Resultate National League Saison 2017/18

  • Davos - Biel 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)


    4512 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Obwegeser/Kovacs.


    Tore: 12. Earl (Fuchs, Fey) 0:1. 23. Dino Wieser (Weder, Paschoud) 1:1. 25. Rajala (Fey, Wetzel) 1:2. 36. Dufner (Tschantré, Earl) 1:3. 39. Earl (Fuchs) 1:4. 45. Walser (Rödin) 2:4. 59. Fuchs (Diem, Jecker/Ausschluss Corvi) 2:5.


    Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Biel.


    PostFinance-Topskorer: Nygren; Rajala.


    Davos: Senn; Nygren, Barandun; Du Bois, Paschoud; Heldner, Jung; Buchli; Rödin, Corvi, Descheneau; Marc Wieser, Walser, Kousal; Simion, Egli, Dino Wieser; Aeschlimann, Weder, Portmann; Eggenberger.


    Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Steiner; Dufner; Pouliot, Pouliot, Pedretti; Tschantré, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Schmutz, Sutter, Wetzel; Joggi.


    Bemerkungen: Davos ohne Little (überzähliger Ausländer), Ambühl, Kessler, Lindgren und Schneeberger (alle verletzt), Biel ohne Maurer (gesperrt) und Micflikier (überzähliger Ausländer). Timeout Biel (46.).


    Biel - Davos Stand 4:2 somit für die Halbfinals qualifiziert.


    Das letzte Mal dass der EHC Biel die Halbfinals erreicht haben war vor 28 Jahren!!! (1990).




    Das Schweizer Fernseher zeigt folgende Halbfinal-Spiele:


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  • SCL Tigers verlieren letztes Spiel und Sportchef Jörg Reber

    In den letzten Spielen der Platzierungsrunde kommen Lausanne mit 2:1 gegen Langnau und Ambri-Piotta mit 5:2 in Kloten zu Siegen. Die SCL Tigers verlieren am Samstag das Spiel und Sportchef Jörg Reber.


    Jörg Reber (43) tritt auf eigenen Wunsch zurück. Er übernimmt ab nächster Saison strategische Aufgaben im Nachwuchsbereich. Reber arbeitete während vier Jahren als Sportchef der Tigers. Seinen Abgang vermeldete das Emmentaler Radio neo1, ein Partner der Tigers. Die Langnauer bestätigten den Rücktritt nur (noch) nicht, weil die Spieler über den Abgang erst am Samstag in Lausanne informiert wurden.


    Der HC Lausanne hingegen zelebrierte seine Abgänge. 6345 Zuschauer kamen nochmals ins Malley-Provisorium, um Goalie Cristobal Huet und Captain John Gobbi und andere zu verabschieden. Huet, Gobbi und Florian Conz, die alle zurücktreten, begannen die Partie und standen noch auf dem Eis, als Nils Berger für Langnau nach 53 Sekunden das Skore eröffnete.


    Der 43-jährige Huet, der in seinem letzten Spiel mit 22 Paraden trotz Knieproblemen nochmals glänzte, liess danach kein Gegentor mehr zu. Die ehemaligen Langnauer Etienne Froidevaux und Joel Genazzi schossen Lausanne noch zum Sieg. Beide Male lieferte Harri Pesonen das Assist. Pesonen wird nächste Saison für die SCL Tigers stürmen. In einer fast halbstündigen Show wurden nach Spielschluss die Abtretenden würdig verabschiedet.


    Bei Kloten - Ambri (2:5) spielten beide Teams nochmals mit verdeckten Karten. Klotens Coach Kevin Schläpfer liess seine Stars um Denis Hollenstein und Vincent Praplan wie schon am Donnerstag in Langnau erneut pausieren. Die Klotener leisteten sich 75 Strafminuten und kassierten vier der fünf Gegentreffer in Unterzahl.


    Ab Dienstag stehen sich Ambri-Piotta und Kloten in einer Best-of-7-Serie gegenüber. Der Verlierer dieser Serie muss anschliessend gegen den NLB-Meister den Platz in der National League verteidigen.


    National League. Platzierungsrunde. Die Telegramme vom Samstag:


    Kloten - Ambri-Piotta 2:5 (0:0, 1:4, 1:1)

    Tore: 25. (24:11) Mazzolini (Taffe) 0:1. 25. (24:38) Marchon 1:1. 27. Kostner (Ausschlüsse Bircher, Bozon; Trisconi) 1:2. 30. Monnet (Lauper/Ausschluss Bozon) 1:3. 39. Taffe (Kostner/Ausschlüsse Harlacher, Back) 1:4. 41. Kostner (Taffe, Pinana/Ausschlüsse Back, Bircher) 1:5. 57. Derungs (Staiger, Lemm/Ausschluss Lauper) 2:5.

    Strafen: 10mal 2 plus 5 Minuten (Harlacher) plus 3mal 10 Minuten (Bäckman, Bircher, Harlacher) plus Spieldauer (Harlacher) gegen Kloten, 6mal 2 plus 5 Minuten (Stämpfli) plus Spieldauer (Stämpfli) gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Grassi; Taffe.

    Kloten: Poulin; Egli, Bäckman; Engeler, Bieber; Back, Kparghai; Harlacher, Bircher; Grassi, Schlagenhauf, Spiller; Obrist, Trachsler, Marchon; Bozon, Bader, Leone; Staiger, Lemm, Derungs.

    Ambri-Piotta: Lory; Gautschi, Jelovac; Moor, Pinana; Stämpfli, Collenberg; Incir, Goi, Lauper; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Berthon, Mazzolini; Szabo, Kostner, Bianchi.

    Bemerkungen: Kloten ohne Weber (verletzt), Abbott, Santala und Sallinen, Ambri-Piotta ohne Emmerton, Hughes, D'Agostini, Plastino, Kubalik (alle überzählige Ausländer), Zwerger geschont, Fora, Karhunen, Guggisberg, Müller und Stucki (alle verletzt).


    Lausanne - SCL Tigers 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)

    Tore: 1. (0:53) Nils Berger (Johansson) 0:1. 2. (1:35) Froidevaux (Nodari, Pesonen) 1:1. 30. Genazzi (Pesonen, Froidevaux) 2:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Gagnon.

    Bemerkungen: Lausanne ohne Borlat, Junland, Trutmann, Walsky (alle verletzt), Frattin und Stepanek, SCL Tigers ohne Himelfarb (alle überzählige Ausländer), Barker, Erkinjuntti, Gustafsson, Neukom, Nüssli, Punnenovs, Stettler, Thur_esson (alle verletzt) und Elo (krank).

  • Last-Minute-Tor entscheidet Duell gegen Ajoie, Rappi zum dritten Mal in Folge im Playoff-Final!

    Die Rapperswil-Jona Lakers verwerten ihren ersten Matchpuck und folgen dem EHC Olten in den Playoff-Final der Swiss League.

    Der Quali-Erste gegen den Quali-Dritten im Playoff-Final der Swiss-League! Zweitliga-Herz, was willst du mehr? Die Rapperswil-Jona Lakers besiegen Ajoie in Spiel 6 mit 2:1 und folgen Olten in den Final.

    Aber der Reihe nach: Diese Halbfinals der Swiss-League-Playoffs hatten es in sich. Zuerst die irre Serie zwischen den Lokalrivalen Olten und Langenthal (4:1) – mit dem längsten Spiel der Schweizer Eishockey-Geschichte. Und jetzt entscheidet Rappi die Serie gegen Ajoie in extremis!

    Lange stehts 1:1 zwischen den Jurassiern und den St. Gallern. Irgendwie riechts nach Verlängerung. Dann holt drei Minuten vor Schluss Rappi-Geyer eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Behinderung ab. Nur 50 Sekunden später steht dann Lindemann goldrichtig und macht das serien-entscheidende 2:1 in Unterzahl!

    «Es war ein sehr harter Fight», sagt Matchwinner Lindemann nach dem Spiel gegenüber «MySports». Was die Differenz im äusserst ausgeglichenen Playoff-Duell machte? «Wir haben ausgeglichenere Linien – die vierte schiesst wichtige Tore und macht hinten dicht, das war der Unterschied», so der sichtlich erleichterte Lindemann.

    Rappi schnappt sich die Serie mit 4:2 und steht zum dritten Mal in Folge im Playoff-Final der Swiss League bzw. NLB. Die Final-Serie beginnt am nächsten Donnerstag – an Biss wirds nicht fehlen: Olten träumt schon seit Jahren vom Aufstieg, und dass die Rosenstädter wieder nach oben wollen, ist auch kein Geheimnis. Zweitliga-Herz, du kriegst noch mehr.

    Telegramm:

    Ajoie - Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

    3294 Zuschauer. - SR Müller/Tscherrig, Duarte/Fuchs. - Tore: 2. Hrabec (Frossard, Steinauer) 1:0. 38. Hüsler 1:1. 58. Lindemann (Casutt/Ausschluss Geyer!) 1:2.- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 7mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers. - Bemerkungen: Ajoie ohne Hazen (verletzt).


    :happy:Mensch, sass sowas von nervös vor dem tv, habe blut geschwitzt. konnte zeitweise gar nicht mehr hingucken und ging daher zum luftschnappen und um ein "herzchriesi" zu vermeidem immer öfters auf die terrasse. Und nun freue ich mich auf den donnerstag. Hoffe natürlich auf einen finalsieg und auch auf einen sieg in der aufstiegsrunde. Kloten, dass ja eigentlich gar kein richtiges team mehr ist, sollte in der nlb einen neuanfang machen wie rappi es getan hat. Doch die tragen ihre köpfe immer noch zu hoch.....

  • Kloten, dass ja eigentlich gar kein richtiges team mehr ist, sollte in der nlb einen neuanfang machen wie rappi es getan hat. Doch die tragen ihre köpfe immer noch zu hoch.....

    Sehe ich genauso. Trotz Praplan und Hollenstein ist der EHC Kloten nur noch ein Schatten seiner selbst. Kloten erinnert mich an Rappi vor ein paar Jahren. Rappi hat die NLB + Neuanfang gut getan. Wenn Rappi so weiter macht wie bisher, wird die Ligaquali für Kloten ein desaster (Schläpfer hin oder her).


    Aber Achtung! Zuerst Olten schlagen, nicht überheblich werden und im Moment gar nicht an die Ligaquali denken. Step by Step...

  • Sehe ich genauso. Trotz Praplan und Hollenstein ist der EHC Kloten nur noch ein Schatten seiner selbst. Kloten erinnert mich an Rappi vor ein paar Jahren. Rappi hat die NLB + Neuanfang gut getan. Wenn Rappi so weiter macht wie bisher, wird die Ligaquali für Kloten ein desaster (Schläpfer hin oder her).


    Aber Achtung! Zuerst Olten schlagen, nicht überheblich werden und im Moment gar nicht an die Ligaquali denken. Step by Step...

    Ich denke nicht dass Rappi zu überheblich wird sondern spiel für spiel nimmt. Die spieler wissen um was es geht und dass viel auf dem Spiel steht. Sollten sie den B-Meister stellen so geht es weiter indem eine zweite "best of seven" Runde folgt, wo es definiv drum geht aufzusteigen, geltend für Olten und Rappi. Dabei hoffe ich einfach, wer es auch sei wird, kloten in die swiss League degradiert wird, verdientermassen.

  • Playoff-Halbfinal


    Bern - ZSC Lions 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)


    16'669 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Progin/Wüst.


    Tore: 4. Scherwey (Noreau, Genoni) 1:0. 8. Pettersson 1:1. 13. Pettersson (Klein) 1:2. 39. Untersander (Raymond/Ausschluss Shore) 2:2. 43. Kenins (Korpikoski/Ausschluss Schäppi!) 2:3.


    Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.


    PostFinance-Topskorer: Ebbett; Pettersson.


    Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin; Bodenmann, Ebbett, Kämpf; Raymond, Haas, Scherwey; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Berger, Hischier, Randegger.


    ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Karrer, Marti; Seger, Guerra; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Wick, Suter, Kenins; Pettersson, Shore, Korpikoski; Künzle, Prassl, Miranda.


    Bemerkungen: Bern ohne Pyörälä und Aaltonen. ZSC Lions ohne Pelletier, Vey (überzählige Ausländer), Blindenbacher, Nilsson und Sjögren (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 4. Arcobello, 46. Gerber, 60. Schäppi. - 23. Tor von Kamerzin wegen Offside aberkannt. - Timeout Bern (59:21), ab 58:22 ohne Goalie.




    Biel - Lugano 7:3 (1:1, 4:1, 2:1)


    6521 Zuschauer (ausverkauft). - SR Massy/Wehrli, Borga/Kaderli.


    Tore: 6. Fazzini (Hofmann, Vauclair/Ausschluss Pouliot) 0:1. 8. Diem (Neuenschwander, Lüthi) 1:1. 23. Johnson 1:2. 26. Fuchs (Micflikier) 2:2. 35. Diem (Ausschluss Hofmann) 3:2. 36. Rajala (Jecker/Ausschluss Johnston) 4:2. 40. (39:53) Neuenschwander (Lüthi) 5:2. 42. Micflikier (Diem) 6:2. 44. Micflikier (Earl, Fuchs/Ausschluss Romanenghi) 7:2. 48. Wellinger (Bertaggia/Ausschluss Fuchs) 7:3.


    Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.


    PostFinance-Topskorer: Rajala; Lapierre.


    Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Dufner, Maurer; Steiner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Lüthi; Tschantré, Sutter, Wetzel; Schmutz.


    Lugano: Merzlikins (42. Manzato); Furrer, Johnston; Riva, Vauclair; Ulmer, Wellinger; Ronchetti; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Klasen, Cunti, Bertaggia; Walker, Sannitz, Reuille; Etem, Morini, Romanenghi; Vedova.


    Bemerkungen: Biel ohne Lofquist (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Lajunen und Sanguinetti (alle verletzt).





    Playout-Final


    Ambri-Piotta - Kloten 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)


    4322 Zuschauer. - SR Eichmann/Tscherrig , Kovacs/Obwegeser . -


    Tore: 7. Emmerton (D'Agostini/Ausschluss Bader) 1:0. 30. Zwerger (Emmerton) 2:0. 34. Pinana (Kubalik) 3:0. 59. (58:42) Trisconi (Kostner) 4:0 (ins leere Tor). -


    Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 9mal 2 plus 10 Minuten (Trachsler) gegen Kloten. -


    PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Hollenstein.


    Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Pinana; Gautschi, Dotti; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Berthon, Kubalik; Incir, Goi, Lauper; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Mazzolini.


    Kloten: Boltshauser; Kellenberger, Bieber; Egli, Bäckman, Stoop, Ramholt; Back, Kparghai; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Sallinen, Abbott; Bader, Schlagenhauf, Leone; Obrist, Trachsler, Marchon.


    Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Müller, Fora, Karhunen und Stucki (aller verletzt), Taffe, Hazen (überzählige Ausländer), Monnet, Guggisberg (beide überzählig), Kloten ohne Grassi, Weber und Spiller (alle verletzt), Lemm, Harlacher und Bircher (alle überzählig) sowie Poulin (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Emmerton (7). - 58:01 Timeout Kloten und bis 58:42 ohne Torhüter.



  • Playoff-Halbfinals


    ZSC Lions - Bern 3:4 (2:2, 1:1, 0:0, 0:1) n.V.


    11'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Tscherrig, Kovacs/Obwegeser.


    Tore: 1. (0:35) Schäppi 1:0. 9. Pettersson (Suter/Ausschluss Noreau) 2:0. 16. Andersson (Scherwey) 2:1. 20. Untersander (Scherwey/Ausschluss Kenins) 2:2. 38. Moser (Noreau/Ausschluss Seger) 2:3 (Eigentor Sutter). 39. Klein (Pettersson) 3:3. 68. Bodenmann 3:4.


    Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Bern.


    PostFinance-Topskorer: Pettersson; Ebbett.


    ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Karrer, Marti; Seger, Guerra; Pettersson, Shore, Korpikoski; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Wick, Suter, Kenins; Künzle, Prassl, Miranda.


    Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Andersson, Krueger; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Kämpf, Haas, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Pyörälä; Berger, Hischier, Randegger.


    Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren (alle verletzt), Pelletier und Vey. Bern ohne Raymond und Aaltonen (überzählige Ausländer). - 20. Treffer von Scherwey annulliert (Kicktor).




    Lugano - Biel 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)


    7109 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Progin/Wüst.


    Tore: 24. Sorin (Ulmer) 1:0. 27. Micflikier (Fuchs, Diem/Ausschluss Lapierre) 1:1. 31. Rajala (Pouliot) 1:2.


    Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Biel.


    PostFinance-Topskorer: Lapierre; Rajala.


    Lugano: Merzlikins; Furrer, Johnson; Vauclair, Sanguinetti; Ulmer, Wellinger; Riva; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Klasen, Cunti, Bertaggia; Walker, Sannitz, Reuille; Vedova, Morini, Romanenghi; Sorin.


    Biel:
    Hiller; Jecker, Forster; Fey, Kreis; Maurer, Dufner; Steiner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Lüthi; Tschantré, Sutter, Wetzel; Schmutz.


    Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Lajunen (alle verletzt) und Etem, Biel ohne Lofquist (beide überzählige Ausländer). - Timeout Lugano (59.).




    Playout-Final


    Kloten - Ambri-Piotta 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)


    6286 Zuschauer. - SR Dipietro/Hebeisen , Castelli/Fluri .


    Tore: 9. Santala (Abbott/Ausschlüsse Trisconi, Bianchi) 1:0. 14. Zwerger (Kubalik, Plastino/Ausschlüsse Marchon, Ramholt) 1:1. 34. Schlagenhauf (Santala, Kellenberger/Ausschluss Goi) 2:1. 60. (59:28) Abbott (Bozon) 3:1.


    Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Staiger) plus Spieldauer (Staiger) gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.


    PostFinance-Topskorer: Praplan; D'Agostini.


    Kloten: Boltshauser; Egli, Bäckman; Kellenberger, Back; Stoop, Ramholt; Kparghai; Bozon, Sallinen, Abbott; Praplan, Santala, Bieber; Bader, Schlagenhauf, Marchon; Staiger, Trachsler, Lemm; Derungs.


    Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Pinana; Gautschi, Dotti; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Berthon, Kubalik; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Incir, Goi, Lauper; Mazzolini.


    Bemerkungen: Kloten ohne Hollenstein (gesperrt), Grassi, Weber und Spiller (alle verletzt), Poulin (überzähliger Ausländer), Leone, Bircher, Harlacher und Obrist (alle überzählig), Ambri-Piotta ohne Müller, Fora, Karhunen und Stucki (aller verletzt), Taffe, Hazen (überzählige Ausländer), Monnet, Guggisberg, Jelovac (alle überzählig). - Pfostenschüsse Abbott (10./Latte). Pinana (49.) nach Check von Staiger verletzt ausgeschieden. Ambri von 58:45 bis 59:28 ohne Torhüter.





    Swiss League-Final (NLB)


    Rapperswil-Jona Lakers - Olten 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)


    4911 Zuschauer. - SR Mollard/Müller , Duarte/Fuchs .


    Tore: 15. Hügli (Profico, Mason/Ausschluss Hirt) 1:0. 21. (20:25) Schmuckli (Aulin, Rizzello) 2:0. 32. Aulin (Knelsen) 3:0. 34. Mosimann (Hügli) 4:0. 60. (59:10) Hügli (Mosimann, Gähler) 5:0.


    Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Rizzello) plus 5 Minuten (Primeau) plus Spieldauer (Primeau) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 plus 5 Minuten (Bagnoud, Muller, Fröhlicher) plus Spieldauer (Bagnoud, Muller, Fröhlicher) gegen Olten.


    PostFinance-Topskorer: Knelsen; Haas.


    Rapperswil-Jona: Nyffeler; Iglesias, Schmuckli; Sataric, Maier; Geyer, Büsser; Gähler, Berger; Hüsler, Ness, Primeau; Aulin, Knelsen, Rizzello; Profico, Lindemann, Casutt; Mosimann, Mason, Hügli.


    Olten: Mischler (34. Rytz); Lüthi, Bucher; Grieder, Rouiller; Fröhlicher, Zanatta; Aeschlimann, Bagnoud; Haas, Schirjajew, Wyss; Truttmann, Ihnacek, McClement; Muller, Mäder, Horansky; Hirt, Schneuwly, Huber.


    Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Brem (verletzt) und Morin (überzähliger Ausländer), Olten ohne Ulmer (krank) sowie Sharp (überzähliger Ausländer). - Pfostenschüsse Lindemann (8.), Casutt (13./Latte). Timeout Olten (34.).




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  • Lugano vom 0:3 zum 6:3

    Lugano gelingt in der Halbfinalserie gegen Biel ein eindrückliches Comeback. Die Tessiner drehen im dritten Duell einen 0:3-Rückstand in einen 6:3-Sieg und verkürzen in der Best-of-7-Serie auf 1:2.


    Bis zur 26. Minute deutete in der mit 6521 Zuschauern erneut ausverkauften Bieler Arena nichts darauf hin, dass das Heimteam die Partie noch aus der Hand geben könnte. Das Team von Trainer Antti Törmänen strotzte nur so von Selbstvertrauen und lag dank Doppeltorschütze Fabian Lüthi und dem Überzahltreffer des Kanadiers Marc-Antoine Pouliot verdient mit 3:0 in Führung.


    Nichts hatte zu diesem Zeitpunkt auf eine Auferstehung Luganos hingedeutet, ehe Routinier Sébastien Reuille in Unterzahl auf 1:3 verkürzte und damit die Tessiner Wende einleitete.


    Danach leisteten sich die Bieler einige Undiszipliniertheiten, die von den Gästen eiskalt ausgenutzt wurden. Nach einem Beinstellen von Marco Maurer traf Verteidiger Bobby Sanguinetti in Überzahl zum 2:3. Weil danach Robbie Earl für einen Bandencheck gegen Thomas Wellinger eine Fünfminutenstrafe kassierte, und mit Beat Forster ein zweiter Bieler auf die Strafbank wanderte, konnte Lugano mit zwei Mann mehr agieren. Gregory Hoffman mit seinem siebenten Playoff-Treffer und Luca Fazzini schossen die Luganesi mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden kurz vor der zweiten Pause erstmals in Führung.


    Im Schlussabschnitt liess Lugano nichts mehr anbrennen und erzielte durch Maxim Lapierre und Jani Lajunen noch das 5:3 und 6:3 ins verlassene Bieler Tor. Für Lajunen war es das erste Spiel in dieser Serie. Der Finne, der mit einer Schraube im gebrochenen Daumen agierte, ersetzte im Sturm Linus Klasen. Der Poker von Luganos Trainer Greg Ireland ging auf, auch wenn Lajunen spielerisch nicht an seine überragende Leistungen in den Viertelfinals anknüpfen konnte.


    Das Momentum liegt nun auf Seiten von Lugano, das am Ostermontag vor heimischer Kulisse den 2:2-Ausgleich in der Serie anstrebt.


    Telegramm vom 31.3.2018


    Biel - Lugano 3:6 (2:0, 1:4, 0:2)

    Tore: 5. Fabian Lüthi (Dufner, Diem) 1:0. 15. Pouliot (Neuenschwander, Tschantré/Ausschluss Reuille) 2:0. 26. Fabian Lüthi (Jecker) 3:0. 27. Reuille (Wellinger/Ausschluss Johnston!) 3:1. 36. Sanguinetti (Cunti/Ausschluss Maurer) 3:2. 39. (38:18) Hofmann (Johnston, Vauclair/Ausschlüsse Earl, Forster) 3:3. 40. (39:18). Fazzini (Furrer/Ausschluss Earl) 3:4. 59. Lapierre 3:5 (ins leere Tor). 60. (59:57) Lajunen (Ausschluss Lapierre!) 3:6 (ins leere Tor)

    Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Earl) plus Spieldauer (Earl) gegen Biel, 7mal 2 plus 10 Minuten (Walker) gegen Lugano.

    Bemerkungen: Biel ohne Pedretti (verletzt) und Lofquist, Lugano ohne Etem und Klasen (alle überzählige Ausländer) sowie Brunner, Bürgler und Chiesa (alle verletzt).


    Biel’s Robbie Earl für das heutige Spiel gesperrt

  • Die ZSC Lions bezwingen den SC Bern und gehen in der Serie 3:1 in Führung. Lugano schickt Biel mit einer 5:1-Klatsche nach Hause. Ambri benötigt nur noch einen Sieg


    Die ZSC Lions stehen nach dem ersten Heimerfolg (3:1) in der Serie gegen Qualifikationssieger und Meister Bern noch einen Sieg vom Finaleinzug entfernt.

    Dank Fabrice Herzog fehlt den Zürchern noch ein Sieg, um Bern als erstes Team seit Davos 2015 in einer Best-of-7-Serie zu bezwingen. Bereits im Startdrittel sorgte Herzog mit einer Doublette auf Seiten der Zürcher für eine ruhige Nerven. Auf Berner Seite erhöhte sich durch den Zweitore-Rückstand dagegen der Druck. Zwar kämpfte das Team von Kari Jalonen beherzt und bemühte sich, in der Offensive etwas zu kreieren, Tristan Scherweys Anschlusstreffer 53 Sekunden vor Schluss war dennoch nicht mehr als ein kurzer Hoffnungsschimmer. Nur 15 Sekunden nach Scherwey krönte sich Herzog mit seinem dritten Treffer endgültig zum Mann des Abends.

    Durch den 5:1 Sieg gestern Ostermontag meldet sich der HC Lugano zurück die Playoff-Halbfinals gegen den EHC Biel und glichen zum 2:2 aus.


    Lugano gleicht die Serie gegen Biel aus

    Das erste Tor in einem Spiel tut keinem der beiden Teams gut. Lugano ging in den ersten zwei Spielen in Führung und verlor beide Spiele. Biel führte am Ostersamstag daheim 3:0 und verlor noch 3:6. Auch am Ostermontag in Lugano gingen die Seeländer wieder in Führung, ehe sie nach der ersten Pause einbrachen.


    Dem EHC Biel werden die zwei Ruhetage vor dem dritten Heimspiel äusserst gut tun. Biel muss über die Bücher. Am Samstag noch stand Biel mit einem Bein im Playoff-Final, als es in Spiel 3 mit 3:0 führte. Seither lief für die Berner alles schief, was schief laufen konnte. Auch ein gelungener Start ins Auswärtsspiel in Lugano verhalf nicht zu einer Beruhigung der Lage. Marc-Antoine Pouliot brachte Biel in der 7. Minute in doppelter Überzahl in Führung. Nach der ersten Pause lief für das Team von Antti Törmänen die Partie aber völlig aus dem Ruder.


    Damit beginnt die Serie am Donnerstag in Biel von neuem. Noch befindet sich der EHCB im Vorteil: Biel kann zwei der maximal noch drei Spiele in der eigenen Arena bestreiten. Aber findet Hiller seine Topform wieder? Für Lugano spricht das Momentum: Die Tessiner strotzen nach elf Toren in den letzten 93 Minuten der Serie vor Selbstvertrauen. Und die Bieler müssen die Disziplin der ersten acht Playoff-Partien wieder finden. In den ersten achteinhalb Playoff-Spielen leisteten sie sich im Schnitt 7 Strafminuten pro Partie. Gegen Lugano waren es in den Spielen 3 und 4 der Halbfinalserie über Ostern 33 und 12 Minuten. Der Amerikaner Robbie Earl fehlte am Montag in Lugano sogar nach seiner Fünfminutenstrafe vom Samstagabend.


    Ambri fehlt noch ein Sieg zum Ligaerhalt

    Nach dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung in Kloten fehlt Ambri-Piotta im Playout noch ein Sieg zum Ligaerhalt. Das Siegtor der Leventiner erzielt Dominic Zwerger nach nur 33 Sekunden der Overtime.

    Das vierte Spiel war erneut ein Duell auf Messers Schneide und hätte auf beide Seiten kippen können. Ambri zeigte sich deutlich aufsässiger und liess sich vom verletzungsbedingten Ausfall von Nick Plastino - der Kanadier war am Ostersonntag zusammen mit Michael Ngoy in einen Autounfall verwickelt - nicht beirren. Das Team von Luca Cereda verpasste es jedoch, im Mitteldrittel eine Entscheidung herbeizuführen.

    Nach dem sehenswerten Führungstor von Ambris Topskorer Matt D«Agostini (19.) brachte Doppeltorschütze Morris Trachsler das Heimteam mit seinen Saisontoren 4 und 5 wieder zurück ins Spiel. Schliesslich rettete der 20-jährige Misha Moor mit seinem ersten National-League-Tor im 14. Spiel die Leventiner in die Verlängerung. Dort sorgte Dominic Zwerger mit seinem 20. Saisontor für die Entscheidung. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz lenkte einen Schuss von D»Agostini unhaltbar ab. Klotens kanadischer Goalie Kevin Poulin, der den erkrankten Luca Boltshauser ersetzte, war chancenlos.

    Damit hat Ambri am Donnerstag den ersten Matchpuck, die Saison vorzeitig zu beenden. Kloten dagegen droht der Gang in die Liga-Qualifikation.


    Telegramm vom 2.4.2018


    ZSC Lions - Bern 3:1 (2:0, 0:0, 1:1) stand 3:1

    Tore: 12. Herzog (Chris Baltisberger) 1:0. 20. (19:00) Herzog (Klein/Ausschluss Künzle!) 2:0. 60. (59:07) Scherwey (Untersander) 2:1 (ohne Goalie). 60. (59:22) Herzog 3:1 (ins leere Tor).

    Bemerkungen ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren (alle verletzt), Pelletier und Shore. Bern ohne Raymond, Pyörälä (überzählige Ausländer) und Gerber (verletzt


    Lugano - Biel 5:1 (0:1, 2:0, 3:0)

    Tore: 7. Pouliot (Rajala, Micflikier/Ausschlüsse Hofmann, Wellinger) 0:1. 22. Morini 1:1. 27. Lapierre (Lajunen) 2:1. 41. (40:54) Sanguinetti (Sannitz/Ausschluss Ulmer!) 3:1. 42. (41:43) Reuille (Ausschluss Ulmer!) 4:1. 47. Fazzini (Cunti) 5:1.

    Bemerkungen: Lugano ohne Bürgler, Brunner, Chiesa (alle verletzt), Etem und Klasen (beide überzählige Ausländer), Biel ohne Earl (gesperrt). Fey verletzt ausgeschieden (52.).


    Playoutfinal vom 2.4.2018


    Kloten - Ambri-Piotta 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V.

    Tore: 19. D«Agostini (Müller/Ausschluss Zwerger!) 0:1. 37. Trachsler 1:1. 45. Trachsler (Ramholt, Derungs) 2:1. 50. Moor 2:2. 61. (60:33) Zwerger (D»Agostini) 2:3.

    Bemerkungen: Kloten ohne Boltshauser (krank), Grassi, Weber und Spiller (alle verletzt), Obrist, Leone, Bircher und Harlacher (alle überzählig), sowie Bäckman, Ambri-Piotta ohne Karhunen, Hazen (alle überzählige Ausländer), Plastino, Gautschi, Fora und Stucki (alle verletzt), sowie Monnet und Guggisberg (beide überzählig).

  • Halbfinal-Knüller: Der ZSC steht im Final und trifft auf Lugano

    Dank Pius Suter: Die ZSC Lions schlagen den SCB in der Verlängerung und stossen in den Playoff-Final vor. Lugano überfährt Biel 6:2.


    Initialzündung im Spiel 3

    Der HC Lugano ist plötzlich wieder «grande». Nach einem miserablen Start in die Halbfinalserie gegen Biel steht er nun im Playoff-Final - weil er die Nerven behielt und im Spiel 3 die Wende schaffte.


    Zehn Jahre lang - vom letzten Meistertitel 2006 bis 2016 - hatte der HC Lugano nicht eine Playoffserie für sich entscheiden können. Nun aber sind die Tessiner wieder zu einem wesentlichen Faktor geworden, wenn es ans Eingemachte geht. Innerhalb von zwei Jahren gab es den Final, den Halbfinal (beide gegen Bern verloren) und nun wieder den Final (ab Donnerstag gegen die ZSC Lions).


    Resultate vom 7.4.2018

    Lugano - Biel 6:1 (2:1, 3:0, 1:1)

    Tore: 1. (0:28) Hofmann (Furrer) 1:0. 1. (0:42) Walker (Vauclair) 2:0. 19. Lofquist (Rajala) 2:1. 29. Bertaggia (Lapierre, Cunti/Ausschluss Tschantré) 3:1. 39. (38:42) Cunti (Johnston, Lapierre) 4:1. 40. (39:57) Bertaggia 5:1. 56. Bertaggia (Morini) 6:1 (ins leere Tor). 58. Wetzel (Sutter, Pedretti/Ausschluss Vauclair) 6:2.

    Lugano: Merzlikins; Furrer, Johnston; Vauclair, Sanguinetti; Ulmer, Wellinger; Riva; Hofmann, Lajunen, Lapierre; Fazzini, Cunti, Romanenghi; Walker, Sannitz, Reuille; Vedova, Morini, Bertaggia; Sorin.

    Biel: Hiller (41. Paupe); Jecker, Forster; Dufner, Kreis; Maurer, Lofquist; Steiner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Schmutz, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Tschantré, Sutter, Wetzel; Joggi.

    Bemerkungen: Lugano ohne Klasen, Etem (beide überzählige Ausländer), Brunner, Bürgler, Chiesa (alle verletzt), Biel ohne Micflikier, Fey, Hächler und Valentin Lüthi (alle verletzt). Lattenschuss Lapierre (33.).


    ZSC Lions - Bern 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) n.V.

    Tore: 3. Künzle (Prassl, Miranda) 1:0. 9. Bodenmann (Haas/Ausschluss Künzle) 1:1. 14. Andersson (Bodenmann) 1:2. 25. Pettersson (Sutter) 2:2. 63. (62:43) Suter (Pettersson) 3:2

    Bemerkungen: ZSC Lions ohne Klein (gesperrt), Vey (überzähliger Ausländer), Blindenbacher, Nilsson und Sjögren. Bern ohne Hischier (alle verletzt), Raymond und Pyörälä (überzählige Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 35. Bodenmann. 36. Arcobello. 42. Korpikoski.

  • Hockey-Fans aufgepasst ! Hallenstadion wirbelt Final-Spielplan durcheinander

    Terminwirbel im Eishockey-Final: Die Partien 3 und 4 zwischen Lugano und Zürich werden um je einen Tag vorgezogen.

    Die klassischen Eishockey-Abende Dienstag und Donnerstag haben für die Finalserie fast ausgedient!

    Aufgrund «externer Grossanlässe» im Hallenstadion wird der Spielplan zwischen Lugano und den ZSC Lions ab Spiel 3 komplett über den Haufen geworfen.


    Die Partien 3 und 4 finden je einen Tag früher als geplant, am Montag 16. April in Lugano sowie Mittwoch, 18. April in Zürich statt.


    Game 1: Do. 12.April

    Game 2: Sa. 14. April

    Game 3: Mo. 16.April

    Game 4: Mi. 18.April

    Game 5: Sa. 21.April

    Game 6: Mi. 25.April

    Game 7: Sa. 27.April


    Die Partien 3 und 4 finden je einen Tag früher als geplant, am Montag 16. April in Lugano sowie Mittwoch, 18. April in Zürich statt.

    Sollten mehr als 5 Spiele nötig sein, um den Schweizer Meister zu küren, dann würden die Spiele 6 und 7 um einen Tag nach hinten auf den Mittwoch, 25.4. im Hallenstadion sowie den Freitag 27.4. in der Resega verschoben.

    Für die Hockey-Fans ist also umbuchen angesagt.

  • https://www.suedostschweiz.ch/…-mania-in-rapperswil-jona


    EHC Kloten rückt der Relegation näher

    Die Talfahrt von Kloten geht ungebremst weiter. Im ersten Spiel der Liga-Qualifikation verlieren die Zürcher gegen die SCRJ Lakers 1:4.


    Ein verschlafener Start im ersten wichtigen Spiel unter dem neuen Trainer – das darf eigentlich nicht passieren. Die Klotener verpennten sechs Tage nach der Beurlaubung von Kevin Schläpfer und der Beförderung von André Rötheli den Beginn aber sogar doppelt: Im ersten Abschnitt kassierten sie nach 75 Sekunden durch Steve Mason das erste Gegentor.


    Und auch nach der ersten Pause kehrten die Klotener träge aus der Kabine zurück. Dion Knelsen erzielte nach bloss 30 Sekunden (und 16 Sekunden nach Ablauf einer Rapperswiler Strafe) und nach einem Klotener Scheibenverlust das 2:0 für die Lakers. Kloten droht der erste Abstieg seit 56 Jahren mehr denn je.


    Die Führung der Lakers entsprach durchaus dem Spielverlauf. Kloten erspielte sich zwar die grössere Anzahl Möglichkeiten, aber Grosschancen, wie sie sich Mason und Knelsen erarbeiteten, boten sich dem desolaten EHC lange nicht. Erst nach dem 0:2 kam auch das Heimteam durch Tomi Sallinen, Matthias Bieber (beide 22.) und Patrick Obrist (29.) zu besseren Chancen. Melvin Nyffeler, der 23-jährige Goalie der Lakers, stellte aber seine Extraklasse wieder unter Beweis.


    Nyffeler etablierte sich in der Swiss League sowohl in der Qualifikation (1,65 Gegentore pro Spiel und 93,58 % Fangquote) wie in den Playoffs (1,41 Gegentore pro Spiel und 94,51 % Fangquote) als der mit Abstand beste Keeper. Auch zu Beginn der Liga-Qualifikation liess sich Nyffeler nur einmal bezwingen (33 Paraden) – von Dominik Egli viereinhalb Minuten vor Schluss zum 1:3. Schon beim Triumph im Schweizer Cup hatten die Lakers gegen Lugano (3:0), Zug (5:1) und im Final gegen den HC Davos (7:2) gegen Gegner aus der National League im Schnitt bloss ein Gegentor pro Partie kassiert.


    Die zweite Partie der Serie findet am Samstagabend in Rapperswil-Jona statt. In der Eishalle Lido gewannen die Lakers alle acht Playoff-Heimspiele und kassierten dabei nur zehn Gegentreffer.

    Und zumindest im ersten Spiel der Serie fiel überhaupt nicht ins Gewicht, dass die Rapperswiler mit bloss zwei Ausländern spielten. Steve Mason, der Torschütze zum 1:0, verfügt über eine Schweizer Lizenz und belastet das Kontingent nicht. Jared Aulin, der Topskorer der Lakers, schied in der Finalserie gegen Olten mit einer Knieverletzung verletzt aus.


    Kloten - Rapperswil-Jona Lakers 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

    Tore: 2. (1:15) Mason (Hügli) 0:1. 21. (20:30) Knelsen 0:2. 49. Profico (Casutt) 0:3. 56. Egli (Kellenberger, Abbott/Ausschluss Maier) 1:3. 59. Rizzello (Knelsen, Sataric) 1:4.

    Bemerkungen: Kloten ohne Bäckman, Poulin (überzählige Ausländer), Weber, Marchon, Grassi und Lemm. Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Brem (alle verletzt).



    Die ZSC Lions holen sich das Break

    Die ZSC Lions starten in Lugano perfekt in den Playoff-Final. 1:0 besiegen die weitgehend souveränen Stadtzürcher den zu lange ideenlosen Herausforderer.


    Mike Künzle avanciert immer mehr zu einer massgeblichen Figur der Zürcher Playoff-Mission. Sein unwiderstehliches Nachsetzen in der 35. Minute zahlte sich aus. Ihren minimalen, aber verdienten Vorteil liessen sie sich nicht mehr entreissen. Zu stilsicher, zu abgebrüht und clever verhielten sich die Lions auf dem Weg zum ersten Break der Finalserie.


    Der bullige ZSC-Matchwinner ist kein Mann für die Galerie, er ist in der Regel für den rustikalen Teil zuständig. Mit seinem dritten Tor im dritten Spiel in Folge demonstrierte der künftige Bieler indes, dass er in seiner gegenwärtigen Verfassung der vierten Lions-Linie ein Gewicht verleiht, das im Finish um den Titelgewinn entscheidend sein könnte.


    Schon bei erster Gelegenheit setzte Hans Kossmanns Equipe, die der Reihe nach die Nummern 2 und 1 der Qualifikation eliminiert hatte, einen Akzent - gegen einen Kontrahenten, der vor eigenem Anhang meistens fünf, zehn Extraprozente zu bieten hat. Der erste Auswärtssieg ohne Gegentor im 32. Anlauf ist mit Blick auf die Fortsetzung des Duells womöglich Gold wert.


    Mit reichlich Emotionen war zu rechnen gewesen, mit einer intensiven Angelegenheit ohnehin - vor einer Curva Nord, die wie nur wenige andere Stehrampen im Chorus eine Energie erzeugen kann, die nicht nur hörbar ist, sondern eben auch spürbar. Die Lions beschränkten sich im Startdrittel darauf, die entsprechend aufgeputschten Luganesi im Rink abzufangen und auf dem Hauptschauplatz keine zusätzliche Hektik aufkommen zu lassen. Allzu oft stand Keeper Lukas Flüeler nicht im Zentrum des Geschehens.


    Und nach einem Drittel streiften die Gäste ihre taktisch bedingte Zurückhaltung ab. Immer wieder drängten sie die Tessiner zurück und provozierten in der gegnerischen Zone fortlaufend unübersichtliche Szenen. In jenen Phasen war erkennbar, weshalb im Halbfinal auch der zuletzt während zwei Saisons dominierende SCB kein Mittel gefunden hatte.


    Derweil Greg Ireland relativ früh gezwungen war, seine Schlüsselakteure zu forcieren, coachte Hans Kossmann die gesamte ZSC-Breite aus. Sogar der frühere Ambri-Solo-Unterhalter Inti Pestoni, nach vierwöchiger Pause anstelle der überzähligen Verteidiger-Ikone Mathias Seger nominiert, erhielt teilweise im Powerplay Auslauf.


    Eine derart ausgewogene Personalauswahl haben sie im Sottoceneri nicht zu bieten. Sie leben vom Einfluss von Topskorer Maxim Lapierre und von Torproduktion von Gregory Hofmann. Beide kamen angesichts der nahezu perfekten Gruppierung der Stadtzürcher praktisch nie auf Touren.



    Lugano - ZSC Lions 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

    Tor: 35. Künzle (Sutter, Suter) 0:1.

    Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Bürgler, Brunner (alle verletzt), Etem, Klasen (beide überzählig), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Vey (alle verletzt), Bachofner, Seger, Shore, Karrer, Hinterkircher (alle überzählig). 17. Schiedsrichter Eichmann vom Puck getroffen - nach kurzer Behandlungspause wieder auf dem Eis.

  • Zürcher Sieg in der Verlängerung

    Die ZSC Lions bezwingen Lugano in der Verlängerung dank einem Treffer von Roman Wick zum 5:4. In der Final-Serie steht es nun 2:0 für die Zürcher.

    Die ZSC Lions taumelten im ersten Playoff-Final-Heimspiel gegen Lugano, ehe Roman Wick in exakt drei Minuten vor Ende der Overtime mit einem raffinierten Schuss das 5:4 erzielte. Die Tessiner stehen in der Serie bereits mit dem Rücken zur Wand.

    In Oerlikon kam die Kulisse in den Genuss von einer puren und faszinierenden Playoff-Show. Checks, Führungwechsel, Emotionen, überschäumende Reaktionen auf den Rängen. Im vierten Drittel bekämpften sich die beiden derzeit besten National-League-Teams wie wie taumelnde Boxer, die ihre letzten Kraftressourcen beanspruchten - bis Roman Wick den HCL mit seinem Schlenzer ins Lattenkreuz mitten ins Herz traf.


    Dass die Lions auf ihrer aktuellen Mission selbst von Tiefschlägen offenbar nicht vom Kurs abzubringen sind, hatten sie bereits gegen den entthronten Titelhalter Bern unter Beweis gestellt; in einer aufwühlenden Partie gegen die auf allen Ebenen unberechenbaren Südschweizer überstand das Heimteam diverse heikle Szenen. In einem mitreissenden Finish sorgte Wick für die minimale Differenz, die aus Zürcher Optik viel wert sein könnte. «Augen zu und geschossen», so schilderte der Matchwinner sein Kunststück.

    Es war ein erstes Rencontre mit beidseits offenem Visier. Die strategische Zurückhaltung wich der Bereitschaft, sich einen Schlagabtausch ohne defensive Absicherung zu liefern. Derweil sich die Lions (zu) ungestüm einen 2:0-Finalvorsprung zu erstürmen versuchten, fanden die Tessiner immer wieder einen Weg aus der Umklammerung. Erst in der Verlängerung

    So wild, so leidenschaftlich, so fokussiert wie im ausverkauften Hallenstadion wären die Bianconeri mutmasslich auch beim Start des Final-Klassikers gerne aufgetreten. Ihre Darbietung war nicht zu vergleichen mit der verhaltenen Ouvertüre. Panik sei nicht angezeigt, liessen die Südschweizer verlauten, und hielten Wort: Sie erhoben sich im Kollektiv und gingen dem Kontrahenten erstmals richtig unter die Haut.

    Und doch endete der hitzige Abend der allgemeinen Turbulenzen und gefühlsmässigen Schlangenlinien für die Gäste frustrierend. Unter Druck entglitt ihnen eine 3:2-Führung, und unmittelbar vor der Overtime vergab der solo anstürmende Alessio Bertaggia den Matchpuck. Statt mit einem durchaus möglichen Break und Rückenwind kehrten sie angeschlagen ins Sottoceneri zurück. Am Montag droht im Best-of-7-Duell bereits ein 0:3-Handicap, das vom seit 2006 titellosen HCL nach sportlichen Ermessen kaum mehr wettzumachen sein dürfte.


    Beim nahezu makellosen Auftakt hatten die Zürcher den Tessinern während 60 Minuten kaum einen Quadratmeter freie Eisfläche überlassen. Wer eine Fortsetzung im ähnlich souveränen Stil erwartet hatte, verkalkulierte sich. Die Lions überraschten im Startdrittel mit temporären Aussetzern und offerierten Lugano Raum zu Konterattacken.

    Zweimal führten die Gastgeber vor 11'200 Zuschauern im ersten Abschnitt, zweimal wählten sie in der Euphorie den kompromisslosen Vorwärtsgang - in beiden Fällen ging das Vorhaben schief. Maxim Lapierre, der lange überragende Topskorer der Südschweizer, schloss einen Gegenzug mit dem 1:1 ab. In der 15. profitierte Sébastien Reuille von einem nächsten Fauxpas der zu unbekümmerten Powerplay-Formation Zürichs.

    Der dritte Shorthander Reuilles in der Crunch Time hinterliess im Team von Hans Kossmann Spuren, die Stilsicherheit verflüchtigte sich phasenweise - anders ist der Scheibenverlust von Phil Baltisberger nicht zu deuten; der Verteidiger liess sich von Lapierre 13 Sekunden nach der ersten Pause ohne Not zu jener Szene verleiten, die Gregory Hofmann zum 3:2-Vorteil verwertete.

    Hoch zu und her ging es auch auf den Zuschauerrängen wo sich ZSC-und Lugano Fans sich gegenseitig mit vollen Bierbechern bewarfen.



    Telegramm: Playoff-Finale von 14.4.2018


    ZSC Lions - Lugano 5:4 (2:2, 1:1, 1:1, 1:0) n.V. Stand 2:0

    Tore: 4. Klein (Wick, Kenins) 1:0. 7. Lapierre (Hofmann) 1:1. 13. Kenins 2:1. 15. Reuille (Sannitz/Ausschluss Zorin!) 2:2. 21. (20:13) Hofmann (Lapierre) 2:3. 29. Sutter (Wick/Ausschluss Johnston) 3:3. 42. Shore (Klein, Kenins/Ausschluss Sannitz) 4:3. 53. Sannitz (Walker/Ausschluss Schäppi) 4:4. 78. (77:00) Wick (Kenins) 5:4.

    Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Vey (alle verletzt), Bachofner, Pelletier, Seger, Karrer, Hinterkircher (alle überzählig), Lugano ohne Chiesa, Bürgler, Brunner (alle verletzt), Klasen, Etem, Riva (alle überzählig). 38. Ronchetti verletzt ausgeschieden.


    Nächste Rappi-Gala gegen Kloten

    Der EHC Kloten braucht ein Wunder, um nicht nach 56 Jahren aus der National League abzusteigen. Er geht in der Ligaqualifikation auch im zweiten Spiel gegen Rapperswil-Jona unter, diesmal mit 0:4.


    Zwei Haudegen führten die Lakers zum Sieg. Cyrill Geyer brachte Rapperswil nach neun Minuten in Führung. Der 37-jährige Verteidiger steht seit 2002 in Diensten der Lakers, tritt nach der Saison zurück und wechselt als Trainer in die Juniorenabteilung. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 erzielte beide Corsin Casutt. Der 33-Jährige ist vor zwei Jahren in Kloten aussortiert worden. Vor sieben Jahren hatte Casutt mit dem EV Zug als bester Playoff-Goalgetter (7 Tore) geglänzt.


    Und Kloten? Die erwartete Reaktion erfolgte auch im zweiten Spiel unter André Rötheli nicht. Rötheli stellte die Linien um, nahm Denis Hollenstein (1. Linie) und Vincent Praplan (3. Linie) auseinander, aber alles verpuffte ohne Wirkung. Und das alles hatte auch schon Kevin Schläpfer probiert.

    Um nicht abzusteigen, muss Kloten vier der nächsten fünf Spiele gewinnen. Eine derartige Serie gelang den Zürcher Unterländern einzig in der zweiten Oktoberhälfte, als sie innerhalb von fünf Spielen Lugano (3:1), Zug (4:3 n.V.), Fribourg-Gottéron (3:2 n.P.) und Langnau (3:2 n.P.) besiegten. Diese Erfolgssträhne erfolgte unmittelbar nach der Entlassung von Pekka Tirkkonen und dem Engagement des mittlerweile ebenfalls in die Wüste geschickten Kevin Schläpfer.


    Der EHC Kloten enttäuschte auch in der Arena am Lido auf der ganzen Linie. Einzig zu Beginn des zweiten Abschnitts gelangen den Gästen vereinzelte Offensivaktionen. Denis Hollenstein (21.) und Tomi Sallinen (23.) verpassten das 1:1. Dann aber leisteten sich die Klotener innerhalb von sechs Sekunden zwei Zweiminutenstrafen, was Corsin Casutt lediglich 22 Sekunden später bei fünf gegen drei mit dem 2:0 der Lakers bestrafte.


    Goalie Melvin Nyffeler feierte mit 35 Paraden bereits den 15. Shutout in dieser Saison - inklusive Schweizer Cup. In fünf Pflichtspielen gegen National-League-Teams kassierten die Lakers diese Saison im Schnitt nur 0,8 Gegentore pro Spiel. (so/sda)



    Telegramm: Ligaqualifikation vom 14.4.2018


    Rapperswil-Jona Lakers - Kloten 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) Stand 2:0

    Tore: 10. Geyer (Mason) 1:0. 26. Casutt (Morin/Ausschlüsse Kellenberger, Ramholt) 2:0. 48. Casutt (Berger, Profico) 3:0. 54. Mosimann (Hügli) 4:0. –

    Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Brem, Kloten ohne Grassi, Weber, Lemm (alle verletzt), Poulin und Bäckman (beide überzählige Ausländer).


  • Hallo Forum!

    Schaut eigentlich wer von euch NLA Finale ZSC vs. HCL? Auf SRFzwei z. B.

    Heute gerade Spiel 3 am Laufen. Lugano führt 3:0. noch 10min. Nach 2 knappen, bitteren Niederlagen auch dringend nötig, dass sie heute anschreiben. Mag beide Teams irgendwie, hoffe aber, dass die Luganesi heuer den Kübel gewinnen.


    Serie bringt bis jetzt gutes, schnelles, intensives Eishockey. Zu empfehlen. Spiel 2 auch mit den dazugehörigen Toren und OT.


    Edit: Lugano gewinnt 3:0, ZSC führt in der Serie nur noch 2:1, Mittwoch 20:15 gehts im Hallenstadion ins Spiel 4.

  • Hollenstein haucht Kloten im Rekordspiel neues Leben ein

    Das dritte Spiel der Ligaqualifikation zwischen dem EHC Kloten und den SCRJ Lakers wurde zum historischen, zum längsten im Schweizer Eishockey. Weit nach Mitternacht endete es mit dem 3:2-Sieg nach Verlängerung für Kloten, das in der Serie auf 1:2 verkürzte


    Es war schon Mittwoch, 0:28 Uhr, und es lief die 103. (!) Minute. Dennis Hollenstein, Klotens Nationalspieler, der bis dahin in der Ligaqualifikation abgemeldet war, nahm nochmals Anlauf und versenkte den Puck nach 102:32 Minuten mit einem Handgelenkschuss im Tor von Lakers-Goalie Melvin Nyffeler. Das längste Spiel im Schweizer Eishockey war entschieden (der vorherige Rekord, aufgestellt am 21. März von Olten und Langenthal, wurde um 15 Spielminuten übertroffen) und der EHC Kloten zurück in der Serie.


    In den ersten beiden Spielen der Ligaqualifikation hatte sich Kloten gegen den drohenden Abstieg kaum gewehrt. Im dritten Spiel kam vor 6863 Zuschauern das Aufbäumen. Selbst einen Rückstand machten die Zürcher weg, sogar zweimal. Sie kämpften sichtbar um ihr Überleben in der National League. So war das dritte Duell das erste, indem der Oberklassige den SCRJ Lakers auf Augenhöhe begegnete.


    Dabei lief der Puck zunächst für die Lakers. Sie überstanden das Klotener Startfurioso unbeschadet – auch, weil Matthias Bieber nur den Pfosten traf (5.) – und schlugen in ihrem ersten Powerplay zu: Jeremy Morin schoss die Gäste in der siebten Minute in Front. Ein Treffer mitten ins Klotener Herz und der ultimative Charaktertest für das Team von Interimstrainer André Rötheli.


    Mit Druck war es zwar vorerst vorbei, seinen Einsatzwillen hielt das Heimteam aber aufrecht. Dieser allein hätte Kloten nichts genützt, wenn die Lakers im zweiten Drittel nicht im Abschluss gesündigt hätten. Jorden Gähler (25.), Florian Schmuckli (26.), Martin Ness (29.) und Sven Lindemann (30.) – alle hatten das 2:0 auf dem Stock, scheiterten aber an Goalie Luca Boltshauser, der wie auf der anderen Seite Melvin Nyffeler eine glänzende Partie zeigte. «Wir liessen in dieser Phase die Gelegenheit für eine mögliche Vorentscheidung. Diesmal fielen die Pucks für uns nicht rein», analysierte Lakers-Stürmer Leandro Profico um etwa 0:45 Uhr in den Katakomben der Swiss-Arena.


    Kloten blieb im Spiel, wohl gleichbedeutend mit dem Verbleib in der Serie, und kam kurz vor der zweiten Pause zum langersehnten Tor nach über 100-minütiger Durststrecke, als René Back das 1:1 erzielte. Der Verteidiger traf per Direktschuss. Kloten zeigte nicht nur in dieser Szene eine in den vorangegangenen zwei Partien nicht gesehene Entschlossenheit und wurde dafür belohnt.


    Schwach war aber erneut das Boxplay des National-Ligisten. Mit ihrer passiven Formation machten sie es den Lakers in Überzahl leicht, und diese nahmen an. Profico brachte die Lakers erneut in Führung (48.). Doch Kloten reagierte so, wie es ein Team macht, das den Glauben an sich nicht aufgegeben hat: energisch. Keine drei Minuten später erzwang Morris Trachsler den Ausgleich, der zur Verlängerung führte.


    In dieser – zumindest in der ersten – taten die Klotener mit 19:2 Schüssen viel mehr für den Sieg. Sie schienen über die grösseren Kraftreserven zu verfügen und verlagerten das Geschehen vor Nyffelers Tor. Zweimal wussten sich die Lakers nur noch mit Fouls aus der Umklammerung zu befreien. Die beiden Powerplays konnten die Klotener nicht nützen, es ging in die zweite Verlängerung. Sie hätten sich in der Pause jeweils flüssig ernährt, mit Nahrungsergänzungsmittel enthaltenden Shakes, sagte Profico zum Thema Verpflegung in diesem Marathonspiel.


    In der zweiten Overtime konnten die Lakers das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Letztlich nützte es nichts. Die Rapperswiler können im Heimspiel vom Donnerstag den Aufstieg noch nicht klarmachen. «Gut erholen, mit möglichst wenig Bewegung», nannte Profico das A und O nach diesem über 100-minütigen Abnützungskampf und fügte an: «Ich will jetzt nur noch aus den Schlittschuhen.»


    Kloten – Rapperswil-Jona 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.

    Tore: 7. Morin (Casutt, Knelsen/Ausschluss Trachsler) 0:1. 39. Back (Santala) 1:1. 48. Profico (Mason, Ness/Ausschluss Abbott) 1:2. 51. Obrist (Trachsler) 2:2. 103. (102:32) Hollenstein 3:2.

    Kloten: Boltshauser; Stoop, Ramholt; Egli, Harlacher; Kellenberger, Back; Kparghai; Leone, Schlagenhauf, Praplan; Obrist, Trachsler, Bozon; Bieber, Lehmann, Hollenstein; Welti, Sallinen, Abbott; Santala.

    Rapperswil-Jona: Nyffeler; Iglesias, Schmuckli; Sataric, Maier; Geyer, Büsser; Gähler, Berger; Primeau, Ness, Hüsler; Morin, Knelsen, Rizzello; Mosimann, Mason, Hügli; Profico, Lindemann, Casutt.

    Bemerkungen: Kloten ohne Poulin, Bäckman (überzählige Ausländer), Grassi, Weber, Lemm und Marchon. Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Brem (alle verletzt).


    :oldie:Nun, dass Rappi in dieser serie nicht einfach so mit 4:0 durchmarschieren kann, war ja von vornherin klar. Nun müssen die unsrigen morgen abend reagieren und hoffentlich das 3:1 der Serie holen.

  • Kloten schlägt die Rapperswil-Jona Lakers erneut


    Kloten befindet sich in der Ligaqualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers erstmals leicht im Vorteil. Kloten gewinnt Spiel 4 auswärts mit 4:0 und gleicht die Serie nach Siegen aus.


    Die Klotener, die vor fünf Tagen nach 1:4- und 0:4-Niederlagen noch wie sichere Absteiger ausgesehen haben, sehen plötzlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Dafür gibt es bei den Lakers lange Gesichter. Rapperswil-Jona muss bis zum fünften Spiel am Samstagabend in Kloten über die Bücher.

    Der Erfolg im Marathonspiel vom Dienstag mit dem Siegtor in der dritten Verlängerung liess das Momentum auf die Klotener Seite wechseln. «Natürlich war das der Effekt dieses Sieges», sagte Vincent Praplan. «Dieser Sieg verlieh uns Selbstvertrauen. Plötzlich läuft alles ringer.»


    In den ersten zwei Spielen unterliefen den Klotenern entscheidende Fehler. Am Donnerstag spielten die Flieger nun erstmals das grössere Potenzial und die Vorteile in Sachen Tempo beeindruckend aus. Praplan bereitete das Führungstor vor. Denis Hollenstein, der Matchwinner vom Dienstag, erzielte das 3:0. Endlich spielen sich auch Klotens Schlüsselspieler ins Scheinwerferlicht.

    Und die Lakers? Ihnen gelang wenig bis gar nichts mehr. Zum ersten Mal diese Saison verloren die SCRJ Lakers zwei Spiele hintereinander. Erstmals unterliefen den St. Gallern Fehler: Martin Ness verlor vor dem eigenen Goal den Puck. Jorden Gähler gab an der Bande einen Zweikampf praktisch kampflos verloren. Diese «Blackouts» ermöglichten nach 83 Sekunden und nach zwölf Minuten den Klotenern die ersten zwei Tore. Auch die Personaldecke der Lakers wird dünner. Weil der Kanadier Jared Aulin vor zwei Wochen im Swiss-League-Final verletzt ausschied, spielen die Rapperswiler schon die ganze Ligaqualifikation mit nur zwei Ausländern. Und vor dem vierten Spiel fielen mit Sven Berger (verletzte sich in Spiel 3) und Cyrill Geyer (muskuläre Probleme beim Einlaufen) zwei wichtige Backs verletzt aus.

    Die Probleme der Lakers liegen allerdings auch in der Offensive. In den ersten drei Spielen der Serie lag Rapperswil-Jona nie in Rückstand. Die Lakers konnten äusserst erfolgreich und nach Lust und Laune kontern. In den letzten 115:04 Minuten gelang den Lakers nun aber kein Tor mehr. Nach Torschüssen dominierte Kloten seit dem letzten Goal der Lakers mit 72:35.

    Telegramm:

    Rapperswil-Jona Lakers - Kloten 0:4 (0:2, 0:2, 0:0) Stand 2:2

    Tore: 2. Schlagenhauf (Praplan) 0:1. 13. Bozon (Obrist) 0:2. 28. Hollenstein (Stoop) 0:3. 36. Obrist (Bozon) 0:4.

    Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Iglesias, Schmuckli; Sataric, Maier; Gähler, Büsser; Gurtner; Mosimann, Mason, Hügli; Hüsler, Ness, Primeau; Profico, Lindemann, Casutt; Morin, Knelsen, Rizzello; Brem.

    Kloten: Boltshauser; Kellenberger, Back; Ramholt, Stoop; Egli, Harlacher; Kparghai; Bieber, Sallinen, Hollenstein; Leone, Schlagenhauf, Praplan; Abbott, Santala, Wetli; Obrist, Trachsler, Bozon; Lehmann.

    Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin, Berger und Geyer.

    Kloten ohne Weber, Marchon, Grassi, Lemm (alle verletzt), Bäckman und Poulin (überzählige Ausländer). - 23. Pfostenschuss Morin. - 47. Nyffeler hält Penalty von Hollenstein.


  • Lugano erzwingt durch einen 4:0-Heimsieg das Spiel 6

    Den ersten von drei ZSC-Meisterpucks wehrt der HC Lugano souverän ab. Er deklassiert die enttäuschenden Lions 4:0. Der Showdown geht am Mittwoch nach dem 2:3 in der Serie in Zürich weiter.


    Zur umjubelten Figur der Curva Nord avancierte einer mit Ambri-Vergangenheit: Gregory Hofmann stoppte die Lions mit dem 1:0 und 2:0 praktisch solo. Der 25-jährige spielt in seiner dritten Saison bei den Bianconeri so gut wie nie zuvor. Mit 13 Treffern ist er in der aktuellen Playoff-Kampagne in die höchste Kategorie aufgestiegen.


    Dass die Luganesi eine vorzeitige Meisterfeier der Lions mit allen Mitteln verhindern wollen würden, war schon vor dem ersten Puckeinwurf klar. Mit dem Rücken zur Wand folgte ihrerseits im erneut randvollen Stadion vor 7200 Tifosi ein nächstes Signal der Stärke. Nach seinem blitzschnellen Einstieg (1:0 nach 27 Sekunden) zermürbte der HCL den Gegner mit seiner Kraft, ehe er im letzten Drittel mit einer Tor-Doublette (43./44.) im rasanten Tempo für diskussionslose Verhältnisse sorgte.


    Dass die Resega ein heisses Pflaster ist, wissen auch die ZSC Lions. Aber seit ihrem 1:0 zum Auftakt im Sottoceneri verglühte Luganos Kontrahent tief im Süden regelrecht. Die Lions fanden in den letzten zwei Partien vor der landesweit lautesten Kulisse praktisch nicht statt. Seit total 145 Minuten sind sie auswärts torlos. Aus ihrer Sicht wäre ein weiteres Gastspiel in der Resega nicht ratsam.


    Zum dritten Mal in Folge liessen sich die unerklärlich verhaltenen Lions im Startdrittel von den Tessinern düpieren - im Spiel der zunächst letzten Chance sogar früher denn je: Nach 27 Sekunden stürmte Maxim Lapierre in die Zone der konfusen Zürcher, Gregory Hofmann vollstreckte ohne das geringste Problem.


    Philippe Furrer hatte im Vorfeld des dritten Heimspiels ohne Umschweife eingestanden, den Overtime-Frust im Hallenstadion nur mit Mühe verdaut zu haben. Die Ansage zur Rückkehr kam dann aber praktisch zeitgleich: «Zu Hause werden wir vom Publikum getragen und werden wieder hart arbeiten.» Seinen Worten folgte dann der wunschgemässe Auftritt: Der HCL im Vorwärtsgang, wild entschlossen, die Tifoseria fing sofort Feuer.


    Der «Corriere del Ticino» hatte diverse Anhaltspunkte aufgelistet, weshalb der HC Lugano die Saison um mindestens eine Partie verlängern könnte - einer davon betraf den Keeper Merzlikins: «Elvis in NHL-Form.» Der lettische WM-Goalie, im Playoff inzwischen mit über 500 Saves eine der auffälligsten Figuren, brillierte in der Tat.


    Den ersten von drei Big Points haben die ZSC Lions nicht verwertet. Mit der aufsässigen Spielweise, mit dem puren Willen der Gastgeber, die Kreativität Zürichs einzuschränken, tat sich der Favorit ein weiteres Mal schwer und wirkte teilweise überfordert. Der personelle Tiefgang brachte zu wenig ein, zu viele Angriffsversuche prallten an Merzlikins ab.


    Wie sehr der Abnützungskampf den Lions auch im mentalen Bereich zu schaffen machte, verdeutlichte eine Szene Sekunden nach dem Ende des zweiten Drittels. Kossmann bearbeitete Kenins verbal, worauf der Powerflügel wutentbrannt gegen die Bande kickte. Von der Nervosität liess sich selbst der bis anhin vorzügliche ZSC-Goalie Lukas Flüeler anstecken - den Untergang leitete er mit einem Fehler gleich selber ein.


    Telegramm:

    Lugano - ZSC Lions 4:0 (1:0, 0:0, 3:0)

    Tore: 1. (0:27) Hofmann (Lapierre) 1:0. 43. (42:25) Hofmann (Morini) 2:0. 44. (43:33) Furrer (Fazzini) 3:0. 58. Fazzini (Lapierre) 4:0.

    Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Chiesa, Brunner, Bürgler, Ronchetti (alle verletzt), Etem, Klasen (beide überzählig), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren (alle verletzt), Seger, Pelletier, Hinterkircher, Karrer (alle überzählig).



    Kloten braucht noch einen Sieg zum Klassenerhalt

    Thierry Baders Tor nach 7:24 Minuten der Verlängerung trägt Kloten in der Ligaqualifikation zwei Matchpucks ein. Die Klotener bezwingen die Rapperswil-Jona Lakers 4:3 und führen in der Serie 3:2.


    Am Ende hatte der EHC Kloten wieder die Nase vorne. Die Klotener gewannen ein äusserst spektakuläres Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Der 20-jährige Thierry Bader, der Sohn von Österreichs Nationaltrainer Roger Bader, entschied nach 67:24 Minuten die Partie.


    Am Ende schlugen sich die Lakers selber. Sie führten zwei Minuten vor Schluss mit 3:2 und konnten bis 15 Sekunden vor Schluss in Überzahl spielen. Aber sie liessen es im Powerplay zu, dass Kloten durch Denis Hollenstein nochmals ausglich. Und in der Verlängerung liess Goalie Melvin Nyffeler in der 68. Minute einen äusserst haltbaren Schuss von Thierry Bader, dem 13. Stürmer Klotens, aus spitzestem Winkel passieren.

    Es war das dramatische Ende einer Partie, die in der regulären Spielzeit beiden Teams aus dem Ruder gelaufen ist.


    Nach zuletzt zwei Siegen (3:2 n.V. und 4:0) führte Kloten schon nach neun Minuten 2:0. Das National-League-Team dominierte die Partie. Nach Torschüssen stand es nach 23 Minuten 21:6 für Kloten. Rapperswils Coach Jeff Tomlinson nahm sein Timeout nach dem zweiten Gegentor und schmiss die Taktiktafel weit weg. Alles, was sich seine Lakers vorgenommen hatten - mehr laufen, dem Gegner keinen Raum lassen, volle Konzentration -, hatten die Spieler früh über Bord geworfen.


    Dann die Wende: Der routinierte Klotener Verteidiger Lukas Stoop, der nächste Saison nach Davos zurückkehrt, mit dem er schon zweimal Meister geworden ist, verlor hinter dem eigenen Goal den Puck an Rapperswils Josh Primeau. Primeau bediente Verteidiger Fabian Maier, und der verkürzte für die Lakers auf 1:2. Für die Lakers war es der erste Goal nach 138 Minuten und 33 Sekunden. Und das Goal bewirkte ein Wunder: Binnen 384 Sekunden machten die Lakers aus dem 0:2 ein 3:2. Während dieser Phase überstand Rapperswil auch noch eine Strafe. Klotens Trainer André Rötheli nahm das Timeout. Auch Rötheli stellte fest, dass seine Vorgaben («Konsequent spielen vor beiden Toren») längst nicht mehr umgesetzt wurden. Nach 40 Minuten hätten die Lakers auch 5:2 führen können. Dion Knelsen vergab zwei grandiose Möglichkeiten; Jeremy Morin traf noch die Latte (32.).

    Aber auch die Lakers gaben das Spiel vor der Verlängerung aus der Hand: Obwohl sie Powerplay spielen konnten, kassierten sie 49 Sekunden vor Schluss durch Denis Hollenstein den 3:3-Ausgleich.


    Wie geht's nun am Montag weiter? Prognosen in dieser wechselhaften Serie sind schwierig. Klar aber ist, dass Kloten nur noch einen Sieg aus zwei Spielen braucht, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.


    Telegramm:

    Kloten - Rapperswil-Jona Lakers 4:3 (2:0, 0:3, 1:0, 1:0) n.V.

    Tore: 6. Santala (Lehmann, Abbott) 1:0. 9. Kellenberger (Abbott) 2:0. 24. Maier (Primeau) 2:1. 28. Ness (Profico) 2:2. 30. Mosimann (Geyer) 2:3. 60. (59:11) Hollenstein (Kellenberger/Ausschluss Egli!) 3:3 (ohne Torhüter). 68. (67:24) Bader 4:3.

    Bemerkungen: Kloten ohne Bozon, Grassi, Marchon, Weber (alle verletzt), Bäckman und Poulin (beide überzählige Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Berger (beide verletzt).


    :oldie: schade, die niederlage am vergangenen samstag hätte nicht sein müssen. Fortuna ist zu einem modefan geworden, denn kloten war nicht unbedingt besser, hatten einfach nur mehr glück.


    Mir und allen rappifans bleibt nur zu hoffen, dass unser team heute ausgleichen kann und am kommenden Mittwoch auswärts ein wunder geschieht. Sollten wir heute gewinnen, steht kloten unter druck.Trotzdem haben sie halt gewisse vorteile, wie halt die prominenteren vielleicht auch bessere spieler, ein ausländer mehr. 10 spiele weniger in den beinen und eine längere ruhepause vor beginn des ligaerhalts. Aber seis drum, ich klammere mich an den letzten strohhalm und hoffe weiter. Die hoffnung stirbt zuletzt. Hoffen tu ich im sinne der gerechtigkeit, dass kloten für seine jahrelange misswirtschaft irgendwann bestraft wird. Wenn es nämlich gerecht zu und her gegangen wäre, wäre kloten eine liga tiefer, ebenso ambri, welche immer noch keine neue halle vorweisen können, obwohl es hiess, im Herbst 2015 sei der letzte termin ansonsten müssten sie einen stock tiefer

    So hat ein NLB club keine chance für einen eventuellen aufstieg. Die NLA sollte mal frischen wind bekommen



    :oldie:

  • Beitrag von TsaTsa ()

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