Beiträge von WAT stadlau4EVER

    Heute abend das Play-Off-Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Weißrussland. Das Auswärtsunentschieden bietet zwar eine gute Ausgangslage, Weißrussland hat sich jedoch aus einer ähnlichen Situation heraus schon mal mit einem Auswärtssieg in Slowenien (was nur sehr wenigen Mannschaften gelungen ist) sich für ein Großturnier qualifiziert.

    Die WM 2019 findet in Deutschland/Dänemark statt, bei einer erfolgreichen Qualifikation würde Österreich voraussichtlich in der Vorrunde in München spielen (5 Spiele).

    2020 gibt es Teile der EM auch in Österreich zu sehen (Wien/Graz), da jedoch die Anforderungen bzgl. der Infrastruktur für so ein Turnier immer steigen und man hierzulande Jahrzehnte im Rückstand ist findet die Entscheidung 2020 in Schweden statt.

    Trotzdem sei festzustellen, dass im österreichischen Handballsport gut gearbeitet wird und wir nach vielen Jahren der Erfolglosigkeit gute Chancen in einem sehr Mitgliedsstaaten Verband haben vl sogar in die Top 10 vorzudringen.

    kerusz

    "Fehervar erobert dritten ESBYL-Titel"

    Eine Überschrift vor kurzem auf der HF-Startseite.

    Ich weis nicht wo man den meilenweiten Unterschied in der Nachwuchsarbeit sieht.

    Zumeist spielen Österreich und Ungarn in der selben Nachwuchsdivision bei Weltmeisterschaften.

    MMn sind die Nationalteamspieler aus der "Ersten Liga" das Tempo bei der WM nicht gewohnt, was das Hauptproblem der ung. Nationalmannschaft ist.

    In der slvk. Liga ist das Tempo doch um einiges höher, da wird dann doch eine größere Auswahl an Spielern zur Verfügung stehen, welche Tempoeishockey gewohnt sind.

    Neben Fehervar hast du nun auch Miskolc und Budapest als Plattform.

    donald

    Elf Teams, darunter auch Vienna Capitals II sollen teilnehmen.

    KMH Budapest soll teilweise als Farmteam von Miskolc, Vasas teilweise als Farmteam von MAC auftreten. Das entspricht eher dem Niveau der Vienna Capitals II, welche mMn nächstes Jahr in der Ersten Liga eine bedeutend bessere Rolle spielen sollten.

    Warum sollten die nichtösterreichischen Teams mehr bezahlen? Wäre ja eine Frechheit

    Die zwei Ungarn welche in der Slowakei mitspielen wollen zahlen deutlich mehr als die nationalen Veteine ;)

    So nach dem Motto, wer nicht bereit ist das zu bezahlen soll zuhause bleiben :|

    Hat letztes Jahr einen Cupbewerb zwischen slowakischen und ungarischen Vereinen - den Visegradcup - gegeben. Den hat Nitra in Hin/Rückspiel gegen DVTK im Finale nach Verlängerung erst gewonnen.

    Auch hat Miskolc in den letzten Jahren in internationalen Vergleichen nicht ein Kanonenfutter abgegeben.

    Nach unten orientieren, das scheint klar, in der slvk. Extraliga hast du nach unten hin aber auch deutlichen Leistungsabfall, da sind schon die einen oder anderen Überraschungen durchaus möglich. Tippe, dass sie sich unter den letzten vier einordnen werden, aber durchaus jemanden hinter sich lassen können. An das höhere Tempo sich zu gewöhnen, das geht nicht kurzfristig, das wird dauern.

    Interessant, ob diese Vereine jetzt auch an der slvk. Nachwuchsmeisterschaft teilnehmen, das steht mWn jetzt bei positiver Aufnahme auch zur Diskussion. Da könnten der Jugend-EBEL einige durchaus starke Gegner verloren gehen.

    Es könnte nun doch zur Aufnahme von MAC Budapest und DVTK Miskolc in die slvk. Extraliga kommen. Das geforderte Startgeld, jeweils 1 Mio Euro wurde vom Sportministerium auf Weisung von Viktor Orban persönlich (!) bereitgestellt, war angeblich die letzte Aufnahmehürde.

    MMn gut für den ung. Eishockeysport, in einer Nachbetrachtung der Div. 1A wurde der Qualitätsunterschied zwischen Legio-/EBEL-Spielern und dem Rest, welche nur Ersteliga-Erfahrung haben angesprochen, aber auch gut für die CapsII, wo nun doch Spiele gegen zwei Vereine wegfallen, welche doch andere Voraussetzungen (Legios) haben, als das Farmteam der Caps.

    St Pölten steht kurz vorm Klassenerhalt.. mit einen 2:0 auswärtssieg hat man nun gute Chancen auch nächstes Jahr in der obersten Liga dabei zu sein

    Wiener Neustadt legt Protest gegen die Wertung des Rückspiels ein. Der Einsatz von David Atanga bei diesem Spiel verstößt gegen die FIFA-Richtlinien, da es sich bei St. Pölten um den 3. Verein handelt, für den er diese Spielsaison aufläuft.

    Dieses Problem war der Bundesliga vor Beginn der Frühjahrsaison bekannt, wurde allerdings im Einvernehmen mit den anderen 9 Bundesligavereinen toleriert. Wiener Neustadt, als Mitglied der "Sky Go Liga", fühlt sich daran nicht gebunden.

    Im "Merker-Onlineforum" ( ja- ich interessiere mich auch für klassische Musik) ist "Sie" als Umgangston vorgeschrieben.

    Wenn du dort jemanden "duzt" weil du ihn persönlich aus der Oper kennst und du mit ihm per du bist hast gleiche eine PN vom Moderator.

    Ich finde aber das "du" hier im HF-Forum wie es gehandhabt wird okay, auf Sportplätzen/in Eishallen bevorzuge ich auch fast immer das du, Präsident Schmid, mit dem ich mal kurz eher zufällig kommunizierte habe ich selbstverständlich mit "Sie" angesprochen.

    Das musst selbst entscheiden. Beruflich bin ich mit meinen Klienten, sofern ich sie nicht persönlich kenne per sie, von Ihnen erwarte ich mir das auch.

    Als Schiedsrichter war ich mit den Spielern ab ca. 15 per sie, als Spieler mit Gegenspielern per du.

    Wichtig ist, dass du Respekt deinem Gegenüber zeigst.

    In der 1. Klasse Reserve WFV hat ein Torhüter mal ähnliches Tor kassiert. Den habens mit nassen Fetzen vom Feld verjagt, und weil sie keinen Ersatztorhüter gehabt haben ist dann ein Feldspieler ins Tor gegangen.

    Die Caps haben offiziell wieder für die "Erste Liga" genannt.

    Zurück mit ziemlicher Sicherheit nach einem Jahr Pause wieder Debrecen.

    Einen Antrag auf Neuaufnahme haben Vasas Budapest und Niklasburg (Rom) gestellt.

    Vor einiger Zeit wurde auch KMH Budapest, bisher in der 3. slowakischen Liga spielend, mit der "Ersten Liga" in Verbindung gebracht.

    Auf Gerüchtebasis könnten MAC Budapest und Miskolc in die slowakische Extraliga abwandern, inwieweit wirklich da aber etwas dahinter steckt entzieht sich meiner Kenntniss.

    Als recht länger Beoobachtet der Eishockeyszene möchte ich mich hier zu Wort melden.

    Systematisch besser:

    Rudi Kilias, in den 80-Jahren öst. Eishockeyteamchef hat in der Arbeiterzeitung einmal ausführlich dazu Stellung bezogen.

    Damals in der

    Schweiz knapp 100 Eishallen, in Österreich keine 10.

    Schau dir, um in die Gegenwart zurückzukehren, die aktuelle Eishallensituation in Wien und NÖ, wo knapp die Hälfte der öst. Bevölkerung lebt, an.

    In Prinzipp ist das im Vergleich zur Schweiz Eishockeywüste, gibt hier außer den Caps keinen Verein, der in allen Altersstufen Mannschaften anbietet.

    Problem ist, dass die Spange hier wohl eher größer, als kleiner wird, wodurch es mMn sinnlos ist, sich am (erfolgreichen) Schweizer System auch nur ansatzweise zu orientieren.

    Und das wird sich auch weder mittel, noch langfristig ändern.

    Österreich muss hier aufgrund der nationalen Voraussetzungen seinen eigenen Weg gehen. Vl sich ein wenig an der Slowakei orientieren und achten, dass wir von Ungarn nicht überholt werden.

    Die Leute, welche im öst. Eishockey arbeiten, machen mMn ihren Job gut, wenn man sportlich mehr will, muss man ihnen auch Material dazu geben.

    Also ich war 2011 in Kosice, bin mit Nachtzug via Bratislava an/abgereist, WM-Zuschlag hat's da keinen gegeben (:)). Zur Zeit gibt's mWn sogar einen direkten Nachtzug von Wien weg.

    Recht nette Stadt, aber ohne besondere Höhepunkte, ein schöner Hauptplatz wo gute Klobasa und Bier zu vernünftigen Preisen zu haben ist, sollte man durchaus einmal gesehen haben, aber einmal reicht auch schon wieder.

    Halle modern, ziemlich zentrumsnah, steile Zuseherränge, aber ziemlich verbaut (wenn du Karten für die Gegengerade 2. Rang hast kannst du vom Haupteingang aus die Halle innen umrunden).

    Hoffe, dass Österreich in Bratislava ran darf, da würd' ich mir das eine oder andere Spiel (vor allem das vermeintliche Entscheidungsspiel gegen Italien) ansehen, sonst würde ich mir in Bratislava neutrale Spiele ansehen.

    Kosice wird mich eher kein 2. Mal sehen, außer es geht sich terminlich für ein interessantes Österreichspiel wirklich optimal aus.

    Hallenkapazität 13.500

    Wohl eine Zahl aus der Bewerbung und Papier ist geduldig, nach einem Zuschlag fragt keiner mehr danach.

    Ich habe selbst einmal die Bewerbungsrichtlinien für eine Weltgruppe durchgelesen, da steht etwas von einer Finalhalle von 15.000- 10% Toleranzgrenze.

    Da passt diese Zahl gut dazu.

    Schon für 2011 hat man sich mit dem Neubau einer Halle beworben, dann hat sich die IIHF mit der Renovierung der Halle zufrieden gegeben.

    Als Ersatzspielort, den es sicher nicht geben wird, käme nur Prag in Frage.

    Auf die Stadthalle lässt sich die IIHF nie und nimmer mehr ein, in Budapest findet stets am zweiten Maiwochenende das Damen-Handball-CL-Final-4 statt.

    Am vergangenen Wochenende waren da an zwei Tagen gesamt 24.000 Zuseher in der Halle, dieses Event lässt man ich sicher nicht entgehen.

    Die WM wird sicher wie geplant in der Slowakei über die Bühne gehen, wer mit einer Halle mit 10.000 Zusehern Fassungsvermögen den Zuschlag erhält braucht sich keine Sorgen zu machen.

    Komme erst jetzt dazu, ins HF einzusteigen. War die beste Leistung des Teams seit Jahren!

    GRATS !!!

    Erinnert mich ein wenig an vor 25 Jahren, als wir nach durchwachsenen Leistungen in München mit dem besten Turnierspiel den Klassenerhalt mit einem unerwartet hohen 6:2 über Norwegen einfahren konnten!

    Unvergesslich damals ein Treffer von Rick Nasheim!

    Dann kamen noch drei Jahre Weltgruppe dazu!

    Italien sollte nächstes Jahr zu machen sein!

    Heute das Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt. Ein Sieg nach 60 Minuten bringt diesen fix, alle anderen Ergebnisse machen und voraussichtlich zu einem Zuseher am letzten Vorrundenspieltag, wo die Weißrussen auf die Slowakei, für die es da um nichts mehr geht, trifft.

    Noch nie hat Österreich gegen Weißrussland gewonnen, trotzdem stehen die Chancen heute gut wie nie (Anm. auch die Schweiz hat heuer erstmals bei einem Pflichtspiel nach 25 Jahren gegen uns gewonnen). Beim heutigen Gegner, wo Eishockey die Nationalsportart ist, geht es seit der Heim-WM 2014 stark bergab. Vor zwei Jahren war man sogar gegen Ungarn chancenlos und unterlag klar, rettete sich jedoch dank eines Sieges, eben über die Slowakei, weshalb ich in der Einleitung etwas vorsichtig geschrieben habe.

    Wäre natürlich schön wenn wir die Klasse halten, trotzdem sehe ich den Abstand der Top 13(-14?) zu den Nachfolgenden Jahr für Jahr größer werden. Ob man von gegen Österreich im Trainingsspielmodus agierenden Schweden, Russen oder Tschechen wirklich lernen und sich weiterentwickeln kann ist für mich fraglich. Voraussetzungen wie in diesen Ländern wird es hierzulande nie geben. Trotzdem wäre eine längere Teilnahme in der Weltgruppe wünschenswert und positiv zu sehen.

    Ein Abstieg bräuchte jedoch keine Weltuntergangsstimmung als Begleiterscheinung, auch die Div1A ist attraktiv und man sieht Spiele, welche vl sportlich wertvoller sind.

    Laibach ist auch schön, trotzdem hoffe ich das es Bratislava (hierher könnten wir aber nur gelost, nicht gesetzt werden) wird.

    Ad. Südkorea:

    Hier muss man von Südkorea vor Olympia 2018 und Südkorea nach Olympia 2018 unterscheiden.

    Vor Olympia hat es da scheinbar großzügige Förderungen für den Eishockeysport gegeben, welche jetzt nicht mehr so fliesen. Da ist zu erwarten, dass den eingebürgerten Akteuren kaum noch die Anreisekosten oder die Versicherungsbeiträge vom Verband bezahlt werden können. Südkorea wird sportlich bald wieder zurückkehren von wo sie gekommen sind.

    Erinnert mich ein wenig an Israel, diese Erinnerungen sind bei der Lektüre des Buches "111 Gründe die Caps zu lieben" wieder aufgekommen.

    Da hat man um 2004 mit Einbürgerungen versucht sportlich hoch zu kommen. Grund war das Interesse eines Sportministers für Eishockey. Man hat etwa 10 Spieler kurzfristig eingebürgert und ist in die 1. Division hochgekommen. Als ein anderer Sportministet kam -> kein Geld, keine Musik mehr.