Beiträge von Hansi79

    Und da isser: quelle: www.hcb.net


    Mario Simioni - der erste Baustein des zukünftigen Foxes Teams
    Freitag, 01 August 2014


    Die erste Transferaktivität des HC Bozen Südtirol betrifft die Trainerbank. Der Nachfolger von Tom Pokel, Drahtzieher des historischen Erfolgs im EBEL Prämieren Jahr und ab heuer in Wien, ist ein alter Bekannter des italienischen Eishockeys. Die Rede ist von Mario Simioni, 51 Jahre alt aus Toronto Kanada, jedoch mit italienischen Wurzeln.


    Seine Aufgabe ist mit Sicherheit nicht einfach, nachdem er die schwierige Nachfolge von Pokel antreten muss, aber die weiß-roten setzen den Übungsleiter nicht unter Druck: „Wir haben großes Vertrauen in Mario - so HCB Geschäftsführer und Sportdirektor Dieter Knoll – wir sind überzeugt dass er es schaffen wird erneut eine kompakte Truppe mit viel Teamgeist zu formen, welche im Vorjahr den Erfolg brachte.


    Während seiner Spielerkarriere in Asiago war er immer einer der Schlüsselspieler, während er nachfolgend als Trainer viele Erfahrungen und Erfolge in Dänemark sammeln konnte, wo er mehrere Meisterschaften gewann und auch erfolgreich an europäischen Turnieren teilnahm. Er hat den Ruf eines Motivators und harten Arbeiters, genau die richtige Mischung für eine junge Mannschaft, welche aus hungrigen Spielern zusammengestellt wird, welche sich in Europa behaupten wollen.


    Seine Trainerkarriere startete Mario Simioni 1999 in Odense, wo er eine Doppelrolle als Spielertrainer inne hatte und wo er noch weitere 4 Saisonen aktiv war. Nach einer Stippvisite in der DEL bei den Krefeld Pinguinen kehrt Simioni nach Dänemark zurück, wo er die Mannschaft von Sonderijyske unglaubliche 9 Saisonen, von 2005 bis 2013 leitete. Insgesamt hat er mit der Mannschaft 4 Meisterschaften, 3 Pokalsiege und einen dritten Platz im Continental Cup errungen.


    Der neue Coach der Foxes wird in den nächsten Tagen in Bozen erwartet, arbeitet jedoch schon jetzt, in enger Zusammenarbeit mit Sportdirektor Dieter Knoll, an der Zusammenstellung der neuen Mannschaft.


    Denke, unter den Umständen, eine gute Wahl :thumbup:

    Das heißt also man hat verpasst das selbst zu vermarkten?


    Das soll heissen, dass es neben der Vermarktung der EliteA in Italien für Eishockey als Randsportart keinen weiteren Markt gibt...

    wieviele begegnungen von bozen konnte man jährlich komlett in italien sehen, ich kenne die medienlandschaft zu wenig, bitte um aufklärung.


    Nur jene die von STV übertragen wurden...

    Malone :


    Glaub kaum, dass es ganz Europa interessiert, ob in Bozen dies oder das vermutet wird... Zählen wird, dass man gemeldet ist...


    Du glaubst also, dass Feldschlösschen und die Dachmarke Südtirol "ihren" Zielmarkt südlich des Brenners haben :?:


    Ich glaub wir beide haben ein unterschiedliches Verständnis was die Aufgaben einer Liga sein sollten...

    Knolls Eskapaden wird es jedes Jahr geben, die gehören bei ihm dazu, wie der Schaum beim kühlen Bier (Biersmiley).


    Wir werden sehn, wie sich die nächsten Tage so entwickeln :kaffee:



    PS: Bin einfach froh, dass es so ausschaut als gebe es noch Eishockey in der Eishockey-Town Bozen :happy:

    Das mit den TV-Geldern gehört meiner Meinung nach geregelt.
    Südtirol ist sehr wohl interessant für STV, zumindest gleich interessant wie Nordtirol oder Vorarlberg...
    Dr. D. Knoll hat mit höchster Wahrscheinlichkeit bereits im Laufe der letzten Saison öfters auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht.
    Als Liganeuling, der im letzten Moment auf den EBEL-Zug aufgesprungen ist, stoß er auf taube Ohren.
    Nun, als Titelverteidiger und mit der Gewissheit im Hinterkopf, dass der HCB für diese Liga eine Bereicherung ist, möchte er auf seine Art und Weise, die sicherlich diskutabel ist, Klarheit schaffen. Ich persönlich glaube, es wird ihm gelingen.


    Dass dann dieser 6stellige Euro-Betrag die ausschlaggebende Komponente für einen Verbleib ist, glaubt wohl hoffentlich keiner. Das sind Medien-Hirngespinste... Aber wer verzichtet denn schon kampflos auf so eine Finanzspritze, wenn er das Gefühl hat sie stünde ihm zu. 8)

    Das ist wohl eher Eigenverantwortung der Spieler (und Spielerberater), wenn sie in Laibach anheuern. Mittlerweise müsste es sich selbst bis Kanada herumgesprochen haben, dass man in Laibach die Gehälter im nachhinein einklagen muss...


    Mag alles sein, aber kann so ein Verein im Interesse der Liga sein ? Beginnt jede Saison mit X Legionären und spielt mit denen "Reise nach Jerusalem". Die Situation der Einheimischen ist da auch eher trostlos, mit dem einzigen Vorteil, dass sie Spielpraxis und bestenfalls einen Vertrag bei einem anderen ausländischen Verein erhalten.

    Also wenn man das Verhalten der EBEL hinsichtlich der Situation HCB als unverantwortlich definiert, wie unverantwortlich ist erst der Umgang mit der Situation Laibach ? Meines Wissens werden da schon seit Jahren Verträge mit Spielern nicht eingehalten...