Pressespiegel und interessante Interviews

    • die Schweiz verliert Spiel 3 mit 3:7 gegen Kanada. Aufgrund des Sieges im Direktduell gegen die Letten ist man trotzdem fix fürs VF qualifiziert.
      Unser Toptalent Nico Hischier kam bisher noch nicht so sehr zur Geltunng und bekundet Mühe bei der Umstellung auf die grosse Eisfläche.

      Ein Name den man sich wohl merken muss ist Joni Ikonen. Der Finne gefällt mir bisher sehr gut :)

      u18worlds2017.iihf.com/en/games/2017-04-17/CAN-vs-SUI/
      Früher hatte ich Angst vor den Besoffenen.
      Heute weiss ich dass wir harmlos sind.
    • Nur der «Lüthi-ist-sowas-von-sauer»-Blick fehlte
      von Marcel Allemann
      Die NLA-Saison 2016/2017 ist Geschichte. Wir schauen auf zehn besondere Merkmale der abgelaufenen Eishockey-Spielzeit zurück.

      1. Langweilige Berner Dominanz
      Der SCB marschierte durch die Quali und die Playoffs und verteidigte seinen Meistertitel. Locker vom Hocker, ohne auch nur den Anflug einer Krise. CEO Marc Lüthi muss nicht ein einziges Mal seinen legendären «der-Lüthi-ist-sowas-von-sauer-Blick» aufsetzen. Langweilig. Gut, dass der SCB nun mit Plüss, Jobin und Reichert viel Routine aus seiner Kabine entfernt und die Gegner zumindest wieder ein wenig hoffen können.
      2. Das Neuzeit-Lugano
      Der ZSC ist als Titelaspirant zum zweiten Mal in Folge in den Viertelfinals gescheitert, hat nun drei Playoff-Serien in Folge verloren und von den letzten 14 Playoff-Partien gerade mal zwei gewonnen. Entsteht da etwa gar eine grosse Ära der Playoff-Blockade wie einst bei Lugano, das von 2007 bis 2015 keine einzige Playoff-Serie gewinnen konnte?
      3. Jobnachteil für Schweizer
      Meistertrainer Lars Leuenberger (Bern) bekam keinen neuen Job, Kevin Schläpfer (Biel), Gerd Zenhäusern (Fribourg) und Hans Kossmann (Ambri) wurden ihren los. Der einzige übrig gebliebene Schweizer Trainer ist der ewige Arno Del Curto (Davos). Der Prophet gilt im eigenen Land offenbar nichts mehr. Deshalb ein Tipp an alle jungen Schweizer Coaches: Heiratet eine Kanadierin, Schwedin oder Finnin und lasst euch dort einbürgern! Das erhöht die Jobchancen massiv.
      4. Kooperation mit der Polizei
      Der Job eines Hockeyprofis ist in den letzten Jahren umfangreicher geworden. Mittlerweile werden sie sogar zur Verbrecherbekämpfung eingesetzt. So wie Biels Marco Maurer, der nach dem Playoff-Out rumänische Diebe stoppt.
      5. NHL-Rückkehrer
      Ob Jonas Hiller (Biel) oder Raphael Diaz (Zug) – die Schweizer NHL-Rückkehrer waren eine grosse Bereicherung für die Liga und sorgten in ihren Clubs für Euphorie. In diesem Sinne: Welcome back Reto Berra!
      6. Abschied von Larry Huras
      Mit der Entlassung bei Fribourg hat Larry Huras seine achte Trainerstation in der NLA hinter sich gebracht und seine Tour de Suisse wohl definitiv beendet. Oder will sich der 61-Jährige Ambri noch ein drittes Mal antun?
      7. Abschied von Chris McSorley
      Nach 16 Jahren ist Chris McSorley nicht mehr Trainer von Servette. Der Kanadier wird genötigt, sich ins Sportchef-Büro zurückzuziehen. Wie werden es vermissen, wie er an der Bande mit hochrotem Kopf und Schaum im Mund den Schiedsrichtern provokativ Applaus spendete und dazu tobte. Wie er beim Coaching seine Mätzchen abzog, etwa gegnerische Stöcke nachmessen liess. Die Liga wird zwar möglicherweise anständiger ohne ihn, aber bestimmt auch langweiliger.
      8. Der Mythos lebt weiter
      Ambri hat in der Ligaqualifikation gegen Langenthal mit einem 4:0-Sieg noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Vier Mal am Stück «La Montanara» abspielen, das ist für die in dieser Saison arg gebeutelten Fans fast wie Weihnachten und Ostern zusammen. Der Mythos lebt weiter. Zumindest noch ein Jahr.
      9. Luganos Verschwörungstheorien
      Der HC Lugano hat durch seine beherzte Spielweise in diesen Playoffs viele Sympathien gewonnen, sich diese aber durch das Treiben neben dem Eis sogleich wieder verscherzt. Wie das Sportgremium mit wilden Verschwörungstheorien während der Viertelfinal-Serie gegen die ZSC Lions den grossen Hoffnungsträger Victor Stancescu aus dem Amt des Einzelrichter-Stellvertreters trieb, sorgte landesweit für Kopfschütteln. Wird dieses emotionale Verhalten der Führung zum Massstab, wird sich in Lugano in Zukunft kein Trainer noch länger als zwei Wochen im Amt halten können.
      10. Das vermeintliche Klotener Märchen
      Es liess sich so gut an. Die Ausgaben wurden auf diese Saison massiv heruntergefahren, trotzdem spielte der EHC Kloten bis zur Saisonhälfte unter den Top 4 mit. Doch mit dem Abgang von Leitwolf Tommi Santala und einer anschliessenden Niederlagenserie wurden die Playoffs dennoch verspielt. Santala ist in der Flughafenstadt mittlerweile etwa gleich beliebt wie der ZSCler und Ex-Klotener Roman Wick.
    • Kurmann beendet Karriere, geht zur IIHF
      Mittwoch, 19. April 2017, 14:43 - Medienmitteilung

      Danny Kurmann leitet am Freitagabend, 21. April 2017, mit der WM-Vorbereitungspartie Schweiz- Russland sein letztes Spiel als Profi-Schiedsrichter im Dienste von Swiss Ice Hockey. Kurmann war seit 1997 als Schiedsrichter für Swiss Ice Hockey tätig und wechselt zum IIHF.

      Seine Schiedsrichterkarriere begann Danny Kurmann vor über 20 Jahren. Von 1993 bis 2017 leitete er über 2'000 Spiele in der NL A und B - seit 1997 als Profi-Schiedsrichter. Kurmann hat an 10 A-Eishockey-Weltmeisterschaften 30 Spiele geleitet und 15 Spengler-Cup-Austragungen arbitriert. Danny Kurmann hat seinen Vertrag als Profi-Schiedsrichter der Swiss Ice Hockey Federation auf Ende Saison 2016/17 gekündigt und wird künftig beim IIHF als Officiating Manager tätig sein.

      Kurmann wird sein letztes Spiel als Profi-Referee am Freitag, 21. April 2017, anlässlich des Länderspiels Schweiz - Russland in der BCF-Arena Fribourg leiten und im Anschluss gebührend verabschiedet.

      Florian Kohler, Chief Executive Officer SIHF: "Mit Danny Kurmann verlässt ein sehr verdienter Mitarbeiter Swiss Ice Hockey. Wir bedauern dies, freuen uns jedoch gleichzeitig, dass er uns als IIHF Officiating Manager in einer anderen Tätigkeit erhalten bleibt."

      Danny Kurmann: "Es war eine tolle und unvergessliche Zeit, die ich aus meinem Leben nicht mehr wegdenken möchte. Jetzt freue ich mich aber auf eine neue Herausforderung. Und einen Seitenwechsel. Ich freue mich auf die Chance, meine gemachten Erfahrungen im Schiedsrichterwesen weiter einzubringen."

      Die Swiss Ice Hockey Federation dankt Danny Kurmann bereits jetzt für seine geleisteten Dienste und wünscht ihm in seiner neuen Tätigkeit viel Erfolg.
    • Meister SCB verpflichtet Stürmer Pyörälä

      Schweizer Meister SC Bern nimmt für die kommende Saison den finnischen Stürmer Mika Pyörälä unter Vertrag. Der 35-Jährige spielte die letzten vier Jahre in seiner Heimat für Kärpät Oulu. Pyörälä, der als Allround-Stürmer gilt, wurde in der Saison 2016/17 als bester Spieler der finnischen SM-Liiga ausgezeichnet. In 62 Spielen verzeichnete er für Kärpät 56 Skorerpunkte (26 Tore)


      scb.ch/no_cache/news/top-meldu…oeraelae-zum-sc-bern.html
      Früher hatte ich Angst vor den Besoffenen.
      Heute weiss ich dass wir harmlos sind.

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    • Hansi79 schrieb:

      Und die Steffi Buchli haben sie auch gleich mit eingepackt ;(
      Am Leutschenbach ist es längst kein Geheimnis mehr, intern wurde bereits kommuniziert. Jetzt enthüllt BLICK, dass sich Annette Fetscherin ab dem 1. Juli 2017 dem SRF anschliessen wird.
      Beim Teleclub machte sich die 33-Jährige vor allem als Fussball-Moderatorin einen Namen. Fetscherin wird beim SRF aber nicht etwa Nachfolgerin von Steffi Buchli, die ab kommenden Sommer für den neuen Sender mysports von UPC vor der Kamera zu sehen sein wird.
      Sie tritt beim Staatssender vorerst eine Stelle als Produzentin/Redaktorin an. Wie lange es wohl dauern wird, bis man die talentierte Moderatorin auch vor dem SRF-Mikro sehen wird?

      Das wird so kommen, früher oder später. Annette wird buchlis nachfolgerin :thumbup:




    • Steffi Buchli moderiert zum Abschied den WM-Final

      Nach 14 Jahren bei SRF Sport sagt Steffi Buchli tschüss. Zum Abschied moderiert die 38-jährige Zürcherin den WM-Final im Eishockey. SRF zwei überträgt das Spiel am Sonntag, 21. Mai 2017, ab 20.00 Uhr live aus Köln. Bereits am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 20.10 Uhr ist der Viertelfinal der Schweizer Nationalmannschaft im Programm.
      Beim Final der Eishockey-WM wird Steffi Buchli zum letzten Mal für SRF Sport im Einsatz stehen. Gemeinsam mit SRF-Experte Lars Weibel führt sie am Sonntag, 21. Mai 2017, ab 20.00 Uhr auf SRF zwei durch die Liveübertragung. Jann Billeter und SRF-Experte Mario Rottaris kommentieren das Spiel live aus dem Stadion in Köln.
      Auch die weiteren Liveübertragungen von der Eishockey-WM begleitet Steffi Buchli als Moderatorin: Am Donnerstag, 18. Mai 2017, zeigt SRF zwei ab 20.10 Uhr den Viertelfinal der Schweiz gegen Schweden. Am Samstag, 20. Mai 2017, folgen die beiden Halbfinals. SRF zwei überträgt ab 15.00 respektive 19.00 Uhr live. Spielt die Schweizer Nationalmannschaft am Sonntag, 21. Mai 2017, um Platz 3, zeigt SRF zwei diese Partie ebenfalls live.
      Abschied nach 14 Jahren
      Die 38-jährige Zürcherin arbeitete seit 2003 in verschiedenen Funktionen bei SRF Sport. Nach einem SRF-internen Stage war sie als Redaktorin "Sport Aktualität" mit den Spezialgebieten Eishockey, Unihockey und Beachvolleyball tätig. Ab 2006 moderierte sie "sportaktuell" und "sportlive", von 2009 bis Ende 2016 präsentierte Steffi Buchli die Hintergrundsendung "sportlounge". An der Seite von Rainer Maria Salzgeber moderierte sie ab 2012 die Sportgala "Credit Suisse Sports Awards".
      Als Anchor führte Steffi Buchli in den vergangenen Jahren zudem durch verschiedene Grossanlässe, zuletzt durch die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. An der Ski-WM St. Moritz 2017 begrüsste sie prominente Gäste zum Late-Night-Talk "Champiuns". Im vergangenen Jahr wurde sie von der Branchenzeitschrift "Schweizer Journalist" zur Sportjournalistin des Jahres gewählt. Nach ihrem Abschied von SRF Sport tritt Steffi Buchli beim Sportsender My Sports eine neue Stelle als Programmleiterin und Moderatorin an.
      Steffi Buchli zu ihrem Abschied von SRF Sport: "Es waren kurzweilige 14 Jahre! Mein grosser Dank gilt all jenen, die mich gefördert und gefordert haben. Die Zeit bei SRF hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin."


    • Neu

      Eishockey-Nati: Statt einer WM-Medaille ein Olympia-Coup 2018?
      19. Mai 2017 22:05 von Marcel Allemann, Paris

      Wenn die NHL-Spieler für Olympia ausgesperrt werden, ist das eine einmalige Chance für die Nati. Nach der WM in Paris erst recht.

      Nach der WM ist vor Olympia. In knapp neun Monaten erwartet die Eisgenossen mit den Olympischen Spielen in Pyeongchang ein aussergewöhnliches Highlight. Sie haben sich an der WM 2017 in Paris gut positioniert. Ausserordentlich gut sogar, wenn man bedenkt, dass das Olympia-Turnier in Südkorea nach heutigem Stand der Dinge ohne NHL-Spieler stattfinden wird.

      Die Schweiz ist nicht von der NHL abhängig
      Denn die Nati hatte von allen Viertelfinalteilnehmern mit Abstand am wenigsten Spieler aus der besten Liga der Welt im Kader. Denis Malgin von den Florida Panthers war der Einzige. Kanada dagegen stellte als Branchenleader 22-NHL-Spieler, die USA 21, Schweden 19, Russland und Tschechien jeweils immerhin noch 7 und Finnland sowie Deutschland je 5.
      Sicher: Eine russische KHL-Nationalmannschaft oder eine schwedische Equipe, die aus Spielern aus der heimischen Liga, der KHL und der NLA besteht, ist auch kein Leichtgewicht, aber der Abstand zu den Topnationen ist für die Schweizer zweifellos weniger gross. Zudem konnten sie in Paris so etwas wie eine Generalprobe in Originalbesetzung bestreiten – das System sitzt bereits sehr gut.

      Fischer: «Ohne NHL-Spieler steigen unsere Chancen»
      Die Schweizer wären zwar auch unter diesen Voraussetzungen nicht der Topfavorit, aber durchaus ein Medaillenkandidat. Verhilft die Arroganz und Ignoranz der NHL gegenüber seinen Spielern und den Olympischen Spielen (unter anderem interessiert der südkoreanische Markt die Liga und die Clubbesitzer zu wenig, deshalb wollen sie durchspielen) der Schweiz am Ende zu Edelmetall?
      «Wenn die NHL-Spieler nicht kommen, dann steigen unsere Chancen», sagt auch Nati-Trainer Patrick Fischer. Doch so recht mag er noch nicht glauben, dass die NHL-Stars wirklich von ihrer Liga ausgesperrt werden, und als Liebhaber des Eishockeys hofft er auch, dass sich noch eine Lösung finden lässt: «Man will an den Olympischen Spielen doch die Besten sehen.»

      Brunner: «Die NHL-Spieler werden einen Aufstand machen»
      In dieselbe Kerbe schlägt auch Stürmer Damien Brunner, der als ehemaliger NHL-Spieler die Begebenheiten in der NHL noch immer sehr genau verfolgt und viele Kontakte pflegt: «Ich würde da keine Prognose wagen, diese Gespräche sind sicherlich noch nicht abgeschlossen. Ich bezweifle, dass die Spieler dies akzeptieren, die werden einen Aufstand machen! Es wäre ja auch schade, wenn unser Sport an diesem Turnier nicht die besten Spieler stellen könnte.»
      Es werden spannende Monate bezüglich dieser Thematik. Und der grosse Profiteur im Fall eines definitiven «No» aus Nordamerika könnte die Schweiz sein. Nach der Performance an der WM 2017 erst recht.