Vielleicht kann man ja aber auch endlich verstehen, dass dieses etablierte Gehaltsniveau weder die reale Wirtschaftskraft, noch den realen Werbewert der einheimischen Profisportler in einer Randsportart darstellt, sondern nur auf einer künstlichen Verknappung beruht - und das auch noch dazu in einem Markt stattfindet, der zu wenig Umsatzpotential hat, um solche (für eben diesen Markt) überzogenen Gehälter auch bezahlen zu können.
Alles richtig und du glaubst, dass Angebot -Nachfrage Prinzipien auszuhebeln und Arbeitnehmern vorschreiben zu wollen, wie viel sie verdienen dürfen um in den finanziellen Frame zu passen, der richtige Weg ist? Kein Verein ist genötigt, diese Gehälter zu zahlen, er muss sich aber auch damit abfinden, nicht die gleiche Qualität an Spielern zu signen und weniger konkurrenzfähig als andere Teams zu sein. Dies sind nun mal unter anderem auch die Mechanismen des Sports. Hier herzugehen und auf Zugang zum gleichen Spielermaterial und Konkurrenzfähigkeit zulasten der Spüler zu pochen, halte ich für den falschen Ansatz. Und wenn das wirtschaftliche Umfeld Profibetrieb nicht zulässt, passt das Liga Format nicht,- ist aber bei Gott nicht die Schuld der Spieler (zu deren Verknappung man btw durch sehr überschaubare Nachwuchsarbeit noch selbst beigetragen hat).