Frage an die Regelkundigen

    • Eine Frage zur Behinderung von JPL beim nicht gegebenen Tor der Innsbrucker:

      Die #28 Nödl checkt bzw. schiebt den Innsbrucker Angreifer mit mächtig Dampf in den Torraum und auf JPL drauf. Der wird dann in seiner Abwehrreaktion behindert, ganz klar. Ist es dabei unerheblich warum der gegnerische Angreifer den Torhüter behindert? Also Behinderung auch dann, wenn der eigene Mitspieler den Angreifer in den Tormann reinschiebt? Oder durften sie das beim Videobeweis nicht mehr würdigen?
    • listiger lurch schrieb:

      Eine Frage zur Behinderung von JPL beim nicht gegebenen Tor der Innsbrucker:

      Die #28 Nödl checkt bzw. schiebt den Innsbrucker Angreifer mit mächtig Dampf in den Torraum und auf JPL drauf. Der wird dann in seiner Abwehrreaktion behindert, ganz klar. Ist es dabei unerheblich warum der gegnerische Angreifer den Torhüter behindert? Also Behinderung auch dann, wenn der eigene Mitspieler den Angreifer in den Tormann reinschiebt? Oder durften sie das beim Videobeweis nicht mehr würdigen?
      das strittige an dieser SItuation ist ,dass der Haie Stürmer mit seinem Laufweg ebenfalls Richtung Lamoreux unterwegs war, und Nödl eigentlich nur mehr den "Rest" erledigte . ich hätte allerdings ebenso auf Tor entschieden ,aber die Aberknnung hat ohneweiteres auch seine Berechtigung wegen oben angeführtem Grund
    • Gerade bei Graz gegen Salzburg gesehen:

      2 Spieler fassen jeweils 13 sec vor Ende eine 5 min major for fighting aus. Warum schickt man die nicht wie in der NHL üblich gleich in die Kabine?
      WM@Wien 05 & Prag 15 & Köln 17
      WJC@Malmö 14 & Helsinki 16
      Sabres vs. Kings@Berlin 11

      NHL@Toronto 2x, Buffalo, Rangers 2x & Islanders
      OHL@Oshawa vs. London Knights
      Hockey Hall of Fame@Toronto
      KHL@Bratislava


    • keine Ahnung - aber wenn sich zwei am Eis "lieb haben" dann wirst du sie wohl kaum unbegleitet in den Kabinengang schicken können. Keine Ahnung wie dort die Halle ist aber stell mir das nicht prickelnd vor die Streithähne allein zu lassen
      Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
      © (Bertold Brecht)

      SONNE(N)ALLERGIE
    • weil immer wieder von Torraumabseits gesprochen wird, sei eingehends erwähnt, dass es diesen Begriff als solchen eigentlich schon länger nicht nicht mehr gibt
      ebenso gilt dies zu beachten wenn sich ein Tormann außerhalb des Torraumes befindet und sich am Weg in sein Tor zurück befindet


      Diese Regel basiert auf der Voraussetzung, dass die Position eines angreifenden Spielers, gleichgültig ob sich dieser innerhalb oder außerhalb des Torraums befindet, nicht dafür entscheidend ist ob ein Tor gültig ist oder nicht. In anderen Worten: ein Tor wird erzielt während sich ein angreifender Spieler im Torraum befindet. Dieses Tor kann unter den entsprechenden Umständen gültig sein.
      Tore sollten nur unter folgenden Umständen als ungültig erklärt werden:
      (1)
      Ein angreifender Spieler behindert den Torhüter daran, entweder durch seine Position oder durch Kontakt mit dem Torhüter, sich frei in seinem
      Torraum zu bewegen oder sein Tor zu verteidigen
      .oder
      (2)
      Ein angreifender Spieler initiiert absichtlich oder vorsätzlich Kontakt zu dem Torhüter, innerhalb oder außerhalb von seinem Torraum.

      Zufälliger Kontakt mit dem Torhüter, außerhalb seines Torraums, wird erlaubt und die r esultierenden Tore daraus gegeben, wenn der attackierende Spieler einen angemessenen Aufwand betrieben hat um den Kontakt mit dem Torhüter zu vermeiden.

      „Kontakt“ gleichgültig ob absichtlich oder anderweitig beschreibt jeden Kontakt der zwischen dem angreifenden Spieler und dem Torhüter,
      durch einen Schläger oder einen Teil des Körpers entsteht

      Die grundlegende Aussage dieser Regel beinhaltet, dass ein Torhüter die Möglichkeit haben sollte sich frei in seinem Torraum bewegen zu können
      , ohne durch die Aktion en der angreifenden Spieler behindert zu werden.
      Wenn ein angreifender Spieler den Torraum betritt und er behindert durch seine Aktionen den Torhüter in seiner Abwehrbewegung und ein Tor wird erzielt, so wird dieses Tor für ungültig erklärt.

      Wird ein angreifender Spieler von einem verteidigenden Spieler gestoßen, gerempelt oder gefoultund der angreifende Spieler kommt daraufhin in Kontakt mit dem Torhüter, wird dieser Kontakt nicht als initiiert erachtet, soweit der angreifende Spieler alles unternommen hat um den Kontakt zu vermeiden.
      Wird ein verteidigender Spielervon einem angreifenden Spieler gestoßen,gerempelt oder gefoult und der verteidigende Spieler kommt daraufhin in Kontakt mit dem Torhüter, wird dieser Kontakt als initiiert durch den angreifenden Spieler erachtet. Falls notwendig wird eine Strafe gegen den angreifenden Spieler ausgesprochen und falls ein Tor gefallen ist wird dieses für nicht gültig erklärt.

      und zu der Strafe die letzens gegeben wurde


      Kontakt außerhalb des Torraums


      Wenn ein angreifender Spieler jeglichen Kontakt zum Torhüter herbeiführt, sich dieser außerhalb des Torraumes befindet und ein Tor erzielt wird, so wird das Torfür nicht gültig erklärt.
      Ein Torhüter ist kein „Freiwild“, nur weil er sich außerhalb desTorraumes befindet.
      Die entsprechende Strafe sollte bei jedem unnötigen Kontakt eines angreifendenSpielers mit dem Torhüter ausgesprochen werden. Zufälliger Kontakt mit dem Torhüter, wenn er sich außerhalb des Torraumes befindet und den Puck spielt, wird erlaubt sofern der angreifende Spieler alles versucht hat um jeglichen unnötigen Kontakt zu vermeiden.

      Wenn ein Torhüter den Puck außerhalb des Torraumes gespielt hat, danach abervon einem angreifenden Spieler absichtlich abgehalten wird in seinen Torraum zurückzukehren, wird dieser Spieler wegen Torhüter Behinderung bestraft. Ebenso wird der Torhüter bestraft, wenn er durch seine Aktionen außerhalb des Torraumes einen angreifenden Spieler davon abhält am Spiel teilzunehmen.
    • Wenn ich da jetzt auf Prag 2015 denke, muss ich lachen. Wie oft wurde da pro Drittel abgepfiffen? In den meisten Fällen stand der Angreifer wirklich nur drin, ohne annähernd den goalie zu behindern. Das vermeintliche Lebler Tor gegen Deutschland oder wars Lettland wär ja auch klar zu geben gewesen.
      WM@Wien 05 & Prag 15 & Köln 17
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    • TORE UND ASSISTS
      I.
      Dem Spieler, welcher den Puck in das Tor des Gegners befördert oder demjenigen Spieler des angreifenden Teams,welcher als letzter den Puck berührt hat,bevor er in das gegnerische Tor gelangt, wird ein Tor im Spielbericht gutgeschrieben.
      II.
      Wenn ein Tor erzielt wurde, kann ein Maximum von 2 Vorlagen den Spielern, welche vor dem Torschützen zuletzt den Puck berührt haben, gutgeschrieben werden. Falls kein Spieler außer dem Torschützen den Puck vor Inbesitznahme des Pucks durch die
      angreifende Mannschaft berührt, wird das Tor als „ohne Vorlage“ vermerkt.
      III.
      Der Spieler,welcher das spielentscheidende Tor im Penalty-Schießen erzielt, wird alseinziger Spieler, der ein Tor während des Penalty-Schießens erzielt hat,vermerkt.
      IV.
      Der erste Name, welcher auf den Namen des Torschützen folgt, ist der Name des Spielers,welcher die letzte Vorlage gegeben hat, oder welcher als letzter vor demTorschützen den Puck berührt hat.
      V.
      Jedes Tor und alle Vorlagen zählen mit einem Punkt in der Spielerstatistik.
      VI.
      Keine„Assist-Punkte“werden bei Toren hinzugefügt, welche
      a) (physisch) nicht insTorgelangen (zugesprochenes Tor)
      b) vom Penalty-Schießen gutgeschrieben werden c)
      als ein Resultat eines „Eigentores“gutgeschrieben werden. (Siehe auch DefinitionEigentor)
    • weil es hier bei einigen offensichtlich eine kleine Unschärfe gibt

      VERHÖHNEN, VERSPOTTEN /TAUNTING
      DEFINITION: Ein Feldspieler, der ein Tor bejubelt oder den Gegner nervt, während er an der gegnerischen Spielerbank vorbeiläuft und dabei mit höhnischen und spöttischen Gesten oderprovokativen Worten agiert mit der Absicht, den Gegner aufzuhetzen.
      I.
      Übermäßiges Jubeln oder Verspotten von Gegenspielern auf ihrer Spielerbank, egal auf welche Weise, wird mit einer Disziplinarstrafe geahndet.
    • REGEL 91

      SPIELERWECHSEL IM SPIELUNTERBRUCH
      I.
      Der Wechsel eines oder mehrerer Spieler gilt als Spielerwechsel.
      II.
      Das Heimteam hat das Recht des „letzten Wechsels“. Das bedeutet, dass derGastcoach seine Spieler zuerst aufs Eis
      bringen muss, worauf der Heimcoach an der Reihe ist, nach dem unten beschriebenen Verfahren vorzugehen. Falls
      irgendein Team nicht unverzüglich seinen Wechsel durchführt, lässt der Schiedsrichter keine mehr Wechsel zu.
      III.
      Befolgt ein Team die Regel nicht oder folgt es den Regeln mit Verspätung oder weicht es bewusst von den Regeln ab, spricht der Schiedsrichter zuerst eine Verwarnung und dann eine Kleine Bankstrafe wegen Spielverzögerung gegen das Team aus.
      IV.
      Sind die Spielerwechsel einmal vollzogen, ist es den Teams nicht mehr erlaubt, die Spieler auf dem Eis zu wechseln, bis das Spiel nach einem regelkonformen Anspiel wieder fortgesetzt wurde.
      V.
      Den Teams ist es nicht erlaubt, Spieler nach einem unkorrekten Anspiel auszuwechseln.
      VI.
      Werden nach einem Spielerwechsel und vor dem regelkonformen Anspiel gegen ein oder beide Teams Strafen ausgesprochen, welche die Anzahl der Spieler auf dem Eis irgendeines Teams ändern, dürfen die Teams einen weiteren Spielerwechsel durchführen.
      VII.
      Nach einem Tor dürfen die Spieler von der Spielerbank nur aufs Eis gehen, um einen Spielerwechsel zu vollziehen. Es dürfen nicht mehr Spieler aufs Eis kommen , als für einen Spielerwechsel erforderlich sind, auch nicht um zu jubeln

      REGEL 92

      VERFAHREN DES SPIELERWECHSELS
      I.Während des Spielerwechsels müssen die Spieler das folgende Verfahren einhalten:
      1.
      Unmittelbar nach dem das Spiel unterbrochen wurde, gibt der Schiedsrichter dem Coach des Gastteams das Zeichen, den Spielerwechsel durchzuführen;
      2.
      Das Gastteam hat fünf Sekunden für einen Spielerwechsel;
      3.
      Der Schiedsrichter hebt seinen Arm, um dem Gastteam anzuzeigen, dass es keine Spieler mehr wechseln darf;
      4.
      Mit noch erhobenem Arm zeigt er dem Coach des Heimteams an, seine Spieler zu wechseln;
      5.
      Nach fünf Sekunden senkt der Schiedsrichter seinen Arm, um dem Heimteam anzuzeigen, dass es keine Spieler mehr wechseln darf;
      6.
      Sobald der Schiedsrichter seinen Arm senkt, pfeift der Linienrichter, der das Anspiel durchführen wird und signalisiert so, dass beide Teams noch höchstens fünf Sekunden haben, ihre Positionen für das Anspiel einzunehmen;
      7.
      Nach diesen fünf Sekunden (oder früher, falls die Feldspieler für das Anspiel bereit sind), wirft der Linienrichter den Puck ein. Es liegt in der Verantwortung des Linienrichters dafür zu sorgen, dass alle Feldspieler ihre korrekte Position für das Anspiel einnehmen;
      8.
      Versucht ein Team nach der jeweils bewilligten Zeit einen Spielerwechsel durchzuführen, schickt der Schiedsrichter den/die Spieler zurück zu ihrer Spielerbank und verwarnt den Coach. Jeder nachfolgende Verstoß gegen dieses Verfahren hat eine Kleine Bankstrafe wegen Spielverzögerung zurFolge