung konnte man mit Siegen gegen DEL-Klubs wie Ingolstadt oder Krefeld überraschen. Doch gelten die „Haie“ als Blitzstarter – zu Beginn heiß, im Lauf der Saison immer schwächer. Vieles scheint möglich, aber es gibt doch etliche Unsicherheitsfaktoren. ALEXANDER NIGGAS
Unser Tipp: Platz 3-7
HC INNSBRUCK
Gegründet: 1994
Erfolge: Halbfinale 2003 & 2005
Trainer: Pat Cortina (CAN)Torhüter: 1 Seamus Kotyk (CAN), 37 Matthias Haller, 36 Manuel Schönhill
Verteidiger: 4 Gerhard Unterluggauer, 28 Patrick Gruber, 29 Sven Klimbacher, 46 Florian Schwitzer, 30 Herbert Hohenberger, 71 Mario Larocque (CAN), 6 Armin Helfer (ITA), 24 Florian Pedevilla, 21 Andreas Sarg, 7 Patrick Gruber
Stürmer: 16 Heimo Lindner, 17 Pierre Dagenais (CAN), 39 Thomas Müller, 61 Florian Schönberger, 67 Thomas Auer, 17 Craig Darby (USA), 47 Harald Ofner, 32 Jean-Philippe Pare (CAN), 18 Martin Pewal, 9 Tomasz Razingar (SLO), 27 Andreas Hanschitz, 10 Manuel Praty
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Die Wiener als Söldnertruppe
Der Klub, der die neue Ausländerregelung losgetreten hat, setzt auch auf die meisten „Fremdarbeiter“. Gleich zehn Legionäre haben die Vienna Capitals heuer in ihren Reihen. Am meisten Aufsehen erregte dabei der Transfer der kompletten Jesenice-Einserlinie mit Aaron Fox und den Rodman-Brüdern (letzte Saison zusammen 127 Tore) nach Wien. Das lässt die Caps-Fans schwärmen und von ganz großen Erfolgen träumen.
Viele vergessen in der Euphorie aber, dass die Wiener mit Mike Craig, Bob Wren und Oliver Setzinger eine mindestens so starke, wenn nicht noch bessere Linie verloren haben. Außerdem müssen die vielen Neuen auch erst mannschaftliche Stärke demonstrieren. Dazu hat man mit Tropper oder Tsurenkov auch Cracks, die schon lange nichts mehr bewiesen haben.
Andererseits kamen mit Pascal Rheaume (318 NHL-Spiele), Kelly Fairchild (23 NHL- und 216 DEL-Partien) oder Jean-Francois Labbe (15 NHL- und 147 DEL-Spiele) starke, erfahrene Neue. Insgesamt sind die Caps offensiv schwerer auszurechnen, während die neuen Verteidiger-Legionäre als eher durchschnittlich bewertet werden. Vorne dabei sein sollte Wien von der Papierform her. ALEXANDER NIGGAS
Unser Tipp: Platz 2-4
VIENNA CAPITALS
Gegründet: 2000
Erfolge: Meister 2004/05
Trainer: Kevin Gaudet (CAN)
Torhüter: 35 Jean-Francois Labbe (CAN), 23 Florian Weisskircher
Verteidiger: 28 Dan Bjornlie (USA),
20 Peter Casparsson (SWE), 4 Philippe
Lakos, 19 Richard Seeley (CAN),
24 Darcy Werenka (CAN), 41 Mario
Altmann, 2 Leoplod Wieselthaler,
89 Robert LembacherStürmer: 21 Kelly Fairchild (USA), 76 Aaron Fox (USA), 86 Christian Dolezal, 11 Alexander Höller, 81 Andreas Judex,
15 Manuel Latusa, 32 Pascal Rheaume (CAN), 12 David Rodman (SLO), 22 Marcel Rodman (SLO), 29 Sean Selmser,
44 Marc Tropper, 9 Yuri Tsurenmkov[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/19/images/645E6E657BC5BEE3FE1E53C287E9AEFE.jpg]
Ex-Teamchef Boni will es mit den Linzern der Liga beweisen
Der prominenteste Neuzugang der Linzer steht nicht am Eis: Ex-Nationalteamcoach Jim Boni schwingt seit dieser Saison in der Stahlstadt das Zepter. Mit einem kolportierten Budget von drei Millionen Euro wollen die Linzer die Mission „Platz im Play-off“ erfüllen. „Wir sind ein Team von harten Arbeitern und schnellen Eisläufern“, charakterisiert Boni seine Mannschaft. Mit Brad Purdie (Iserlohn), Brad Tiley (Iserlohn) und Pat Leahy (Milwaukee/Nashville) wurden drei erfahrene Legionäre nach Linz gelotst. Leahy und Purdie sollen gemeinsam mit Rob Shearer die Top-Angriffslinie der Linzer bilden. Gleichzeitig steht bei den Linzern alles im Zeichen eines Generationenwechsels: Stürmer Philipp Lukas übernahm vom amtsmüden Christian Perthaler den Kapitänsposten, Talent Markus Schlacher wurde aus Schweden zurückgeholt. Als Schwachstelle der Linzer könnten sich die Torhüter erweisen: Weder Patrick Machreich noch Jürgen Penker wird zugetraut, Spiele zu entscheiden. Vielleicht bald ein Fall für Mentalcoach Chris Hamilton, den Boni natürlich auch in Linz engagiert hat? STEFAN JÄGER
Unser Tipp: Platz 5-7
BLACK WINGS LINZ
Gegründet: 2005 nach
Konkurs des VorgängervereinsErfolge: Vorgängerverein war Meister 2002/03
Trainer: Jim Boni (CAN)Torhüter: 33 Patrick Machreich,
29 Jürgen PenkerVerteidiger: 17 Francois Groleau (CAN), 91 Viktors Ignatjevs (LAT),
28 Brad Tiley (CAN), 7 Jean-Francois David (CAN), 27 Gerd Gruber,
69 Manfred Unterweger, 8 Michael Mayr, 4 Youssef RienerStürmer: 10 Kent Salfi, 19 Rob Shearer (CAN), 20 Brad Purdie (CAN), 21 Philipp Lukas, 23 Marco Charpentier (CAN), 25 Mark Szücs, 30 Christian Perthaler, 63 Markus Schlacher,
49 Martin Hohenberger, 54 Raimund
Divis, 71 Pat Leahy (USA), 74 Daniel Oberkofler, 79 Gregor Baumgartner,
87 Winfried Rac[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/19/images/0C3284025C819EEE14BC6A28167B98B9.jpg]
Morgen: VSV, KAC und Graz
Kleine Zeitung, 19.09.2007, Seite 60-61
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"Jedes Derby wird wie ein Finale sein"
Egbert Frimmel (KAC) und Gilbert Isep (VSV) über die neue Liga, Salzburgs Hochrüstung, das Punktesystem und spannende Duelle.Auch wenn es die sommerlichen Temperaturen nicht vermuten lassen - die neue Eishockey-Saison steht vor der Tür. Welche Erwartungen hegen Sie?
EGBERT FRIMMEL: Ich glaube es wird eine interessante und abwechslungsreiche Spielzeit, man wird sehen, wie die neue Zehnerliga beim Publikum ankommt. Alba Volan und Olimpija Laibach sind meiner Meinung nach Bereicherungen.
GILBERT ISEP: Das kann ich nur unterschreiben. Denken wir an die Zeit zurück, als nur noch vier Vereine in der obersten Spielklasse waren. Heute sind es zehn - außerdem ist ein internationales Kräftemessen immer gut. Durch die Internationalisierung der Liga, erweitert sich zudem auch der Markt für Sponsoren.Wo liegen Ihre sportlichen Erwartungen?
FRIMMEL: Unser Minimalziel ist das Play-Off. Wir sind uns bewusst, dass wir drei unglaublich schwere und sportlich erfolglose Jahre hinter uns haben, deshalb möchte ich Realist bleiben. Im Play-Off kann dann bekanntermaßen jeder jeden schlagen.
ISEP: Der VSV war in den vergangenen Jahren einer der erfolgreichsten Eishockeyklubs in Österreich. Naturgemäß ist damit ein Platz im Play-Off die Vorgabe. Unsere große Stärke ist, dass wir in den entscheidenden Spielen noch einmal einen Gang zulegen können. Wir wollen den Erfolg der vergangenen Saisonen fortsetzen.Herr Frimmel, für sie ist es die erste volle Saison als Präsident des KAC . . .
FRIMMEL: . . . auf die ich mich schon sehr freue. Ich habe bereits Veränderungen im Management und in der Infrastruktur - Stichwort Videowürfel - mitgestaltet. Dazu kommen natürlich die großen Umbauten in der Mannschaft und mit Gerald Ressmann ein Vollprofi als Nachwuchsleiter. Ich glaube wir sind gut aufgestellt.Herr Isep, beim VSV hat sich Kapitän Herbert Hohenberger Richtung Innsbruck verabschiedet.
ISEP: Das stimmt. Wir wollten Herbert zum Ende seiner Karriere keine Steine in den Weg legen. Was er für den VSV getan hat, ist von unschätzbarem Wert. Deshalb verstehen wir auch, wenn er noch einmal eine neue Herausforderung sucht und hoffen, dass er sie in Innsbruck findet. Mit Mike Stewart haben wir einen Kapitän und Menschen, der auf und abseits dem Eis Hohenbergers Lücke nahtlos auffüllen kann und wird.Salzburg hat sowohl bei den Spielern als auch bei den Trainern unglaublich aufgerüstet. Wie ist der Einfluss auf die Liga?
ISEP: Generell denke ich, dass man niemandem vorwerfen kann, einen potenten Sponsor zu haben. Gefährlich wird es dann, wenn die Überlegenheit so groß ist, dass die Spiele für das Publikum uninteressant sind. Die Zuschauer wollen einen spannende Liga. Interessant wird die Zukunft: Wird Salzburg in die DEL gehen? Wenn ja, dann hoffe ich, dass Red Bull trotzdem mit einer Mannschaft in Österreich vertreten sein wird.
FRIMMEL: Es ist imposant, was in Salzburg aufgezogen wird. Ich habe gehört, dass in den Nachwuchsbereich gleich viel investiert wird, wie in die Kampfmannschaft. Die Herausforderungen für die anderen Vereine besteht darin, ihren Nachwuchstalenten gleich gute Bedingungen zu bieten, sonst ist die Gefahr groß, dass sie nach Salzburg abwandern.
ISEP: Genau das gilt es zu verhindern. Es kann nicht sein, dass ein Verein sämtliche Nachwuchskräfte abschöpft. Da müssen wir aufpassen.Weil wir schon beim Geld sind - wie geht es Ihren Budgets?
ISEP: Wir haben noch keinen Hauptsponsor, das ist ja bekannt. Hätten unsere bestehenden Sponsoren nicht ihre Beträge aufgestockt, wäre es sehr sehr kritisch geworden. Wir können uns nur bei unseren treuen Fans bedanken, der Aboverkauf läuft noch besser als m Vorjahr. Auch die Spieler haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es klappt.
FRIMMEL: Unser Budget ist gesichert und wir haben ein Fünf-Jahres-Konzept, dass eine stufenweise Reduktion vorsieht.Wie würde es beim KAC ohne die Unterstützung der Milliardärin Heidi Horten gehen?
FRIMMEL: Um einiges schwere, soviel kann ich sagen. Details werde ich aber keine nennen. Wir sind froh, dass wir sie als Unterstützerin haben.
ISEP: (lacht) Wir wären auch froh, wenn wir Horten hätten.Die Punkteregelung, nach der Vereine ihre Teams zusammenstellen müssen, sorgt nach wie vor für kritische Stimmen. Vor allem deshalb weil noch nie so viele Legionäre in der Liga spielten.
FRIMMEL: Aber sie ist ein Kompromiss, auf den wir uns geeinigt haben. Es gibt da Meinungen in der Liga. Auf der einen Seite stehen wir, der VSV und beispielsweise Innsbruck. Unsere Forderung: Weniger Legionäre, wobei ich mich auf die Zahl nicht festlegen will.Aber die Punkteregelung bewirkt das Gegenteil! Die Vereine können mit zwölf Ausländern spielen, wenn sie dazu Lust haben.
ISEP: Aber es ist ein Anfang um Ausgeglichenheit herzustellen. Jeder Verein bekommt 65 Punkte. Ein Ausländer kostet automatisch vier Punkte, ein einheimischer U23-Spieler null Punkte. So gesehen macht die Regelung schon Sinn. Langfristig müssen wir aber ein "Salary Cap", also eine ligaübergreifende Beschränkung der Spielergehälter, andenken.Bereits am 5. Oktober steigt das erste Kärntner Derby. Im vergangenen Jahr war der KAC ja eher ein Trainingspartner für den VSV.
ISEP: Damit ist heuer sicher Schluss, der KAC hat wieder eine extrem schlagkräftige Mannschaft.
FRIMMEL: Ich glaube auch, dass wir in dieser Saison wieder ein ebenbürtiger Gegner sind.Angst, dass der SK Austria Kärnten dem KAC Fans abtrünnig machen könnte?
FRIMMEL: Absolut keine. Im Gegenteil: Es herrscht eine positive Sport-Stimmung.Verbandspräsident Dieter Kalt würde gerne ein Freiluft-Derby in der Hypo Group Arena sehen.
FRIMMEL: Warum nicht?
ISEP: Interessante Vision, aber Zukunftsmusik.HEINZ TRASCHITZGER, STEFAN JÄGER
Kleine Zeitung, 15.09.2007, link
DIE NEUE EISZEIT / 1
Startschuss für eiskalte Rechenspiele
Auftakt zur Erste Eishockey-Liga und vieles ist anders: Es wurde auf zehn Teams aufgestockt, dazu sind Modus und Legionärsregelung neu.
STEFAN JÄGER,
ALEXANDER NIGGASWenn am Donnerstag Red Bull Salzburg und der VSV die neue Saison in der Erste Bank Eishockeyliga (Ebel) eröffnen, werden nicht nur die Kufen, sondern auch die Taschenrechner glühen. Dafür sorgt das von der Liga beschlossene Punktesystem, das die alte Legionärsbeschränkung ablöst. Dieses sieht vor, dass alle Teams jeweils ein Budget von 65 Punkten erhalten, das sie für ihren Kader ausgeben dürfen. Spieler werden mit ein bis vier Punkten bewertet, halbe Punkte sind möglich. Der „Wert“ aller Spieler am Spielbericht darf in Summe die vorgegebenen Anzahl von 65 Zählern nicht überschreiten.
Gegenseitige Bewertung
Bei der Frage, wer alle Ligaspieler einschätzen soll, sind die Klubs auf eine simple Lösung verfallen: Alle Teams benoten nämlich alle Kader – inklusive dem eigenen. Um Manipulationen zu vermeiden, wurde die jeweils höchste und niedrigste Bewertung eines jeden Spielers gestrichen. Aus den anderen Bewertungen wird der Durchschnitt errechnet. „Die gegenseitigen Einschätzungen lagen ganz dicht beieinander. Ein Zeichen für eine realistische Bewertung“, attestiert Liga-Manager Christian Feichtinger. Und ÖEHV-Vizepräsident Peter Schramm ergänzt: „Die Differenz zwischen Eigen- und Fremdbewertung betrug niemals mehr als einen halben Punkt.“ Kein Wunder: Denn die Einschätzung der Spieler wurde bereits im Februar durchgeführt – lange, bevor die Kader für die aktuelle Saison bekannt waren. Die Neuzugänge Laibach und Alba Volan wurden nach der „Papierform“ (Legionäre, Teamspieler) bewertet.
Viele Legionäre
Vorgesehen sind auch zwei Fixwerte: Transferkartenspieler (also Legionäre) „kosten“ vier Punkte, U20-Spieler einen. Eine Regelung die Anreiz sein soll, Nachwuchstalente früh in die Kampfmannschaft einzubauen. Zusätzlich müssen pro Team fünf heimische U24-Spieler auf dem Spielbericht stehen.
Mit dem Punktesystem wurde allerdings auch die Transferkarten-Beschränkung aufgegeben. Durften in der Vergangenheit maximal sechs Legionäre pro Team ihre Runden am Eis ziehen, gibt es jetzt keine Beschränkung mehr. Deshalb sind in der kommenden Saison so viele Fremdarbeiter wie noch nie am österreichischen Eis zu sehen: Vor allem die Vienna Capitals nutzten die Liberalisierung aus und setzen auf gleich zehn Legionäre.
„Die Regelung ist noch immer besser als eine völlige Freigabe“, glaubt Feichtinger, der das neue Wettrüsten der Klubs als „Angelegenheit der Vereine sieht“. Ob sich das neue System bewährt hat, wollen die Klubs erstmals im Dezember diskutieren: „Kleine Korrekturen wird es sicher geben“, prophezeit Schramm.
Morgen: Alles über die Liga-Neuzugänge Olympia Laibach und Alba Volan, dazu Vorjahrsneuling Jesenice
Mehr Play-off, mehr Spannung
Verkürzter Grunddurchgang, dafür sind acht Teams in den Play-offs.
WIEN. Neu ist heuer auch der Modus. Der Grunddurchgang umfasst nur noch zwei Hin- und Rückrunden (36 Spiele). Anschließend wird die Meisterschaft zweigeteilt – die sechs besten Teams des Grunddurchgangs ermitteln in einer Hin- und Rückrunde die Platzierungen für das Play-off, wobei Bonuspunkte mitgenommen werden. Der Erste des Grunddurchgangs erhält vier, der Vierte noch einen Zähler.
Die restlichen vier Teams ermitteln ebenfalls mit Hin- und Rückrunde die letzten zwei Play-off-Plätze. Auch hier gibt es Bonuspunkte – zwei für den Siebenten, einen für den Achten. Im Play-off wird das Viertelfinale best-of-five und ab dem Halbfinale best-of-seven gespielt. Pro Sieg gibt es wie bisher zwei Punkte, pro Remis einen, wobei dann in Overtime (fünf Minuten) bzw. Penalty-Schießen ein Extra-Punkt vergeben wird.
Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger erklärt die Gründe für die Änderungen: „Mit zehn Klubs waren vier Hin- und Rückrunden nicht mehr möglich, außerdem wollten wir mehr spannende Play-off-Partien. Vorbild war die DEL, die einen ähnlichen Modus hat. Wir mussten auch die frühe B-WM berücksichtigen – die Liga muss schon Ende März beendet sein.“
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Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger GEPAKleine Zeitung, 17.09.2007, Seite 34-35
DIE NEUE EISZEIT / 2
Internationale „Würze“ für Österreichs Liga
Die Liga-Neulinge Olimpija Laibach und Alba Volan Szekesfehervar, Ungarns Serienmeister der letzten Jahre, auf dem Prüfstand. Dazu servieren wir noch den völlig umgebauten Vorjahresneuzugang HK Jesenice.
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Jesenices Sturm bläst nun in Innsbruck und bei den Capitals
Alte Halle, neues Team: Jesenice musste total umbauen. Im nächsten Jahr kommt dann auch ein neues Stadion.
Alt ist in Jesenice nur das Podmezakla-Oval. Noch in der Tito-Ära ist die Halle als erstes Eisstadion ganz Jugoslawiens eröffnet worden. Heuer wurde ein bisschen in die Infrastruktur investiert, nach dieser Saison wird ein Neubau ventiliert.
Ein völlig neues Aussehen hat dagegen der HK Jesenice schon jetzt. Die Slowenen, die im Vorjahr durch erfrischenden Offensivdrang glänzten, verloren ihre besten Cracks an die direkte Konkurrenz (Wien, Innsbruck). Gleich zwölf Spieler sagten zum Vorjahrs-Fünften „srecno“, auch Trainer Matjaz Kopitar (ging mit seinem hochtalentierten Sohn Anze zu den Los Angeles Kings) ist weg. Ihm folgte der Deutschkanadier Kim Collins (45), der zuletzt in Biel coachte. Nur vier Ausländer (Paul Healey, Derek Bekar, Chris Bright/alle Kanada und der Schwede Matthiasson) erhielten Verträge im 1,8-Millione-Euro-Budget. Zum Legionärsquartett könnte noch Joel Stepp stoßen, der 24-jährige US-Boy absolviert ein Probetraining.
Wenn heuer Jesenices Sturmdrang (die abgewanderten Rodman-Brüder, Fox, Pare und Ranzingar sorgten mit 135 Toren für 70 Prozent aller HKJ-Treffer) auch gebremst sein dürfte – im Tor haben sich die Krainer verstärkt: Robert Kristan, zuletzt in Schweden (Brynäs), kam zurück. Nahezu unverändert blieb die Abwehr – wie der Haupt- und Namenssponsor: Acroni! Der Stahlriese engagiert sich schon seit Jahrzehnten für den einstigen Rekordmeister Jugoslawiens. Auch der Fanklub bekommt etwas ab, dafür mußte der Name passen: „Red Steelers“. HELMUT GRAM
Unser Tipp: Platz 6-8
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Andere Länder, andere Sitten – am Eingang des Jesenice-Stadions GRAMHK JESENICE
Gegründet: 1948
Erfolge: 5 x slowenischer Meister, 23 x jugoslawischer Meister
Trainer: Kim Collins (CAN)
Torhüter: 33 Robert Kristan, 30 Gaber Glavic, 1 Andrej HocevarVerteidiger: 7 Mitja Sotlar, 10 Dejan Varl, 23 Damjan Dervaric, 27 Miha Rebolj, 28 Ales Kranjc, 37 Mitja Robar, 77 Uros Vidmar, 86 Sabahudin Kovacevic
Stürmer: 25 Chris Bright (CAN), 13 Luka Zagar, 14 Boris Pretnar, 16 Paul Healy (CAN), 17 Jurij Golicic, 18 Marjan Manfreda, 19 Ales Remar, 24 Anze Terlikar, 29 Markus Matthiasson (SWE), 46 Gregor Poloncic, 84 Andrej Hebar, 58 Derek Bekar (CAN)[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/18/images/1E16688834A4B2A575709C4B59DBB7D5.jpg]
Laibach hat viel investiert
Olimpija Laibach ist dem Weg von Jesenice gefolgt.
Allein daheim – das ist nichts für Olimpija Laibach. Ohne Lokalrivalen HCK Jesenice fehlt der slowenischen Eishockeymeisterschaft das Salz in der Suppe. Deshalb bemühten sich auch die Laibacher um einen Platz in der Erste Liga. Und da wird sich Olimpija anstrengen müssen.
Nicht nur, weil der Klub in der Vorbereitung keine Bäume ausgerissen hat. Dazu kommt, dass in der slowenischen Hauptstadt die Konkurrenz von anderen Sportarten groß ist. „Die Basketballer spielen in der Euroliga, die Fußballer ziehen die Fans an und auch Handball ist bei uns äußerst populär“, erzählte Tomaz Langeholz. Dem sportlichen Leiter von Olimpija ist eines klar: „Nur wenn wir erfolgreich sind, werden die Fans in die Halle kommen.“ Obwohl erst 200 Dauerkarten verkauft wurden, hat der Klub kräftig investiert, hält sich mit einem Budget von 1,6 Millionen Euro sieben Legionäre. Darunter Ralph Intranuovo (im Vorjahr beim KAC) und Ex-Capitals-Crack Kevin Mitchell. Mit Tomaz Vnuk (Jesenice) und Nik Zupancic sind zwei Urgesteine des Klubs nach Laibach zurückgekehrt. MARIO KLEINBERGER
Unser Tipp: Platz 8–10
OLIMPIJA LAIBACH
Gegründet: 1929
Erfolge: 11 x slowenischer Meister, 8 x jugoslawischer Meister
Trainer: Ildar Rahmatulin (RUS)
Torhüter: 30 Alex Westlund (USA), 28 Klemen Mohoric
Verteidiger: 2 Kevin Mitchell (USA), 3 Robert Ciglenecki, 4 Igor Cvetek, 5 Domen Vedlin, 6 Bostjan Groznik, 22 Greg Kuznik, 27 Jeremiah McCarthy (USA), 37 Ziga Pavlin, 44 Andrej Tavzelj, 71 Jan Loboda
Stürmer: 8 Matej Hocevar, 9 Ralph
Intranuovo (CAN), 10 Brendan Yarema (CAN), 11 Gregor Slak, 12 Ryan Jardine (CAN), 14 Dejan Kontrec, 15 Egon Muric, 16 Ales Music, 17 Nik Zupancic, 18 Kenny Corupe (CAN), 19 Matej Badiura, 21 Jaka Avgustincic, 23 Matic Modic, 24 Tomasz Vnuk, 81 Jure Kralj[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/18/images/BE45AC6296C1217BAF4901970D9C9451.jpg]
Szekesfehervar macht auch mit
Alba Volan setzt auf große Teile des Nationalteams.
Eine ungarische Mannschaft in der Erste Liga – das sorgte wohl bei vielen für Kopfschütteln. Allerdings wollte die Liga damit nicht nur ein zehntes Team bekommen, sondern nach dem erfolgreichen „Testballon“ Jesenice einen weiteren Markt in einem neuen Land erschließen.
In Ungarn war die Truppe aus Szekesfehervar zuletzt Serienmeister (2003–07) und suchte deshalb schon länger neue Herausforderungen. Bereits vor zwei Jahren hat Alba Volan in Österreich angeklopft, damals allerdings erfolglos. Jetzt hat es mit der Aufnahme geklappt und die Ungarn beschritten einen ähnlichen Weg wie Jesenice ein Jahr zuvor. Ein großer Teil des Nationalteams der B-Nation Ungarn spielt mittlerweile bei Alba, verstärkt durch derzeit sieben Legionäre. Letztere werden von Experten aber als maximal durchschnittlich beurteilt.
Sportlich wird die „große Unbekannte“ Alba wohl eher Nachzügler sein. Konkurrenzfähig ist am ehesten der Angriff, vielleicht reicht es ja zu Hause (Halle mit 3500 Plätzen) für Überraschungen. ALEXANDER NIGGAS
Unser Tipp: Platz 10
ALBA VOLAN
Gegründet: 1960
Erfolge: 8 x ungarischer Meister
Trainer: Jan Jasko (SVK)
Torhüter: 15 Krisztian Budai, 1 Zoltan Hetenyi, 33 Zoltan BeczeVerteidiger: 4 Andras Horvath, 32 Viktor Tokaji, 73 Rastislav Ondrejcik (SVK), 25 Balazs Kangyal, 2 Michal Dostal (SVK), 3 Bence Svasznek, 44 Gergely Borostyan, Miklos Barabas
Stürmer: 17 David Gosselin (CAN), 11 Kurt MacSweyn (CAN), Roger Holeczy (HUN/USA), 6 Michal Stastny (SVK), 24 Krisztian Palkovics, 21 Csaba Kovacs, 19 Gabor Ocskay, 12 Andras Benk, 18 Szabolcs Fodor, 49 Tamas Gröschl, 79 Gergely Majoross, Martin Galik (SVK), Istvan Sofran, Peter Nemeth
Morgen: Red Bull Salzburg, Innsbruck, Vienna Capitals, Black Wings Linz
Kleine Zeitung, 18.09.2007, Seite 60-61
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Internationale „Würze“ für Österreichs Liga
Die Liga-Neulinge Olimpija Laibach und Alba Volan Szekesfehervar, Ungarns Serienmeister der letzten Jahre, auf dem Prüfstand. Dazu servieren wir noch den völlig umgebauten Vorjahresneuzugang HK Jesenice.
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Jesenices Sturm bläst nun in Innsbruck und bei den Capitals
Alte Halle, neues Team: Jesenice musste total umbauen. Im nächsten Jahr kommt dann auch ein neues Stadion.
Alt ist in Jesenice nur das Podmezakla-Oval. Noch in der Tito-Ära ist die Halle als erstes Eisstadion ganz Jugoslawiens eröffnet worden. Heuer wurde ein bisschen in die Infrastruktur investiert, nach dieser Saison wird ein Neubau ventiliert.
Ein völlig neues Aussehen hat dagegen der HK Jesenice schon jetzt. Die Slowenen, die im Vorjahr durch erfrischenden Offensivdrang glänzten, verloren ihre besten Cracks an die direkte Konkurrenz (Wien, Innsbruck). Gleich zwölf Spieler sagten zum Vorjahrs-Fünften „srecno“, auch Trainer Matjaz Kopitar (ging mit seinem hochtalentierten Sohn Anze zu den Los Angeles Kings) ist weg. Ihm folgte der Deutschkanadier Kim Collins (45), der zuletzt in Biel coachte. Nur vier Ausländer (Paul Healey, Derek Bekar, Chris Bright/alle Kanada und der Schwede Matthiasson) erhielten Verträge im 1,8-Millione-Euro-Budget. Zum Legionärsquartett könnte noch Joel Stepp stoßen, der 24-jährige US-Boy absolviert ein Probetraining.
Wenn heuer Jesenices Sturmdrang (die abgewanderten Rodman-Brüder, Fox, Pare und Ranzingar sorgten mit 135 Toren für 70 Prozent aller HKJ-Treffer) auch gebremst sein dürfte – im Tor haben sich die Krainer verstärkt: Robert Kristan, zuletzt in Schweden (Brynäs), kam zurück. Nahezu unverändert blieb die Abwehr – wie der Haupt- und Namenssponsor: Acroni! Der Stahlriese engagiert sich schon seit Jahrzehnten für den einstigen Rekordmeister Jugoslawiens. Auch der Fanklub bekommt etwas ab, dafür mußte der Name passen: „Red Steelers“. HELMUT GRAM
Unser Tipp: Platz 6-8
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Andere Länder, andere Sitten – am Eingang des Jesenice-Stadions GRAMHK JESENICE
Gegründet: 1948
Erfolge: 5 x slowenischer Meister, 23 x jugoslawischer Meister
Trainer: Kim Collins (CAN)
Torhüter: 33 Robert Kristan, 30 Gaber Glavic, 1 Andrej HocevarVerteidiger: 7 Mitja Sotlar, 10 Dejan Varl, 23 Damjan Dervaric, 27 Miha Rebolj, 28 Ales Kranjc, 37 Mitja Robar, 77 Uros Vidmar, 86 Sabahudin Kovacevic
Stürmer: 25 Chris Bright (CAN), 13 Luka Zagar, 14 Boris Pretnar, 16 Paul Healy (CAN), 17 Jurij Golicic, 18 Marjan Manfreda, 19 Ales Remar, 24 Anze Terlikar, 29 Markus Matthiasson (SWE), 46 Gregor Poloncic, 84 Andrej Hebar, 58 Derek Bekar (CAN)[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/18/images/1E16688834A4B2A575709C4B59DBB7D5.jpg]
Laibach hat viel investiert
Olimpija Laibach ist dem Weg von Jesenice gefolgt.
Allein daheim – das ist nichts für Olimpija Laibach. Ohne Lokalrivalen HCK Jesenice fehlt der slowenischen Eishockeymeisterschaft das Salz in der Suppe. Deshalb bemühten sich auch die Laibacher um einen Platz in der Erste Liga. Und da wird sich Olimpija anstrengen müssen.
Nicht nur, weil der Klub in der Vorbereitung keine Bäume ausgerissen hat. Dazu kommt, dass in der slowenischen Hauptstadt die Konkurrenz von anderen Sportarten groß ist. „Die Basketballer spielen in der Euroliga, die Fußballer ziehen die Fans an und auch Handball ist bei uns äußerst populär“, erzählte Tomaz Langeholz. Dem sportlichen Leiter von Olimpija ist eines klar: „Nur wenn wir erfolgreich sind, werden die Fans in die Halle kommen.“ Obwohl erst 200 Dauerkarten verkauft wurden, hat der Klub kräftig investiert, hält sich mit einem Budget von 1,6 Millionen Euro sieben Legionäre. Darunter Ralph Intranuovo (im Vorjahr beim KAC) und Ex-Capitals-Crack Kevin Mitchell. Mit Tomaz Vnuk (Jesenice) und Nik Zupancic sind zwei Urgesteine des Klubs nach Laibach zurückgekehrt. MARIO KLEINBERGER
Unser Tipp: Platz 8–10
OLIMPIJA LAIBACH
Gegründet: 1929
Erfolge: 11 x slowenischer Meister, 8 x jugoslawischer Meister
Trainer: Ildar Rahmatulin (RUS)
Torhüter: 30 Alex Westlund (USA), 28 Klemen Mohoric
Verteidiger: 2 Kevin Mitchell (USA), 3 Robert Ciglenecki, 4 Igor Cvetek, 5 Domen Vedlin, 6 Bostjan Groznik, 22 Greg Kuznik, 27 Jeremiah McCarthy (USA), 37 Ziga Pavlin, 44 Andrej Tavzelj, 71 Jan Loboda
Stürmer: 8 Matej Hocevar, 9 Ralph
Intranuovo (CAN), 10 Brendan Yarema (CAN), 11 Gregor Slak, 12 Ryan Jardine (CAN), 14 Dejan Kontrec, 15 Egon Muric, 16 Ales Music, 17 Nik Zupancic, 18 Kenny Corupe (CAN), 19 Matej Badiura, 21 Jaka Avgustincic, 23 Matic Modic, 24 Tomasz Vnuk, 81 Jure Kralj[Blockierte Grafik: http://cmsneu.klz.apa.net/ktn/2007/09/18/images/BE45AC6296C1217BAF4901970D9C9451.jpg]
Szekesfehervar macht auch mit
Alba Volan setzt auf große Teile des Nationalteams.
Eine ungarische Mannschaft in der Erste Liga – das sorgte wohl bei vielen für Kopfschütteln. Allerdings wollte die Liga damit nicht nur ein zehntes Team bekommen, sondern nach dem erfolgreichen „Testballon“ Jesenice einen weiteren Markt in einem neuen Land erschließen.
In Ungarn war die Truppe aus Szekesfehervar zuletzt Serienmeister (2003–07) und suchte deshalb schon länger neue Herausforderungen. Bereits vor zwei Jahren hat Alba Volan in Österreich angeklopft, damals allerdings erfolglos. Jetzt hat es mit der Aufnahme geklappt und die Ungarn beschritten einen ähnlichen Weg wie Jesenice ein Jahr zuvor. Ein großer Teil des Nationalteams der B-Nation Ungarn spielt mittlerweile bei Alba, verstärkt durch derzeit sieben Legionäre. Letztere werden von Experten aber als maximal durchschnittlich beurteilt.
Sportlich wird die „große Unbekannte“ Alba wohl eher Nachzügler sein. Konkurrenzfähig ist am ehesten der Angriff, vielleicht reicht es ja zu Hause (Halle mit 3500 Plätzen) für Überraschungen. ALEXANDER NIGGAS
Unser Tipp: Platz 10
ALBA VOLAN
Gegründet: 1960
Erfolge: 8 x ungarischer Meister
Trainer: Jan Jasko (SVK)
Torhüter: 15 Krisztian Budai, 1 Zoltan Hetenyi, 33 Zoltan BeczeVerteidiger: 4 Andras Horvath, 32 Viktor Tokaji, 73 Rastislav Ondrejcik (SVK), 25 Balazs Kangyal, 2 Michal Dostal (SVK), 3 Bence Svasznek, 44 Gergely Borostyan, Miklos Barabas
Stürmer: 17 David Gosselin (CAN), 11 Kurt MacSweyn (CAN), Roger Holeczy (HUN/USA), 6 Michal Stastny (SVK), 24 Krisztian Palkovics, 21 Csaba Kovacs, 19 Gabor Ocskay, 12 Andras Benk, 18 Szabolcs Fodor, 49 Tamas Gröschl, 79 Gergely Majoross, Martin Galik (SVK), Istvan Sofran, Peter Nemeth
Morgen: Red Bull Salzburg, Innsbruck, Vienna Capitals, Black Wings Linz
Kleine Zeitung, 18.09.2007, Seite 60-61
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Zitat
Original von Thomas D
Ich schätze Ljubljana relativ stark ein. Aus diesem Grund werden sie sich IMO auch 4:2 durchsetzen ...
Sehe das eigentlich ähnlich... OLJ - KAC 5:3. -
Zitat
Original von FUSSI
@ Daywalker50: Der EC VSV hat jetzt ein anders Logo.
[Blockierte Grafik: http://www.eishockey.at/bilder/logos/Villach--logo-2007-web.jpg] -
Saisonauftakt EBEL 2007/08
[Blockierte Grafik: http://www.khl-mladost.hr/linkovi/strani/slovenia/Olimpija.gif] vs. [Blockierte Grafik: http://www.hockeyarenas.net/hockeyarenas/logos_3/at/klag.gif]
Headreferee: Christian Jelinek
Linesmen: Ulrich Erd, Andy HütterLetzte Begegnung (Pre-Season 2007/08):
05.09.2007, OLJ - KAC 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)Freitag, 21.09.2007, 19:15 - Hala Tivoli, Ljubljana (SLO)
-
Der EC KAC hat seit ein paar Minuten eine neue Hompage:
https://www.eishockeyforum.at/www.kac.at
ZitatOriginal von Juanita - KAC-Forum
Die Seite ist noch nicht komplett, es wird noch ein paar Änderungen und ein paar Neuerungen geben.
Erstmal hoffen wir, dass sie euch gefällt, bitte um Anregungen. -
KAC lässt Jesenice keine Chance
Keine Chance ließ der KAC in seinem letzten Test dem Fünften der letzten EBEL Saison. Die Rotjacken schlugen Jesenice zum Abschluss ihrer Testspielserie klar mit 7:3 und gehen mit einem Erfolgserlebnis in Richtung Saisoneröffnung. Jesenice verlor das Spiel schon in der Anfangsphase.
Der EC KAC feierte im Testspiel gegen den HK Acroni Jesenice vor 500 Fans einen 7:3-Erfolg. Den Grundstein zum Erfolg legten die Kärntner mit einem starken ersten Drittel.
Der EC KAC besiegten vor rund 500 Fans in einem Testspiel den HK Acroni Jesenice mit 7:3. Für beide Mannschaften war es das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Meisterschaftsstart.
Die Klagenfurter legten den Grundstein zum Erfolg mit einem starken ersten Drittel. KAC-Coach Manny Viveiros brachte den gesamten Kader zum Einsatz. Je zwei Treffer gingen auf das Konto von Heimkehrer Gregor Hager sowie Jeremy Rebek. Im Tor der Kärntner spielte Andrew Verner. Bei beiden Vereinen fehlte noch etwas die Feinabstimmung.
Jesenice hat etwas an der Stärke aus dem Vorjahr eingebüsst. Die Slowenen verloren bekanntlich ihre erste Linie an die Vienna Capitals.
EC KAC – HK Acroni Jesenice 7:3 (2:0, 1:1, 4:2).
Tore KAC: Rebek (5., 22./pp), Tory (10.), Norris (50./pp), Hinz (51.), Hager (58./pp, 60.).
Tore Jesenice: Golicic (39./sh), Matthiasson (41./pp), Hebar (47.) -
Zitat
Original von Senior-Crack
Ich fand nur welche vom KAC, von Laibach und Jesenice.
...die kommen mit Sicherheit noch. Stay tuned.