Hab ich noch nicht gekannt, klingt interessant. Woher beziehst du das?
Was essen Eishockeyfans so zu Mittag?
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Isst hier im Forum noch wer (regelmäig) "nattō"?
Habs zwei Mal probiert. Bring das Zeug aber nicht runter.

Ich bleib lieber beim Kombucha.
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Zwar ziemlich off topic, weil es um das Frühstück geht.
Seit letztem Sommer esse ich allein oder als "Vorspeise" zum Frühstück ein, zwei Esslöffel (30 - 50 Gramm) "nattō", eine traditionelle japanische Frühstücksspeise.
Und zwar mit dem bacillus similis fermentierte weich gekochte/gedämpfte Sojabohnen, fest umgerührt, damit sich ordentlich der gesundheitlich begehrte Schleim bildet, gewürzt mit scharfem japanischen Senf und ein paar Tropfen heller Sojasauce, sowie bestreut mit etwas klein geschnittenen Stückchen Schnittlauch/Frühlingszwiebeln/Radieschen/Kimchi/Radi usw.
Kann berichten, dass das mir so gut tut (Verdauung, Sättigung mit wenig Nahrungsmitteln), dass ich mich schon einmal darüber geärgert habe, diese Wohltat nicht früher entdeckt zu haben.
Isst hier im Forum noch wer (regelmäig) "nattō"?
Also wie Kässpätzle nur anders
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Hab ich noch nicht gekannt, klingt interessant. Woher beziehst du das?
Ich mache es mir selber.
Und zwar so:
1. Weiche über die Nacht 150 Gramm getrocknete (Bio)Sojabohnen in Wasser ein.
2. Dämpfe die dann rund 300 Gramm schwer gewordenen Sojabohnen im Druckkochtopf in einem Korb rund 3 Stunden lang, damit sie richtig weich werden.
3. Lass sie dann auf unter 40 Grad abkühlen, gebe sie in einen zuvor mit kochend heißem Wasser sterilisierten Blechtopf und vermische sie gründlichst mit bei Amazon.de gekauftem getrocknetem "Nattosubstrat" - wenn Du magst (pn), schick ich Dir gern ein, zwei Packerl per Brief - bzw mit in einem Eiswürfelbehälter/Zipp-Bag tiefgekühlten und aufgetauten früher produzierten oder im Chinaladen gekauften Natto (es genügt dafür ca ein Teelöffel Natto, das angerührt wird mit ein, zwei Esslöffeln vom inzwischen auch kalt gewordenen Wasser aus dem Druckkochtopf); bedecke dann die gut gemischten Bohnen mit zuvor mehrfach durchlöcherter "Frischhaltefolie" (die Bohnen brauchen für die Fermentation Sauerstoff, sollen aber nicht austrocknen, sondern mäßig feucht bleiben) und stelle den Topf für 16 bis 20 Stunden in einen "Joghurt-/Natto-Zubereiter" bei rund 36 bis 40 Grad. Backrohr und andere zum Gären geeignete Küchengeräte, die das können, gehen freilich auch.
Zuletzt wird das Natto dann in ein Weckglas transferiert und in den Kühlschrank gestellt. Nach ein, zwei Tagen ist es essfertig. Und sollte dann innerhalb ein, zwei Wochen gegessen werden. Ich mache mir Natto immer nur für eine Woche. Warum, siehe gleich.
Habs zwei Mal probiert. Bring das Zeug aber nicht runter.

Ich bleib lieber beim Kombucha.
Kombucha auch eine feine, gesunde Sache.
Ist es der "Schleim", vor dem Dich graust? Oder der "Ammoniakgeruch" - im Internet oft als "stinky beans" bezeichnet -, den ich noch nie wahrgenommen habe, wohl weil ich mein Natto nicht zu lange fermentiere (nie länger als 20 Stunden) und immer innerhalb einer Woche verzehre, auch nicht beim gekauften Natto aus dem Chinaladen?
Gesundheitsvorteile bringen insbesondere die große Menge an knochenbildendem "Vitamin K2" und das blutgerinnungshemmende und blutdrucksenkende Enzym "Nattokinase".
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Danke, aber ich denke das ist mir etwas zu viel Aufwand. Werde das aber trotzdem versuchen und das fertige natto bestellen. Gibt sogar einen österreichischen Hersteller.
Natto - fermentierte Sojabohnen 110g (Pfand)Nattō ist ein traditionell japanisches Gericht aus Sojabohnen, die mit dem in der Natur vorkommenden bacillus subtilis fermentiert werden. Berühmt ist es für…www.adamah.at -
Heute bei meiner 60'er Feier eine Gießnockerlsuppe und ein Backhenderl mit Erdäpfel-Vogerl Salat, als Dessert Kaiserschmarrn mit Rumrosinen und Zwetschgen Röster
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