Beiträge von donald

    Ich kann ein Feuer machen und Grillen,ganz ohne Kurs.

    Darum geht es ja nicht, sondern darum, mal etwas Neues auszuprobieren und von Profis ein paar wertvolle Tipps zu bekommen. Ich habe z.B einiges bezüglich Fleischqualitäten gelernt und auf was man beim Einkaufen achten sollte. Abgesehen davon macht so ein Kurs im Freundeskreis ordentlich Spaß.


    Ein Highlight war für mich vor vielen Jahren bei einem Steakkurs die Zubereitung eines Schulterscherzls im Ganzen. Die Amerikaner sagen Flat-Iron Steak dazu. Richtig hergerichtet (die Flachse ausgelöst) und zubereitet (scharf angegrillt und nachher bei 200 Grad komplett mit Kräutern bedeckt indirekt im Heissrauch burned) war das eine sensationelle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich denke nicht, dass ich mir das in dieser Qualität selbst hätte beibringen können. Ein herrliches Grillgericht, das in mundgerechte zartrosa Streifen aufgeschnitten ein formidables Fingerfood als Appetizer hergibt.

    Ich habe vor einigen Jahren einen Grillkurs besucht, wo es u.a. auch einen Weber-Elektrogrill mit Gusseisenrost gab. Wichtig ist, daß ein etwaiges Anschlussverlängerungskabel und der Stromkreis die Leistungsaufnahme des Grillers verträgt, sonst fliegen die Sicherungen. Hitze, selbst zum Steakgrillen, für eine brauchbare Maillard-Reaktion und zum Burnen bekommt man damit ausreichend zusammen. Die Hitze ist halt etwas träger beim Dosieren, als beim Gasgrill. Wenn man sich auf den Elektrogriller einmal einstellt hat, kann man damit absolut ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

    Ich muß immer laut lachen, wenn ich die Kohlegrill-"Taliban" sehe, die dann Alutassen verwenden und das Fleisch und die Würstel hinein legen. In den Griller schmeißen sie dann völlig überhitzte Braunkohle-Briketts von Weber, die fürchterlich schmutzen und riechen anstatt Holzkohle oder deren Briketts. :veryhappy:


    Grillen und der dabei typische Geschmack hat für mich vor allem mit Grillrost (Gusseisen!), Hitze und Maillard-Reaktion zu tun. Rauch sollte, wenn er entsteht, sauber und weiss sein und nicht vom Fettbrand oder den runtertropfenden Marinaden kommen. Auch beim Smoken oder Burnen (zum Garziehen) will man nur weißen und sauberen Rauch, ansonsten wird das Fleisch nahezu ungenießbar. Hitze und Maillard bekommt man prinzipiell mit allen Grilltypen zusammen, wurscht, ob Kohle, Gas oder Elektro. Man muss es nur richtig machen und einen g'scheiten Rost haben, der die Hitze halten kann.


    Ich kann nur allen Kohle-Fanboys raten, einen Grillkurs bei Profigrillern und eine Blindverkostung von z.B einem perfekt zubereiteten Ribeye aus dem Gas- und Kohlegriller zu machen. Ich mutmaße, dass 99,5% keinen Unterschied schmecken werden. Aber was wäre die Realität, ohne Urban Legends? ;)


    By the way. Ich habe sowohl Kohle-, als auch Gasgriller bei mir zu Hause und setze diese je nach Lust und Laune ein. Es stimmt schon, dass das Ritual beim Kohlegrillen ein Anderes ist, aber irgendwann vor einigen Jahren habe ich mehr darauf besinnt, dass es um das Endprodukt, dessen Geschmack und Verzehr geht, und nicht so sehr um die "Feuerstelle".

    Naja. Ich hätt mir da jetzt doch konkretere Lösungen von dir für nächste Saison erwartet und nicht nur für einen Fall, den man als Verein nicht in der Hand hat. Aber gut, wart ma auf den Regen. ;-)

    Für die konkreten Lösungen gibts einen angestellten Manager. Solange dieser die richtigen Ziele hat und diese, so gut es geht, versucht umzusetzen ist alles gut.

    Was soll man dann im nächsten Schritt mit Hackl/Peter aus deiner Sicht machen, damit sie mittelfristig dort hin kommen? ... evtl. Spot 5/6 statt 7 oder 8? :kaffee:

    Mittelfristig sollte das Ziel bei 8 Defendern im Kader nur 3 Imports sein. Andernfalls kannst die Investitionen in das Nachwuchsprogramm auch gleich wieder kübeln, wenn sowieso nie Spots frei werden. Falls Lakos in die Sportpension wechselt, wird ein Spot für den Defender #8 frei.

    Auch Kalla betreffend war die zweite Bemerkung unter aller Sau. Nicht "Donald-like".

    Hat sicher einer dein Profil gehackt, oder?!😉

    Meine Meinung bzgl. Kalla ist hinlänglich bekannt. :oldie:


    Hackl rückt für Cuma nach oder Peter rückt für Lakos nach. Eines von den zwei Szenarien wirds spielen. Soll uns nix Schlimmeres passieren.

    Mir wäre lieber, wenn Hackl und Peter mittelfristig in der Lage sind ein bis zwei Imports zu ersetzen und nicht einen 2,5 Punkter und einen künftigen Pensionisten, der auch einheimisch ist. Das kann doch nicht sein, dass die VIC auf ewig vier Imports in der Defense brauchen!

    Cuma hat jetzt nicht den großen Offensivoutput als Defender oder den massigen Körper zum Checken, aber er ist ein exzellenter Skater und er spielt den defensiven Part größtenteils mit Hirn. Wahnsinnig viele Defender in derselben Spielstärke, die nur 2,5 Punkte am Matchbericht kosten, gibt es nicht in der EBEL. Für mich wäre Cuma daher jedenfalls eine intellektgesteuerte Verpflichtung.


    PS: Fischer halte ich in der Offensive als defensiven Winger für effektiver, als wenn er Defender spielt.

    Wollt‘s eventuelle Linienzusammenstellungen net dem neuen NHL Wunderwuzzi überlassen? Popcorn


    Es ist schon witzig mitzulesen, wie sehr hier immer wieder über diverse Offense Lines (meist unter Außerachtlassung von RW und LW Fähigkeiten) philosophiert wird und wie wenig über die potentiellen Defensepaare. :prost:

    Sobald genug Geld im Spiel ist, egal wo es her kommt, verhalten sich alle gleich!

    ... sobald die Agenten riechen, dass Geld im Spiel ist, werden die Vereinsmanager vom Import-Restposten-"Wühltisch" im Erdgeschoss doch glatt in den ersten Stock des Spielerwarenkaufhauses eingeladen, wo es dann auch schon die etwas bessere Import-Konfektionsware gibt. Das ist zwar noch nicht der 2.Stock, wo es auch schon richtig gute Leute gibt, aber immerhin.


    Um allerdings als wirklich guter Spieler in die EBEL kommen zu wollen, müssen normalerweise mehr Umstände, als nur Geld zutreffen. Entweder haben die Herren mit ihrer Karriere schon großteils abgeschlossen, und/oder sie haben ein attraktives Rundumpaket für ihre Familie und/ oder sie haben zig Klauseln, um den Vertrag kurzfristig aufzulösen, falls doch die DEL oder andere gleichwertige Ligen noch anklopfen.

    Bei uns im Thread gibt's nicht einmal ein gepflegtes namedropping, was sagt uns das?

    Dass es auch in der nächsten Saison wieder ausreichend Spieler im VIC Kader geben wird und es sich nicht rentiert 100+ Seiten vorab darüber auf und ab, sowie kreuz und quer zu diskutieren. 8)


    Das VIC-Management kennt und respektiert die Erwartungshaltung des Publikums, der Sponsoren und des Vereinskassiers und wird alles in ihrer Macht stehende tun, dies bestmöglich zu befriedigen. Davon muss man ausgehen. Ob es dann schlussendlich gelingt, wird die Endabrechnung der nächsten Saison zeigen. Daran muss sich auch das Management messen lassen und wird auch daran gemessen. ;)

    ich habe es befürchtet, dass diese DIskussion zum gefühlten 53. male aufgenommen wird, immer mit dem gleichen Ergebnis.und den gleichen 3 konstanten Teilnehmern :kaffee::kaffee:

    Die Unterschiede in der Herangehensweise werden halt von Jahr zu Jahr augenscheinlicher, wenn man sich die Entwicklung der Ligen und diversen Auswahlmannschaften ansieht. So augenscheinlich, dass es sogar schon den insiderfernen Leuten auffällt. :kaffee:

    Fraser beim VSV freut mich für den VSV ..... und für die VIC. ;)


    Im Ernst. Er spielt immer noch ein sehr solides EBEL Niveau. Seine Fehleranfälligkeit bei 5:5 wird halt mittlerweile häufiger und seine Grundgeschwindigkeit nimmt mit dem zunehmenden Alter ab. Das kompensiert er halt mit sehr guter Antizipation. Ein Hirnspieler, von dem es in der Liga eh zu wenige gibt.

    RexKramer

    Defintiv kein Mythos ist eine seit knapp 10 Jahren stetige Aufwärtsentwicklung der Eishocky-Schweiz in nahezu allen Belangen. Angefangen von den Nachwuchs-Nationalteams bis hin zum A-Team. Die NLA zählt nach der KHL und der Schwedischen Liga für mich heute sportlich zu den Top 3 in Europa. Spieler werden in der NLA direkt aus der NHL engagiert und vice versa. Es werden abgesehen von der KHL in der NLA die höchsten Gagen im Schnitt und auch absolut in Europa bezahlt. Die Hallen-Infrastruktur hat sich ebenfalls in den letzten 10 Jahren vergrößert, verbessert und verbreitert.


    Also irgendetwas machen sie schon richtig in der Schweiz. Der Hauptunterschied zu Österreich ist, dass sie einen langfristigen Plan und eine Strategie haben und dies konsequent verfolgen. Der Erfolg der Schweiz ist kein Zufall und keine temporäre Zeiterscheinung, sondern eine Konsequenz stetiger harter Arbeit. Swiss Hockey weiß eben, was es will!

    Es braucht in qualifizierten Nachwuchsprogrammen Infrastruktur und Betreuer. Letztere brauchen wiederum Schulungen und Lehrgänge. All dies kostet den Vereinen Geld, das ihnen dann klarerweise unmittelbar bei der Kampfmannschaft fehlt. Es gibt Vereine, die sich mittlerweile in einem höheren Ausmaß zu Nachwuchsprogrammen bekennen und Vereine, die am liebsten nur eine einzige Profimannschaft betreiben würden. Da die EBEL ein halbdemokratisches Konstrukt aus den Vereinen selbst ist, wird es leider nie Konsens werden können, die Allokation von Ligasponsorgelder an die Existenz und die Qualität von Nachwuchsprogrammen zu binden. In diesem Fall kann man die Investitionen von Ausbildungsvereinen eigentlich nur durch hohe Ausbildungsentschädigungen schützen. Was aber auch nicht weiter führt, da die o.a. hohe Eintrittsschwelle für Kids dadurch auch nicht gesenkt wird.